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	<title>meertext &#187; Rezension</title>
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	<description>Navigation im Meer der Worte</description>
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		<title>Dinosaurier für Erwachsene</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jun 2012 12:59:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dinosaurier]]></category>
		<category><![CDATA[Paläontologie]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Fossilien]]></category>
		<category><![CDATA[Wüste]]></category>

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		<description><![CDATA[Dinosaurier sind nicht nur ein Thema für Kinder, auch viele Erwachsene interessieren sich nach wie vor dafür. Schließlich gibt es Leute, die das sogar studieren. Natürlich gibt es eine Unmenge von Informationen zum Thema, Print und Online. Auf der einen Seite gibt es umfangreiche Fachliteratur, die ohne solide Paläontologie- und Biologie-Kenntnisse nicht lesbar sind. Auf [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dinosaurier sind nicht nur ein Thema für Kinder, auch viele Erwachsene interessieren sich nach wie vor dafür. Schließlich gibt es Leute, die das sogar studieren.<br />
Natürlich gibt es eine Unmenge von Informationen zum Thema, Print und Online. Auf der einen Seite gibt es umfangreiche Fachliteratur, die ohne solide Paläontologie- und Biologie-Kenntnisse nicht lesbar sind. Auf der anderen Seite gibt es umfangreiches populäres „Geschreibsel“, schlecht geschrieben und voller Fehler. Wie kann sich nun eine Nichtfachfrau/ein Nichtfachmann sachlich kompetent in das begehrte Thema einlesen?</p>
<p>Ich habe eine kleine Zusammenstellung gemacht, was lesenswert und lohnenswert ist. Die Liste ist absolut unvollständig und gibt nur meinen eigenen Bücherschrank wieder, aber es ist ein mal ein Anfang.<br />
Viele der genannten Bücher habe ich übrigens in Bibliotheken, auf Flohmärkten oder im modernen Antiquariat gefunden. Man kann also auch mit wenig Geld zum Dino-Kenner werden.<span id="more-269"></span></p>
<p><strong>Bücher über Dinosaurier</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline; color: #000000;"><strong>Sehr gute Kinderbücher, von Fachleuten geschrieben:</strong></span></p>
<p><strong>Michael Benton: „Dinosaurier“ (2000) Tessloff-Verlag</strong><br />
Ausgezeichnete Einführung in Systematik, Methodik, Anatomie, Verhalten mit sehr guten Abbildungen.</p>
<p><strong>Eberhard Frey: Dinosaurier &#8211; Auf den Spuren der Urzeitechsen</strong> Lesen &#8211; Staunen &#8211; Wissen<br />
Das habe ich als einziges auf der Liste nicht gelesen. Aber wenn es vom “Dino“ Frey ist, muss es gut sein (steht wahrscheinlich in der Stadt-Bibliothek)</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Bücher für Erwachsene</strong></span></p>
<p><a title="BBC: Walking with Dinosaurs" href="http://www.bbc.co.uk/sn/prehistoric_life/tv_radio/wwdinosaurs/" target="_blank"><strong>„Walking with Dinosaurs“ (1999) BBC-Produktion</strong></a>; Film und Buch zum Film<br />
Beide sind ausgezeichnet!</p>
<p><strong>David Norman: Dinosaurier</strong><br />
Etwas Veraltet, aber sehr gute Grundlage.</p>
<p><strong>Robert Mash: Dinosaurier [nicht nur] für Haus, Hof und Garten: Ein praktischer Ratgeber für den modernen Tierfreund.</strong> Mit einem Vorwort von Richard Dawkins<br />
Ironisch, aber extrem informativ. Grandiose Idee, mit Liebe zum Detail umgesetzt und grandios zu lesen.<br />
Anatomie, Verbreitung und Verhaltensweisen sind ausgezeichnet und wissenschaftlich auf dem neuesten Stand beschrieben.</p>
<p><strong>Ulrich Joger, Ralf Kosma und Fritz J. Krüger: „Projekt Dino“</strong><br />
Der Expeditionsbericht der Grabungskampagnen 2007 und 2008 des Staatlichen Naturhistorischen Museums Braunschweig.<br />
Die zweite deutsche Dinosaurier-Expedition in die Sahara!<br />
Ich habe das Buch auf meinem Blog meertext.eu auch rezensiert: <a title="meertext: Rezension: Joger et al: &quot;Projekt Dino&quot;&quot;" href="http://blog.meertext.eu/2011/03/15/rezension-joger-et-al-%E2%80%9Eprojekt-dino%E2%80%9C/" target="_blank">&#8220;Rezension: Joger et al: „Projekt Dino“&#8221;</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.com/s/ref=ntt_athr_dp_sr_1?_encoding=UTF8&amp;field-author=Michael%20J.%20Novacek&amp;ie=UTF8&amp;search-alias=books&amp;sort=relevancerank">Michael J. Novacek</a>: &#8220;Dragon Hunter: Roy Chapman Andrews and the Central Asiatic Expeditions&#8221;<br />
Roy Chapman Andrews begann seine Karriere als Taxidermist (Tierpräparator) und arbeitete sich dann zum Direktor des American Museum of national History hoch. Er war Präparator, Museumsmann, Abenteurer, Spion und ein Marketing-Genie. Seine Gobi-Expeditionen sind legendär. Die Gobi war zu seiner Zeit der Ort, „Where no man has gone before“. Jedenfalls niemand aus dem westlichen Kulturkreis.  Angeblich ist er das Vorbild für Indiana Jones gewesen.</p>
<p><strong>Lucas, G. Spencer: „Dinosaurs – The Textbook“</strong><br />
Einführendes und umfassendes Lehrbuch für Studierende auf einem recht hohen Niveau. Das Buch ist damit eher ein Nachschlagewerk als etwas zum Einfach-mal-Durchlesen. Aber sehr gut gemacht und mit ausgezeichneten Illustrationen versehen.</p>
<p>Alle genannten Autoren sind hochkarätige Zoologen und /oder Paläontologen, die Bücher sind populärwissenschaftlich geschrieben. Die Bücher von Joger und Novacek sind Expeditionsberichte, die neben Dino-Informationen viel über Feldforschung erzählen. Super spannend.</p>
<p><strong>Ernst Probst: &#8220;Dinosaurier in Deutschland&#8221;.</strong><br />
Etwas veraltet, aber das einzige umfassende Buch über Dinos in Deutschland. Und das ist eine echte Lücke, denn es wird nur sehr wenig über die deutschen Dinosaurier, die Fundstellen und Expeditionen geschrieben. Dabei gibt es dazu viel zu sagen.</p>
<p><strong><a href="http://www.amazon.de/s/ref=ntt_athr_dp_sr_1?_encoding=UTF8&amp;field-author=Deborah%20Cadbury&amp;search-alias=books-de">Deborah Cadbury</a>: &#8220;Dinosaurierjäger. Der Wettlauf um die Erforschung der prähistorischen Welt&#8221;.</strong><br />
Die Wissenschaftsjournalistin Cadbury erzählt die Geschichte der Erfindung der Geologie und der Dinosaurierforschung. Extrem lesenswert, wie alle ihre Bücher.</p>
<p><strong>Lessem, D.: &#8220;Dinosaurierforscher. Die abenteuerliche Suche nach einer untergegangenen Zeit&#8221;.</strong> (1994).<br />
In 11 Kapiteln lässt Lessem berühmte Dino-Forscher über ihre Arbeit und ihre Lieblingsfossilien erzählen. Besonders gut ist, dass neben den bekannten Fundstellen in Nordamerika auch die weniger bekannten in Südamerika, China und Europa mit vorgestellt werden. Sehr lesenswert. Und ein Who is who der Dino-Forscher.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tipp:</strong><br />
Einfach mal in der Stadt-Bibliothek nachsehen, was da im Regal unter „Paläontologie“ oder „Fossilien“ steht. Da habe ich schon richtig gute Bücher gefunden, die ich noch nicht kannte und die natürlich auch nie in den Buchgeschäften stehen.</p>
<p>Vorsicht: Leider steht in Bibliotheken auch oft das Dinosaurier-Buch von Zillmer. Der Typ ist Kreationist! Er leugnet u. a. die gängigen Datierungen und die Evolutionsbiologie. Nicht lesen, nicht kaufen, dafür Bibliothekar in den A… treten. Das ist Esoterik bzw. religiöse Wahnvorstellung und nichts sonst. Leider gut aufgemacht. Sein wikipedia-Eintrag gleicht einem Steckbrief, incl. des Vorwurfs des Titelkaufs. Verabscheungswürdig.</p>
<h4><strong>Auch bei den Blogs/Online-Ressourcen sind einige Perlen zu finden</strong></h4>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Dinosaurier:</strong></span></p>
<p><a href="http://ageofthedinosaur.tumblr.com/">http://ageofthedinosaur.tumblr.com/</a></p>
<p>http://blogs.scientificamerican.com/tetrapod-zoology/</p>
<p><strong>Ichthyosaurier:</strong></p>
<p><a href="http://www.ucmp.berkeley.edu/people/motani/ichthyo/index.html">http://www.ucmp.berkeley.edu/people/motani/ichthyo/index.html</a></p>
<p><strong>Pterosaurier:</strong></p>
<p><a href="http://pterodata.blogspot.de/">http://pterodata.blogspot.de/</a></p>
<p>http://archosaurmusings.wordpress.com/</p>
<p>Meinen Beitrag „Perfekt geflogen, trotzdem abgestürzt“ für Bild der Wissenschaft über Weichteilerhaltung der Pterosaurier-Flügel und ihre bionische Umsetzung als Zeltdach findet Ihr hier:<br />
<a href="http://www.bild-der-wissenschaft.de/bdw/bdwlive/heftarchiv/index2.php?object_id=32728164">http://www.bild-der-wissenschaft.de/bdw/bdwlive/heftarchiv/index2.php?object_id=32728164</a></p>
<p>Viel Spaß beim Lesen!<br />
Und ich bin jederzeit füreine gute Dino-Diskussion zu haben.</p>
<p><em>Bettina Wurche</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Rezension: &#8220;Wie das Meer nach Hause kam&#8221; von Bernd Brunner</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 06:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Ozean]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Historisch]]></category>

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		<description><![CDATA[In seinem Buch &#8220;Wie das Meer nach Hause kam&#8221; erzählt Bernd Brunner mit viel Liebe zum Detail und in poetischer Sprache die komplexe und langwierige Entwicklung des Aquariums. Es begann mit einem Gefäß voll Wasser, in dem Pflanzen und Tiere dahin vegetierten und meist bald starben bis hin zu den modernen komplexen Systemen mit Sauerstoffzufuhr [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">In seinem Buch &#8220;Wie das Meer nach Hause kam&#8221; erzählt Bernd Brunner mit viel Liebe zum Detail und in poetischer Sprache die komplexe und langwierige Entwicklung des Aquariums.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Es begann mit einem Gefäß voll Wasser, in dem Pflanzen und Tiere dahin vegetierten und meist bald starben bis hin zu den modernen komplexen Systemen mit Sauerstoffzufuhr und kontrolliertem Salzgehalt, in dem die Meereswesen zumindest potentiell ihren Bedürfnissen entsprechend gehalten werden. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Das Aquarium stand im Spannungsfeld der Naturwissenschaft und der Kultur: Naturforscher suchten nach Wegen für die Haltung und den Transport exotischer Tiere und Pflanzen. Die Meeresforschung entstand und die Beschäfigung mit dem unbekannten nassen Element und seinen Bewohnern erforderte ganz neue Methoden. Der kulturelle Schwerpunkt lag in der Entdeckung des Meeres und seiner Bewohner als Freizeitunterhaltung und der Schaulust des Bürgertums am Exotischen, Unbekannten, Noch-nie-Gesehenen. <span id="more-170"></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">In aufwändiger Recherche hat Bernd Brunner unzählige Details zusammengetragen über begeisterte und verschrobene Personen und Persönlichkeiten, die mit Gedanken und Experimenten zur Entwicklung des Aquariums beigetragen haben. Ihre sehr unterschiedlichen Beweggründe waren Neugierde, die gerade beginnende Erforschung der Meere oder die Absicht, die frisch entdeckten Wesen des Merees anderen Menschen zugänglich zu machen und damit Geld zu verdienen. Vom kleinen Aquarium auf einem verschnörkelten Podest für das Wohnzimmer bis zum großen Schauaquarium mit ganzen Unterwasserlandschaften fürdas staunende große Publikum. Vom Selbstsammeln der Tiere an der Küste bis zum organisierten Meerestierversand per Eisenbahn. Vom naturwissenschaftlichen über den didaktischen bis zum kommerziellen Aspekt.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Bernd Brunners poetische und einfühlsame Sprache entfaltet einen lebendigen Bilderbogen und läßt uns schmunzeln und staunen, wie das Meer ins Wohnzimmer kam.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Eine spannende Zeit, in der für uns heute selbstverständliche Sachverhalte brandneu entdeckt wurden.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Gesamturteil: Unbedingt lesenswert!</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Die 2. Auflage ist gerade herausgekommen.</span></p>
<p><strong>Bernd Brunner</strong>: &#8220;<strong>Wie das Meer nach Hause kam</strong> -Die Erfindung des Aquariums&#8221; (2011; Wagenbach), 144 Seiten. Broschiert. Mit sehr vielen Abbildungen; 10,90 €*<br />
ISBN*978-3-8031-2653-5</p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">(Ich habe natürlich schon bei der 1. Auflage zugegriffen und das Büchlein bereits mehrfach mit großem Wohlgefallen gelesen).</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Mit der Zeit des Entdeckung der Meeresforschung beschäftigt sich übrigens auch mein Beitrag und mein Vortrag zu Jules Verne: &#8220;Jules Verne und die Entdeckung der Meeresforschung&#8221;</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>Bettina Wurche</em></span></p>
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		</item>
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		<title>Ölpest: Das lange Sterben der Wale</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2011/03/15/olpest-das-lange-sterben-der-wale/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 16:03:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Ölpest Golf von Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[Ozean]]></category>
		<category><![CDATA[Pottwale]]></category>
		<category><![CDATA[Wale]]></category>
		<category><![CDATA[Deepwater Horizon]]></category>
		<category><![CDATA[Exxon Valdez]]></category>
		<category><![CDATA[Golf von Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[Ölpest]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Exxon Valdez: Ölpest im Prince-William-Sound 1989 havarierte der Supertanker &#8220;Exxon Valdez&#8221; im Prince-William-William-Sund. 42 Millionen Liter Rohöl verursachten die schlimmste Ölpest der US-Geschichte. Diese Ölpest scheint in den Köpfen der Menschen längst vergessen zu sein. Zu Unrecht. Ihre Folgen dauern bis heute an. In der aktuellen Ausgabe von &#8220;Bild der Wissenschaft&#8221; beschäftigt sich mein Beitrag [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Exxon Valdez: Ölpest im Prince-William-Sound</strong></p>
<p>1989 havarierte der Supertanker &#8220;Exxon Valdez&#8221; im Prince-William-William-Sund. 42 Millionen Liter Rohöl verursachten die schlimmste Ölpest der US-Geschichte. Diese Ölpest scheint in den Köpfen der Menschen längst vergessen zu sein.<br />
Zu Unrecht.<br />
Ihre Folgen dauern bis heute an.</p>
<p>In der aktuellen Ausgabe von &#8220;Bild der Wissenschaft&#8221; beschäftigt sich mein Beitrag &#8220;Leben und Sterben im Orca-Clan&#8221; mit dem Niedergang zweier alaskanischer Orca-Familien,  die Opfer der Ölpest wurden. Die Resident-Familie AB und und die Transient-Familie AT 1. Beide Clans verloren unmittelbar nach dem Tankerunglück und in den Jahren danach viele Familienmitglieder. Mehr als 20 Jahre danach steht fest: Die Familie AB erholt sich langsam, sie wird überleben. Für den AT1-Clan sieht es schlechter aus. Der Walforscher Craig Matkin von der Umweltschutzorgansiation <a title="North Gulf Oceanic Society" href="http://www.whalesalaska.org/index.html" target="_blank">North Gulf Oceanic Society</a> befürchtet ihr Aussterben, wie er 2008  in seiner Publikation <a title="Matkin et al Ongoing population-level impacts in killer whales ... " href="http://www.whalesalaska.org/docs/matkin-et-al-2008-meps.pdf" target="_blank">&#8220;Ongoing population-level impacts in killer whales Orcinus orca following the Exxon Valdes oil spill in Prince William-Sound, Alaska&#8221;</a> <img src="file:///C:/DOCUME%7E1/Rainer/LOCALS%7E1/Temp/moz-screenshot.png" alt="" />stichhaltig begründete.</p>
<p>Eine Ölpest ist nicht zu Ende, wenn sie in den Medien nicht mehr präsent ist.<span id="more-157"></span></p>
<p><strong>Deepwater Horizon: Ölpest im Golf von Mexiko</strong></p>
<p>Die Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko hat bis jetzt schon weit über 100 Meeressäugetiere getöten, die unmittelbar nach der Explosion der Bohrinsel &#8220;Deepwater Horizon&#8221; tot an die Strände gespült wurden.<br />
Im BdW-Beitrag geht es in erster Linie um die Auswirkungen der Ölpest auf die Pottwale. Nach Berechnungen von Wissenschaftlern würden bereits drei zusätzlich durch anthropogene Einwirkungen getötete Pottwale reichen, um die gesamte Population von derzeit etwa 1600 Tieren langfristig zu gefährden.<br />
Mittlerweile ist nach Angaben der NOAA ein <a title="NOAA fact sheet " href="http://www.nmfs.noaa.gov/pr/health/oilspill/mammals.htm" target="_blank">zweiter toter Pottwal </a>angespült worden. Da Pottwale fernab der Küsten leben, ist anzunehmen, dass nicht jedes verstorbene Tier angespült wird, die meisten dürften eher im Meer versinken.</p>
<p>Zur Zeit bekommen die Delphine im Golf von Mexiko ihren Nachwuchs. In diesem Jahr sind bereits <a title="Institute for Marine Mammal Studies" href="http://www.imms.org/Article_2011_Feb_21CalvesStrand.php" target="_blank">17 Totgeburten bzw. nach der Geburt verstorbene Kälber</a> an den Stränden gefunden worden. Nach Aussagen des Institutes for Marine Mammal Studies ist das eine abnorm hohe Zahl. Auch wenn zur Zeit noch kein Nachweis für einen Zusammenhang mit der Ölpest vorliegt, ist nach Aussagen der Wissenschaftler des Instituts ein Zusammenhang mehr als wahrscheinlich.<br />
Weiterhin sind in diesem Jahr auch bei erwachsenen Delphinen besonders viele Todesfälle zu beklagen.</p>
<p>Der von anderen Wissenschaftlern postulierte Zusammenhang mit einem Einstrom kalten Wassers oder  Morbillivirus-Infektionen erscheint mir angesichts der erwiesenen gesundheitlichen Schädigungen der Delphine durch eine massive Ölpest und die Durchseuchung der gesamten Nahrungskette absolut lächerlich.<br />
Sicherlich sind geschwächte Tiere (und durch Ölverseuchung wird schließlich auch das Immunsystem gecshädigt) eher anfällig, um letztendlich durch eine zusätzliche Infektion oder eine starke Abkühlung zu sterben.<br />
Aber es darf auf keinen Fall vernachlässigt werden, dass hier eine Ölpest stattgefunden hat. Und dass deren Auswirkunge, auch wenn sie nicht im Einzelfall nachzuweisen sind, noch über Jahrzehnte nachwirken werden.</p>
<p>Es gehört zur Verantwortung eines Wissenschaftlers, nicht zu Gunsten der Ölindustrie und der Regierung die katastrophalen ökologischen Folgen der Erdölexploration und -förderung wegzureden.</p>
<p><em>Bettina Wurche</em></p>
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		<title>Rezension: Joger et al: „Projekt Dino“</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 14:59:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dinosaurier]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Paläontologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Durch einen glücklichen Zufall fiel mir das Buch „Projekt Dino“ von Ulrich Joger, Ralf Kosma und Fritz J. Krüger in die Hand: Der Expeditionsbericht der Grabungskampagnen 2007 und 2008 des Staatlichen Naturhistorischen Museums Braunschweig. Klasse! Erstens liebe ich Bücher über Dinosaurier-Expeditionen und zweitens ist Uli Joger ein alter Bekannter von mir: Während meines Volontariats im [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Durch einen glücklichen Zufall fiel mir das Buch „Projekt Dino“ von Ulrich Joger, Ralf Kosma und Fritz J. Krüger in die Hand: Der Expeditionsbericht der Grabungskampagnen 2007 und 2008 des Staatlichen Naturhistorischen Museums Braunschweig.<br />
Klasse! Erstens liebe ich Bücher über Dinosaurier-Expeditionen und zweitens ist Uli Joger ein alter Bekannter von mir: Während meines Volontariats im Hessischen Landesmuseum Darmstadt war er mein direkter Vorgesetzter: ein ausgewiesener Reptilienkenner (tot oder lebendig, egal) mit hoher Wüstenaffinität. Er hatte schon für die Wüstenausstellung im HLMD 2002 eine spektakuläre Sahara-Expedition durchgeführt…<br />
Bei der Gelegenheit hatte ich auch meine ersten Kontakte mit der Wüste, ein für mich eher fern liegendes Thema.</p>
<p>Mittlerweile amtiert Prof. Dr. Joger als Direktor des<a title="Staatliches Museum für Naturkunde Braunschweig" href="http://www.naturhistorisches-museum.de/" target="_blank"> Staatlichen Museums für Naturkunde in Braunschweig</a> und macht neben ausgezeichneter Forschung auch spannende Ausstellungen.</p>
<h4><strong>Expeditionsbericht der 2. deutschen Dinosaurier-Expedition nach der „Tendaguru-Grabung“</strong></h4>
<p>2007 und 2008 unternahm ein Expeditionsteam des Staatlichen Naturhistorischen Museums Braunschweig zwei Grabungskampagnen nach Niger, in die südliche Sahara. Das Unternehmen war eine Kooperation mit Edgar Sommer und der von ihm gegründeten Hilfsorganisation „<a title="CARGO" href="http://www.tuareg-info.de/index_2.htm" target="_blank">CARGO</a>“.<span id="more-150"></span></p>
<p>„CARGO“ unterstützt Bildungsarbeit für die Tuareg, der Verleger Edgar Sommer bringt dazu in seinem Verlag Bücher in der Tuareg-Sprache Tamashek heraus und betreibt eine Schule vor Ort. Er war von Tuareg auf die Dinosaurier-Knochen aufmerksam gemacht worden, dann kam Prof. Joger ins Spiel und letztendlich wurde Schule gegen Dino-Knochen getauscht.</p>
<p>In der südlichen Sahara hatte bereits Paul Sereno sehr erfolgreich nach Dinosauriern gegraben und auch das Team aus Braunschweig wurde hier fündig.</p>
<p>Die wichtigsten Funde waren:<br />
-          die ersten Raptoren-Fährten dieser Gegend<br />
-          der vollständige 8 m lange Schwanz und Teile des Hinterbeins des Sauropoden <em>Jobaria<br />
</em>-          das vollständige Skelett eines noch unbekannten Sauropoden, der später als <em>Spinophosaurus</em> beschrieben wurde und heute ein Prunkstück des Naturhistorischen Museums in Braunschweig ist.</p>
<p>Die äußeren Umstände waren Hitze, Sand, Rebellion, eine sehr angespannte Sicherheitslage, Dino-Diebe, schwere Arbeit und Wassermangel…</p>
<p>In weiteren Kapiteln werden die Arbeit der Hilfsorganisation „CARGO“ mit ihrem Schulprojekt, die Präparation und Rekonstruktion der gefundenen Dinos und die Bearbeitung des neuen Sauropoden beschrieben.<br />
„Projekt Dino“ war ein umfassendes und interdisziplinäres Projekt, in dem viele Personen mit ihren speziellen Kenntnissen und ihrem Engagement zu einem großen Erfolg beigetragen haben. Und genau diese Team-Arbeit wird im Buch immer wieder deutlich.</p>
<p>Vor Ort arbeiteten zeitweise 24 Personen. Im Museum wurde die eigentliche Museums-Crew verstärkt durch viele freiwillige Fossilienliebhaber.<br />
Auf der Homepage des Naturhistorischen Museums gibt es <a title="Dino-Expedition Sahara" href="http://www.naturhistorisches-museum.de/gruss.html" target="_blank">weitere Informationen zu den Expeditionen</a>.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h4><strong>Rezension</strong></h4>
<p>Die Texte sind super geschrieben und ansprechend aufgemacht. Der Expeditionsbericht liest sich flüssig und spannend. Verschiedene Autoren beleuchten unterschiedliche Aspekte der Expedition, der Ausstellung und der sozialen Projektanteile. Tagebucheinträge geben eindrucksvoll die Plackerei in der Wüste wieder und erwecken den Anschein, dabei zu sein.</p>
<p>Kein Pracht-Bildband, sondern ein eher bescheidenes Format. Aber mit aussagestarken Abbildungen von Ausgrabung, Expedition, Dinos, Land und Leuten. Rekonstruierte Sauropoden und lächelnde Tuaregs. Fossile Dinosaurier und lebendige Giftschlangen. Verhandlungen mit dem Bürgermeister vor Ort und Nahaufnahmen der Raptoren-Fußspuren. Gruppenbild der Expeditionsteilnehmer und Reifenwechsel in der Wüste.</p>
<p>Mir persönlich gefällt die Verknüpfung der wissenschaftlichen Expedition mit dem sozialen Projekt besonders gut.</p>
<p><strong> </strong><strong>„Projekt Dino“ ist unbedingt lesenswert!</strong></p>
<p>ISBN: 3938693177<br />
Cargo Verlag, (2009), gebunden, 175 Seiten</p>
<p>Und vielleicht sollte man sich bei Gelegenheit auch mal die Ausstellung angucken.</p>
<p><em>Bettina Wurche</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ausstellung: Zeche Zollverein mit Ruhrmuseum</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2010/10/19/ausstellung-zeche-zollverein-mit-ruhrmuseum/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 14:39:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zeche Zollverein]]></category>

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		<description><![CDATA[Warnhinweis: Dieser Artikel ist aufgrund meiner Neigungen einseitig und stellt die Naturgeschichte [Biologie, Paläontologie, Geologie, Fossilien] rücksichtslos in den Vordergrund.  ;  ) Zeche Zollverein= alte Gebäude + Ausstellungen + Theater + Galerien Der Anblick des riesigen Geländes der alten Zeche ist überwältigend und zunächst unübersichtlich. Aber viele freundliche Mitarbeiter weisen kompetent den richtigen Weg vom [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warnhinweis: Dieser Artikel ist aufgrund meiner Neigungen einseitig und stellt die Naturgeschichte [Biologie, Paläontologie, Geologie, Fossilien] rücksichtslos in den Vordergrund.  ;  )</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="http://www.zollverein.de/index.php?f_categoryId=3" target="_blank">Zeche Zollverein</a>= alte Gebäude + Ausstellungen + Theater + Galerien</p>
<p>Der Anblick des riesigen Geländes der alten Zeche ist überwältigend und zunächst unübersichtlich. Aber viele freundliche Mitarbeiter weisen kompetent den richtigen Weg vom Parkplatz bis zur Ausstellung.<br />
Die Betonflächen sind mit einem filigranen Muster aus Schienen und Wegen in mehren Ebenen untergliedert. Die Natur erobert sich das Gelände zurück und überwuchert Beton, Stein und Eisen.</p>
<p><strong>Ruhr Museum</strong></p>
<p>In die ehemalige Kohlenwäsche ist das<a href="http://www.zollverein.de/fs.php?wrap=http://www.ruhrmuseum.de" target="_blank"> Ruhr Museum</a> eingezogen, ein modernes Regionalmuseum zur Natur und Kultur der Region (Ruhr Museum schreibt sich übrigens tatsächlich ohne Bindestrich). Mir hat daran gefallen, dass die kulturellen und naturgeschichtlichen Ausstellungsabschnitte miteinander verwoben werden. Durch diesen Verzicht der Themenaufspaltung in ihre akademischen Spezialdisziplinen wird betont, dass es um eine ganze Region mit ihren unterschiedlichen Themen und Blickwinkeln geht.<span id="more-70"></span></p>
<p>Es ist wirklich alles zu sehen:</p>
<p>Kommissar Horst Schimanskis schmuddelige Jacke, ein großer Becherschwamm des längst vergangenen Urmeeres, eine im Bergarbeiter-Jargon „Sargdeckel“ genannte Toneisendiode, ein miozäner Walschädel, ein Altar polnischer Gastarbeiter, … Ein fließender Übergang zwischen Erdgeschichte und Kulturgeschichte.<br />
Informative und sprachlich sehr gut bearbeitete Texte stellen jedes Objekt in seinen größeren Zusammenhang, gewürzt mit Details und Anekdoten.</p>
<p>Ein Herbarium zeigt die Abfolge der Pflanzen in der Region: welche Pflanzen gab es hier schon immer, welche sind neu „eingewandert“, welche wachsen besonders gern in Industriearealen? Den Begriff „Industriophyten“ habe ich hier erstmals gesehen. Industriophyten sind Pflanzen, die erst seit dem Beginn der industriellen Revolution um 1840 auftreten. Die Herbar-Blätter sind in gläserne Wände übereinander gehängt, es entsteht die Illusion eines gläsernen Waldes.</p>
<p><strong>Fossilien im Flöz</strong></p>
<p>Im unteren Bereich dann eine umfangreiche Ausstellung zur Kohle, ihren Mineralen und Fossilien:<br />
Eyecatcher wie große Amphibien oder Reptilien sucht man vergeblich. Natürlich gibt es einige Ichthyosaurier-Wirbel und einige Ammoniten. Aber das ist nur der geringste Teil der Ausstellung. Dafür sind die Wände mit in Kohle erhaltenen Pflanzen so verkleidet, dass der Eindruck eines versteinerten Waldes entsteht. Ich ging andächtig durch eine herrliche Sammlung filigraner Farnwedel, Schachtelhalme und anderer altertümliche Pflanzen aus dem Ruhrgebiet, Pennsylvania und anderen Kohleregionen weltweit. Kleine feine Dioramen geben eine Vorstellung der Lebewelt in der fernen Zeit der Karbon-Sümpfe. Weiterhin zeigt eine Mineraliensammlung die glitzernden Seiten der Kohle-Ära.</p>
<p><strong>Mein Fazit: </strong></p>
<p><strong>lohnt sich total.</strong></p>
<p><strong>Gelände:</strong> Gekonnte Melange aus Industriearchitektur, Kunst, Kultur mit dem Ruch der Maloche.<br />
Dieser Industriekultur-Komplex der Superlative ist zu Recht ein UNESCO-Welterbe geworden.</p>
<p><strong>Ruhr Museum:</strong> Wir sind in 3,5 Stunden noch nicht einmal durch die ganze Ausstellung gekommen.<br />
Der Gebäudekomplex ist eine unglaubliche Kulisse für eine sehr diverse und spannende Ausstellung.</p>
<p>Einziges Manko für mich:<br />
Das Gebäude wurde „nur“ als architektonische Kulisse genutzt. Ich hätte gern mehr über die Funktion und die Arbeitsprozesse und –wege erfahren. Das wäre nach meiner Information nur mit einer speziellen Führung möglich gewesen.<br />
Trotzdem absolut lohnend!</p>
<p>bw Okt. 2010</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Rezension: „Unsere Ozeane“ – Das Buch</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2010/10/12/rezension-%e2%80%9eunsere-ozeane%e2%80%9c-%e2%80%93-das-buch/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 08:35:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Ozean]]></category>

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		<description><![CDATA[Das  Buch zum Film: ein echter Mehrwert Ein großer Bildband mit den atemberaubenden Bildern des Films und poetisch geschriebenen und intelligent gegliederten Texten. Die vier Teile des Buches beinhalten eine Inhaltsangabe des Drehbuchs, stellen die Meeresbewohner vor („Zweiter Teil: Meeresbewohner“), erzählen über die Dreharbeiten und technischen Herausforderungen (“Dritter Teil: Die Dreharbeiten”) und geben zuletzt noch [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Das  Buch zum Film: ein echter Mehrwert</strong></h3>
<p>Ein <strong>großer Bildband mit den atemberaubenden Bildern</strong> des Films und <strong>poetisch geschriebenen und intelligent  gegliederten Texten</strong>.<br />
Die vier Teile des Buches beinhalten eine Inhaltsangabe des Drehbuchs,  stellen die Meeresbewohner vor („Zweiter Teil: Meeresbewohner“),<strong> </strong>erzählen über die Dreharbeiten und technischen  Herausforderungen (“Dritter Teil: Die Dreharbeiten”)<strong> </strong>und  geben zuletzt noch einen philosophischen Ausblick über den derzeitigen  Stand der Ozeane, ihrer Erforschung und Nutzung.<br />
Und der größte Vorteil des Buches: Man kann es immer wieder in die Hand  nehmen und sich darin vertiefen: Mit glänzenden Augen die großartigen  großformatigen Bilder verschlingen und in lohnenswerten Texten  schmökern.<span id="more-20"></span></p>
<h3><strong>„Zweiter Teil: Meeresbewohner“</strong></h3>
<p>Portfolios zu den im Film gezeigten Tieren geben umfangreiche  biologische Hintergrundinformationen. Für den interessierten Zuschauer  ist das noch viel besser als Kommentare im Film. Denn so kann man die  Informationen nach dem Genuss des Films zu Hause bei einer Tasse Tee  genüsslich nachschlagen.</p>
<p>Die <strong>Portfolios </strong>enthalten neben Steckbriefen über die  vorgestellten Organismen zusätzliche Informationen, die auf neuesten  Forschungsergebnissen basieren und nicht auch schon in anderen Büchern  nachzulesen sind.<br />
Die <strong>Anmerkungen der Taucher über ihre Erlebnisse </strong>mit  Haien und Seeleoparden beim Filmen sind authentische Dokumente dieser  persönlichen Erlebnisse. Die Taucher haben an keiner Stelle nötig, sich  mit „gefährlichen Erlebnissen“ zu brüsten sondern erzählen davon, sich  in die Psyche eines Weißen Hais oder Seeleoparden hineingefühlt zu  haben, um dann friedlich mit diesen Tieren zu schwimmen. Eine  feinfühlige, unaufgeregte Vorgehensweise, die zu diesem sensiblen Film  passt.</p>
<p>Die Reise durch die Ozeane kann über umfangreiches, exklusiv  angefertigtes Kartenmaterial verfolgt werden. So entsteht das Gefühl,  sich selbst auf eine Reise zu begeben und die ozeanischen Abenteuer noch  einmal ganz persönlich zu erleben.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><strong>The Making-of: “Dritter Teil: Die Dreharbeiten”</strong></h3>
<p>Die Entstehungsgeschichte des Films und seine aufsehenerregenden  technischen Innovationen sind es wahrhaftig wert, für sich erzählt zu  werden. Vier Jahre Dreharbeiten und der Drang, immer noch perfektere  Bilder und Einstellungen hinzubekommen und die totale Hingabe an Details  bieten Stoff für spannende Geschichten.</p>
<p>Speziell zum Drehen besonderer Szenen wurden gleich mehrere <strong>neue  Kamerasysteme </strong>entwickelt:<br />
<strong>Thetys, Birdy Fly, Polecam, Jonas und Simeon</strong>.<br />
Kameras  in Torpedos, die mit Delphinen und Thunfischen mitgerast sind, Kameras  in Mini-Helikoptern und Kameras, die über und unter Wasser filmen  konnten.<br />
Die Geräusche des Ozeans, wie sie zuvor noch nie zu hören waren:  Wellenschlag, klackende Panzer vorbeimarschierender Krabbenheere,… und  eine wahrhaftig infernalische Sturmsequenz. Auf 256 Tonspuren wurden die  atemberaubenden Bilder des Films akustisch begleitet.</p>
<p>Besonders beruhigend: Die schrecklichen Massaker an Thunfischen und  Haien, die täglich im Ozean passieren, sind für den Film nachgestellt  worden.<br />
Statt echte Schlachtszenen von an Haien und Delphinen zu zeigen, wurden  Modelle gebaut und mit diesen dann die entsprechenden Szenen  nachgestellt.<br />
Auch das erforderte einen außergewöhnlichen technischen Aufwand. Und  macht den Film mit seinem hohen ethischen Anspruch noch glaubwürdiger.</p>
<p>In diesem Kapitel, das die innovativen technischen Lösungen und das  Zusammenspiel vieler Experten der unterschiedlichsten Fachrichtungen  vorstellt, wird die Brillanz Perrins und seiner Mitarbeiter noch  deutlicher als im Film.</p>
<h3><strong>Meine ganz persönliche Meinung zum Buch</strong></h3>
<p>Meine persönliche Meinung zum Buch „Unsere Ozeane“:<br />
Ein gewichtiges Buch für einen gewichtigen Film!<br />
<strong>Lohnt sich unbedingt!!!</strong><br />
Und 59,90 € für 319 großformatige Seiten mit hervorragenden Abbildungen  sind ein anständiges Preis-Leistungs-Preis.</p>
<p><strong> „Unsere Ozeane“ von Jacques Perrin, das Buch zum Film, ist  ein aufwendig gestalteter Bildband mit 300 farbigen Abbildungen.  Erschienen bei <a href="http://www.knesebeck-verlag.de/" target="_blank">Knesebeck</a>, ISBN 978-3-86873-129-3, Preis: 59,90 €.</strong></p>
<p>Bettina Wurche</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Rezension: „Unsere Ozeane“ – Der Film</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Oct 2010 08:33:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Ozean]]></category>

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		<description><![CDATA[Theater des Ozeans Der französische Grandseigneur der Dokumentarfilmer Jacques Perrin und sein Kollege Jacques Cluzaud haben einen großartigen Film zu einem großartigen Thema geschaffen. Beide sind erfahren im Umgang mit dokumentarischen Stoffen und sehr großen, visionären Projekten. Der Filmtitel „Unsere Ozeane“ verrät dem aufmerksamen Kinobesucher bereits, dass es nicht um EINEN Ozean, sondern um DIE [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Theater des Ozeans</strong></h3>
<p>Der französische Grandseigneur der Dokumentarfilmer <a title="Jacques Perrin" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jacques_Perrin" target="_blank">Jacques Perrin</a> und sein Kollege <a title="Jacques Cluzaud" href="http://www.imdb.com/name/nm0167384/" target="_blank">Jacques Cluzaud</a> haben einen großartigen Film zu einem  großartigen Thema geschaffen.<br />
Beide sind erfahren im Umgang mit dokumentarischen Stoffen und sehr  großen, visionären Projekten.</p>
<p>Der Filmtitel „Unsere Ozeane“ verrät dem aufmerksamen Kinobesucher  bereits, dass es nicht um EINEN Ozean, sondern um DIE OZEANE geht.<br />
Perrin lässt tatsächlich die Weltmeere mit ihrer Vielzahl von  Ökosystemen an den Augen des Betrachters vorbeiziehen, mit  atemberaubenden Einstellungen und pulsierend vor Leben.<span id="more-17"></span></p>
<p>Ein langer Streifzug durch die Ozeane, zwischen <strong>Oberfläche  und Tiefsee, vom Nordpol bis zum Südpol, bis hinein in die  Flussmündungen</strong>.</p>
<p>Perrin und Cluzaud haben ein „Opus magnus oceanus“ komponiert, auf  dessen Bühne  die Akteure, mehr als 80 verschiedene Spezies, vor  aufsehenerregenden Bühnenbildern „auftreten“.<br />
Der Film ist abwechslungsreich in seinem Wechsel von Emotionen und  Perspektiven.<br />
Die <strong>großen feuchten Augen junger Seelöwen</strong> zielen direkt  ins Herz der Zuschauer.<br />
Die <strong>furchterregende Phalanx eines über den Meeresboden  marschierenden Seespinnenheeres</strong> wirkt unheimlich und  faszinierend zugleich.Und der ins ewige Blau davon schwebende  Rochenschwarm lädt ein zum schwerelosen Träumen.</p>
<p>Zwei parallele zeitliche Erzählschienen stellen den heutigen Ozean  mit seiner Verletzlichkeit neben den scheinbar unüberwindlichen und  unverwundbaren Ozean der  Vergangenheit.<br />
Die Vieldimensionalität der Ozeane haben Perrin und Cluzaud zusätzlich  durch den Blick aus dem Weltall erweitert. Die Europäische  Raumfahrtagentur ESA ist ein Sponsor des Filmes (s. u.).</p>
<h3><strong>Die musische Seite des Meeres</strong></h3>
<p>Dieser epische Dokumentarfilm hat Zeit.<br />
Neben der sehr langen Vorbereitungs- und Drehzeit, nimmt sich auch der  Film selbst Zeit.<br />
Natürlich gibt es schnelle Schnitte: Ein Fischkarussel dreht sich mit  schwindelerregender Geschwindigkeit.<br />
Eine Gruppe Delphine, rasend schnelle Silhouetten, stößt in den  Fischschwarm hinein.<br />
Basstölpel stürzen sich aus der Luft auf einen Sardinenschwarm unter der  Meeresoberfläche, die Schnäbel wie Lanzen gereckt.<br />
Und dann gibt es wieder diese Szenen, in denen die Kamera losgelöst vom  irdischen Zeitgefühl in der Strömung treibende Medusen wie ein gläsernes  Ballet scheinbar in Zeitlupe geduldig verfolgt.</p>
<p>Meeresszenen werden theatralisch inszeniert, die Kamera wird zur  Geschichtenerzählerin. Gewaltige Bilder aus dem Ozean aus ungewohnten  Perspektiven werden theatralisch eingefangen und entwickeln ihre eigenen  Erzählstränge.</p>
<p>Die ozeanische Reise wird mit einer außergewöhnlichen Geräuschkulisse  unterlegt:<br />
Die Geräusche des Ozeans und seiner Bewohner und eigens für diesen Film  komponierter Musik.</p>
<h3><strong>Aus höchsten Höhen in tiefste Tiefen</strong></h3>
<p>Perrin hat sein gigantisches Filmprojekt mit Hilfe von Sponsoren  umgesetzt. Sie reichen vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und  Reaktorsicherheit, über EDEKA, die Senckenbergische Naturforschende  Gesellschaft und Weleda bis zu SeaLife. Eine beeindruckende Ansammlung  von öffentlichen Einrichtungen und Firmen der Privatwirtschaft.</p>
<p>An dieser Stelle soll ein Sponsor und Partner von „Unsere Ozeane“  vorgestellt werden, der unmittelbar mit modernster Meeres- und  Umweltforschung zusammenhängt und trotzdem vielen Menschen unbekannt  ist: Die E<strong>uropäische Raumfahrtagentur ESA (European Space  Agency)</strong>.<br />
ESA ist ein besonders wichtiger Sponsor und Partner von Perrins  Filmprojekt. Die Europäische Raumfahrtbehörde betreibt u. a. mehrere  Satelliten zur Erforschung der Meere und des Klimas.<br />
Der Start des Films war auf den <strong>Start von CryoSat-2 in Baikonur</strong> geplant, der aufgrund technischer Probleme leider auf den 08.04.2010  verschoben werden musste.Der Start am 08.04. ging dann glatt, seit  13.04. sendet CryoSat-2 die ersten Daten.Ziele der Mission sind  Messungen der arktischen und antarktischen Eisbedeckung und ihrer  zyklischen Veränderungen. CryoSat-2 ist Teil des umfangreichen <strong>ESA-Programms  „Living Planet</strong>“.<br />
Andere Satelliten des „Living Planet“-Programmes messen z. B. elementar  wichtige Parameter wie Salinität, Magnetfeld und Meeresspiegel.</p>
<p><strong>Meine ganz persönliche Meinung zum Film</strong></p>
<p>Meine ganz persönliche Meinung:<br />
Trotz der phantastischen Bilder, die durch die neu entwickelten Kameras  war für mich wenig wirklich Neues dabei.<br />
Eine ganze Reihe von Szenen waren mir aus anderen Filmen noch zu gut im  Kopf:<br />
Ein Orca jagt am chilenischen Strand Seelöwen, im Benguela-Strom wird  ein Fischschwarm durch Furchenwale, Delphine, Basstölpel, größere  Fische, Haie,… aufgefressen, ….<br />
Diese Szenen waren bereits in der grandiosen BBC-Produktion  „Unser  blauer Planet“   zu sehen. Der ja auch schon epochal war.</p>
<p>„Unsere Ozeane“ ist wenig kommentiert.<br />
Das ist einerseits sehr gut. Viele brillante Dokumentarfilme sind durch  sachlich falsche oder schlecht übersetzte Kommentare verdorben worden.<br />
Es bleibt allerdings die Frage, ob der Film in seiner Tiefe von Laien  erfasst werden kann.<br />
Wird jemand von selbst auf die Idee kommen, nachzuschlagen?<br />
Kann man dann überhaupt Fragen formulieren, um sie nachzuschlagen?<br />
Geht der hohe Anspruch des Filmes durch die fehlende Unterweisung nicht  verloren?<br />
Für die meisten Zuschauer wird der Film dadurch wohl eher ein  ästhetisches Schauspiel bleiben.</p>
<p>Statt mit Kommentaren ist „Unsere Ozeane“ mit opulenter Musik  unterlegt.<br />
Die Musik war für meinen Geschmack etwas zu pathetisch und emotional.  Zumal die Verbindung zwischen „Film über Ozean“ und „Musik“ schon von  Luc Besson in „Atlantis“ in großen poetischen Bildern umgesetzt wurde.  Wobei Besson mit „Atlantis“ nie einen höheren didaktischen Anspruch  angestrebt hatte.</p>
<h3><strong>Ein Dokumentarfilm mit mächtigen Bildern und einer subtilen  Botschaft</strong></h3>
<p>Perrin zeigt in „Océans“ sein ganz persönliches Anliegen:<br />
Die Ozeane auch seinem Sohn verständlich zu machen und für ihn zu  bewahren, stellvertretend für alle Menschen der Welt und ihre Kinder.</p>
<p>Hoch brisante Themen, die nicht zuletzt durch die letzte  Artenschutz-Konferenz in Doha wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit  traten, werden eingebettet in die magischen Bilder des Meeres. Die  Probleme erscheinen dadurch nicht kleiner, werden aber subtil  präsentiert: Man kann die Augenweide des Films genießen und hat die  Themen Überfischung, Umweltverschmutzung und Artensterben trotzdem im  Blickwinkel. Ohne, dass der Filmgenuss dadurch verdorben wird.</p>
<p>Ein sehenswerter Film.<br />
Zum Schwelgen und Weiterdenken.<br />
Auch wenn schon wieder nicht die Frage beantwortet werden konnte, warum  Buckelwale diesen unerklärlichen Zwang zum Hüpfen („Breaching“) haben…</p>
<p>Bettina Wurche</p>
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