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	<title>meertext &#187; Meeresschutz</title>
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	<description>Navigation im Meer der Worte</description>
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		<title>Mein Vortragsprogramm 2013</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2013/03/01/meine-vortragsprogramm-2013/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 20:39:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Astrobiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ozean]]></category>
		<category><![CDATA[Pottwale]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Meeresforschung]]></category>
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		<category><![CDATA[Star Trek]]></category>

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		<description><![CDATA[26. April: Christian-Mayer-Sternwarte Schriesheim Ozean unter Eis: Gibt es Leben auf dem Jupitermond Europa? Der Jupitermond Europa verbirgt unter einer dicken Eisschicht einen flüssigen Salzwasserozean. Europa ist zurzeit, neben dem Saturnmond Titan, der verheißungsvollste Kandidat für außerirdisches Leben in unserem eigenen Sonnensystem. Der Vortrag gibt zunächst einen Einblick in die Astrobiologie und erläutert dann die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="text-decoration: underline;">26. April</span>: <a title="Volkssternwarte Schriesheim" href="http://www.volkssternwarte-schriesheim.de/oeffnungszeiten.html" target="_blank">Christian-Mayer-Sternwarte Schriesheim</a></strong></p>
<p><b>Ozean unter Eis: Gibt es Leben auf dem Jupitermond Europa?</b></p>
<p>Der Jupitermond Europa verbirgt unter einer dicken Eisschicht einen flüssigen Salzwasserozean.<br />
Europa ist zurzeit, neben dem Saturnmond Titan, der verheißungsvollste Kandidat für außerirdisches Leben in unserem eigenen Sonnensystem.<br />
Der Vortrag gibt zunächst einen Einblick in die Astrobiologie und erläutert dann die Besonderheiten Europas als potentiellem Träger von Leben. Der Schwerpunkt liegt in der Diskussion, wie Leben in Europas Salzozean aussehen könnte. Als Vergleich werden irdische Lebensräume und ihre möglichen Parallelen und Abweichungen zu Europa vorgestellt.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">09.-12. Mai:</span> <a title="FedCon 2013" href="http://www.fedcon.de/index.php/en/home-en" target="_blank">FedCon 2013 (Düsseldorf)</a></strong></p>
<p><strong>Star Trek und die Wale<span id="more-343"></span></strong>Der legendäre  Roman „Moby Dick“ und der Walschutz sind zentrale Themen in mehreren Star Trek-Movies und –Episoden. Der Focus liegt vor allem auf den Buckelwalen und Pottwalen, ihrer Biologie und metaphorischen Bedeutung.Die Buckelwale sind die Totemtiere der Walschutzbewegung: Mit ihrem ätherischen Gesang und ihre Verspieltheit haben sie schnell einen Platz in den Herzen der Menschen erobert. Sie haben mit ihrem positiven Image maßgeblich zum Erstarken des Walschutzes in den 70-er Jahren und der globalen Abkehr vom kommerziellen Walfang beigetragen.<br />
Pottwale haben &#8211; nicht zuletzt durch Herman Melvilles Meisterwerk &#8220;Moby Dick&#8221; &#8211; einen ganz anderen Ruf:  Die erbarmungslosen Jäger und atemberaubende Tieftaucher sind bis heute mystisch und unnnahbar. Die gewaltigen Pottwale stehen für gewaltige menschliche Gefühle: Abenteuerlust, Rache und Besessenheit.<span style="font-size: xx-small;"><span style="font-family: Verdana;"><br />
</span></span></p>
<p><strong>Jules Verne, der Steampunk und die Kopffüßer</strong><br />
analysiert Jules Vernes Roman „20.000 Meilen unter dem Meer“ unter den Aspekten „Steampunk“ und „Tintenfische“.<br />
In nur 150 Jahren sind aus „schleimigen Monstern“ liebenswerte Meeresgesellen geworden. Wodurch hat sich die Sicht der Menschen auf die intelligenten, vielarmigen Meeresbewohner verändert? Und welchen Einfluss hat Verne auf das retrofuturistische Genre „Steampunk“?“<br />
<strong></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"><br />
22./23. Juni: <a title="SciFi-Tage Grünstadt" href="http://www.scifi-days.de/de/" target="_blank"> SciFi-Tage Grünstadt<br />
</a></span><br />
Star Trek und die Wale </strong>(Vortrag für kleine und große Besucher)<br />
Der legendäre  Roman „Moby Dick“ und der Walschutz sind zentrale Themen in mehreren Star Trek-Movies und –Episoden. Der Focus liegt vor allem auf den Buckelwalen und Pottwalen, ihrer Biologie und metaphorischen Bedeutung.Die Buckelwale sind die Totemtiere der Walschutzbewegung: Mit ihrem ätherischen Gesang und ihrer Verspieltheit haben sie schnell einen Platz in den Herzen der Menschen erobert. Mit ihrem positiven Image haben sie maßgeblich zum Erstarken des Walschutzes in den 70-er Jahren und der globalen Abkehr vom kommerziellen Walfang beigetragen.<br />
Pottwale haben &#8211; nicht zuletzt durch Herman Melvilles Meisterwerk &#8220;Moby Dick&#8221; &#8211; einen ganz anderen Ruf:  Die erbarmungslosen Jäger und atemberaubende Tieftaucher sind bis heute mystisch und unnnahbar. Die gewaltigen Pottwale stehen für gewaltige menschliche Gefühle: Abenteuerlust, Rache und Besessenheit.</p>
<p><strong>12. Oktober: <a title="Buchmesse Convent" href="http://www.buchmessecon.info/" target="_blank">Buchmesse Convent in Dreieich</a></strong></p>
<p><strong>Star Trek und die Wale</strong> (</p>
<div><span style="text-decoration: underline;"><strong>23. Oktober:  <a title="Naturwissenschaftlicher Verein zu Zweibrücken" href="http://www.nawi-zw.de/index2.html" target="_blank"> Naturwissenschaftlicher Verein zu Zweibrücken</a></strong></span></div>
<h3>BLOWOUT!</h3>
<p>Die Explosion der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ im April 2012 verursachte eine gigantische Ölpest im Golf von Mexiko.<br />
Welche technischen und politischen Fehler haben zu der Katastrophe geführt? Welche Auswirkungen hat die Ölpest auf die Ökosysteme im Golf von Mexiko? Wie viele Tiere und welche Arten sind durch die Katastrophe betroffen? Ist die Ölpest jetzt zu Ende?<br />
Der Vortrag gibt Einblick in technische und biologische Fakten und Zusammenhänge. Dabei steht das Schicksal der Meeres-Säugetiere im Fokus des Vortrags. Ein Vergleich mit dem Untergang des Öltankers „Exxon Valdez“ vor Alaska 1989 zeigt, dass eine Ölpest jahrzehntelange Spätfolgen hat.</p>
<div>Zeit: 23.10.2013, 19:30 Uhr</div>
<div>Ort: Audimax der Fachhochschule Zweibrücken</div>
<div>Veranstalter: Naturwissenschaftlicher Verein zu Zweibrücken</div>
<div><span style="text-decoration: underline;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Voraussichtlich Oktober : <a title="Starkenburg-Sternwarte Heppenheim" href="http://www.starkenburg-sternwarte.de/vortraege/index.htm" target="_blank">Starkenburg-Sternwarte Heppenheim</a></strong></span></span><strong>Der Pottwal – Mythos und Wirklichkeit</strong>Der Pottwal (<em>Physeter macrocephalus</em>) ist der größte aller Zahnwale. Er ist der amtierende Tieftauchmeister, hat die größte Nase im Tierreich und ist das größte lebende Raubtier. Zugleich ist er eng verknüpft mit der menschlichen Kulturgeschichte: Über Jahrhunderte haben ihm Walfänger nachgestellt, in Romanen wie „Moby Dick“ ist er unsterblich geworden und sein Spermaceti-Öl war für den Menschen lange Zeit unersetzlich.<br />
Durch sein Abtauchen und seine gewaltige Größe hat er sich unseren Nachforschungen lange erfolgreich entzogen. In jüngster Zeit hat ein neuer Aspekt die Forschung um den Pottwal erweitert: Umfangreiche Feldforschungen vor Nova Scotia werfen die Frage auf, ob Pottwale eine eigene Form von Kultur haben.<br />
<strong>Übrigens:<br />
</strong>Auf meinem Blog „meertext“ gibt es mehrere Beiträge rund um den Pottwal.</div>
<p>Weitere Termine in sind Planung.<br />
In Heppenheim, Speyer und an anderen Orten.<br />
Auf meiner Website finden Sie eine Übersicht über alle meine <a title="meertext: Vorträge" href="http://www.meertext.eu/vortraege.html" target="_blank">Vortragsthemen</a>.<br />
(Aus ungeklärten Gründen wird diese Seite zurzeit in Mozilla nicht korrekt angezeigt.<br />
Im Explorer klappt es aber tadellos. Mozilla arbeitet an der Problemlösung.)</p>
<p><em>Bettina Wurche</em></p>
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		<title>„Der perfekte Sturm“ für die Delphine des Golf von Mexiko: Kritische Diskussion der Publikation</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2012/07/30/%e2%80%9eder-perfekte-sturm%e2%80%9c-fur-die-delphine-des-golf-von-mexiko-kritische-diskussion-der-publikation/</link>
		<comments>http://blog.meertext.eu/2012/07/30/%e2%80%9eder-perfekte-sturm%e2%80%9c-fur-die-delphine-des-golf-von-mexiko-kritische-diskussion-der-publikation/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jul 2012 13:15:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Ozean]]></category>
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		<category><![CDATA[Deepwater Horizon]]></category>
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		<category><![CDATA[Golf von Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[Ölpest]]></category>
		<category><![CDATA[Strandungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Publikation “Were Multiple Stressors a ‘Perfect Storm’ for Northern Gulf of Mexico Bottlenose Dolphins (Tursiops truncatus) in 2011?” von Carmichael et al im Online-Magazin PLoS untersucht das Delphin-Massensterben von 2011. Massensterben von Walen kamen und kommen immer wieder vor. Die Gründe dafür sind vielfältig und oft schwierig zu analysieren, es gibt natürliche und anthropogen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Publikation <a title="PLoS:Carmichael et al: Were multiple stressors a &quot;Perfect Storm&quot; for Northern Gulf of Mexico Bottlenose Dolphins [...]&quot;" href="http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0041155" target="_blank">“Were Multiple Stressors a ‘Perfect Storm’ for Northern Gulf of Mexico Bottlenose Dolphins (<em>Tursiops truncatus</em>) in 2011?” von Carmichael et al im Online-Magazin PLoS </a>untersucht das Delphin-Massensterben von 2011.</p>
<p>Massensterben von Walen kamen und kommen immer wieder vor.<br />
Die Gründe dafür sind vielfältig und oft schwierig zu analysieren, es gibt natürliche und anthropogen (durch menschliche Einwirkung erfolgte) Todesursachen. Im Golf von Mexiko etwa sind zuletzt 2004 durch eine Giftalgenblüte („red tide“) mehr als 100 Große Tümmler und viele andere Meerestiere gestorben.<span id="more-284"></span>Eine hohe Sterblichkeit zur Zeit des Gebärens ist ebenfalls natürlich: Der Zeitpunkt<em> </em>der Geburt ist für Walmütter und -kälber sensibel, in jeder Population kommt es in diesem Zeitraum zu einer erhöhten Sterblichkeit.<br />
Aber dieses Mal ist die Zahl der toten Delphinkälber extrem hoch.</p>
<p>Nur durch langjährige Studien und interdisziplinäre Untersuchungen können die Ursachen solcher Massensterben erkannt werden. Für die Auswertung der Datensätze ist viel Erfahrung nötig. Im vorliegenden Fall ist eine Delphin-Population betroffen, die bereits seit Jahrzehnten intensiv wissenschaftlich untersucht wird und über deren Lebensraum sehr viel bekannt ist. Damit besteht hier eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, die Ursachen der Wal-Katastrophe herauszufinden.</p>
<p>Die Publikation “Were Multiple Stressors a ‘Perfect Storm’ for Northern Gulf of Mexico Bottlenose Dolphins (<em>Tursiops truncatus</em>) in 2011?” enthält allerdings einige fragwürdige Schlussfolgerungen, die im Folgenden diskutiert werden.<!--more--></p>
<h4><strong>Wie wirkt das Erdöl auf marine Säugetiere?</strong></h4>
<p>Carmichael et al schreiben auf S. 9: „The sublethal effects of direct oil exposure on dolphins have not been well documented […] and while perinatal and infant mortality has been associated with exposure to oil and other organic pollutants in some marine mammals, it has not been reported among dolphins.” Für konkrete Schlussfolgerungen sei weitere Forschung notwendig.</p>
<p>Kurz- und langfristige Auswirkungen von Öl auf marine Säugetiere sind sehr wohl beschrieben worden, z. B. nach der Exxon Valdez-Ölpest in Alaska (<strong>Matkin, C.O.</strong>, <strong>Saulitis, E.L.</strong>, <strong>Ellis, G.M.</strong>, Olesiuk, P., Rice, S.D. 2008. Ongoing population-level impacts on killer whales <em>Orcinus orca</em> following the &#8216;Exxon Valdez&#8217; oil spill in Prince William Sound, Alaska. <span style="text-decoration: underline;">Marine Ecology Progress Series</span>, 356:269-281. <a href="http://www.whalesalaska.org/docs/matkin-et-al-2008-meps.pdf">[PDF file]</a>).<br />
Orcas sind große Delphine, die Beobachtungen können definitiv auf die Großen Tümmler im Golf von Mexiko angewendet werden.<br />
Bei dieser Langzeit-Untersuchung ist u. a. auch explizit die verringerte Fruchtbarkeit als Folge des Öls benannt worden.</p>
<p>Toxikologische Untersuchungen haben immer wieder ergeben, dass aromatische Bestandteile des Erdöls bei Säugern u. a. Tieren Frucht schädigend sind. Diese Untersuchungen lassen ohne Zweifel die Schlussfolgerung zu, dass diese toxischen Substanzen auch bei Delphinen Frucht schädigend sind.<br />
Die vielen toxischen Komponenten von Erdöl haben umfangreiche pathogene Auswirkungen auf Lebewesen. Meeressäuger sind der Ölpest im Wasser sogar noch stärker ausgesetzt, denn sie nehmen die giftigen Bestandteile des Öls über die Haut, die Nahrung und beim Einatmen direkt auf und können sich dem nicht entziehen.<br />
Die <a title="UC Davis: Oiled Wildlife Care Network" href="http://www.vetmed.ucdavis.edu/owcn/oiled_wildlife/index.cfm" target="_blank">Veterinäre der UC Davis School of Medicine hatten zu Beginn der Deepwater Horizon-Ölpest eine ausgezeichnete Übersicht zusammengetragen, welche Auswirkungen das Öl auf marine Säuger hat</a>. <a href="http://blog.meertext.eu/2011/05/02/olpest-wie-schadet-erdol-den-meerestieren/"><br />
</a>Lesen Sie dazu auch den meertext-Beitrag: <a title="meertext: Wie schadet Öl den Meerestieren?" href="http://blog.meertext.eu/2011/05/02/olpest-wie-schadet-erdol-den-meerestieren/" target="_blank">&#8220;Wie schadet Öl den Meerestieren?&#8221;<br />
</a></p>
<p>Dazu gehören u. a.</p>
<ul>
<li>Anämie</li>
<li>Unterernährung</li>
<li>Leber- und Lungenschäden</li>
<li>ein insgesamt geschwächtes Immunsystem</li>
</ul>
<p>Alle diese Symptome werden auch in dem <a title="NOAAA: study shows some gulf dolphins severely ill" href="http://www.gulfspillrestoration.noaa.gov/2012/03/study-shows-some-gulf-dolphins-severely-ill/" target="_blank">Gesundheitscheck der Golf-Delphine </a>angegeben und von Carmichael et al zitiert.</p>
<p>Die erwarteten und beschriebenen Symptome sind deckungsgleich!<br />
Carmichaels Schlussfolgerung, die Gesundheitsprobleme der Delphine könnten eine Folge der Ölpest sein, dies sei aber wissenschaftlich nicht nachweisbar, dafür müsse weitere Forschung betrieben werden, ist darum nicht nachvollziehbar.</p>
<h4><strong>Alle Hinweise führen zur Deepwater Horizon-Ölpest</strong></h4>
<p>Einerseits ist ein direkter Nachweis der Todesursache bei einem verendeten Wal sehr schwierig.<br />
Eindeutige Todesursachen wie Netzmarken oder Schusswunden sind selten. Meistens haben die Tiere vielfältige Erkrankungen, die nur von Fachleuten in einem größeren Kontext interpretiert werden können. Außerdem sind die toten Tiere oft schon stark verwest.<br />
Auch Ölspuren an den Tierkörpern sind direkte Hinweise auf die Ursache. Im Fall der Deepwater Horizon-Ölpest hatte BP aber gefordert, dass die Ölspuren auch noch chemisch analysiert werden müssten, um das Öl definitiv ihrer explodierten Bohrinsel zuordnen zu können. Als ob ernsthaft verschiedene Verursacher in Frage gekommen wären…Hat es denn in diesem Zeitraum im Nördlichen Golf von Mexiko noch andere havarierte Bohrplattformen oder gesunkene Öltanker gegeben?</p>
<p>Es gibt keinen einzigen Hinweis, dass eine kurzzeitige Abkühlung der Meerestemperatur jemals zu einem  Delphinsterben geführt hat. Normalerweise sind die Tiere durch ihre dicke Blubberschicht ausreichend geschützt,  schwimmen in eine andere Regionen oder gleichen die Abkühlung durch ihren Stoffwechsel aus. Nur auf Tiere, die bereits durch Krankheiten und Unterernährung stark geschwächt waren, konnte das kalte Wasser derartig verheerende Folgen haben.<br />
Die Schlussfolgerung, dass der schlechte Gesundheitszustand der Tiere eine Folge der Ölpest war und es ohne die Ölpest 2011 kein weiteres Massensterben gegeben hätte, formulieren Carmichael et al nur sehr vage und eher versteckt. Die Gewichtung liegt nachdrücklich auf dem Kaltwasser-Event, der äußerst ausführlich dargestellt wird.<br />
Die kalten Wassertemperaturen waren aber nur noch der letzte Todesstoß für die kleinen Wale. Die Publikation relativiert und verharmlost die Folgen der größten Ölpest in US-Gewässern auf die Delphine.</p>
<p><em>Bettina Wurche</em></p>
<p><strong><br clear="all" /> </strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tote Delphine zwischen Behörden und Umweltschutz</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2012/06/22/tote-delphine-zwischen-behorden-und-umweltschutz/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jun 2012 19:44:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Gezerre um die toten Delphine und die Art der Vorgehensweise können nicht unkommentiert bleiben. Darum hier noch einmal meine persönliche Meinung dazu: Die Methoden der Probennahme, Bearbeitung und Analyse folgten keinem vertrauenswürdigen Protokoll. Dadurch hatten auch später hinzugezogene Experten keine Möglichkeit mehr, zu tragfähigen Resultaten zu kommen. Die Datensammlung war und ist aufgrund der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gezerre um die toten Delphine und die Art der Vorgehensweise können nicht unkommentiert bleiben.<br />
Darum hier noch einmal meine persönliche Meinung dazu:</p>
<p>Die Methoden der Probennahme, Bearbeitung und Analyse folgten keinem vertrauenswürdigen Protokoll. Dadurch hatten auch später hinzugezogene Experten keine Möglichkeit mehr, zu tragfähigen Resultaten zu kommen. Die Datensammlung war und ist aufgrund der Unvorbereitetheit und Unkenntnis über die korrekten Verfahrensweisen und Protokolle unbrauchbar. <span id="more-276"></span><br />
Dabei gibt es in anderen Ländern ein detailliertes Prozedere, wie in solchen Fällen vorgegangen werden muss, um verwertbare Daten zu erhalten. Dieses Offenlegen der Methodik ist ein Kernelement wissenschaftlicher Vorgehensweise. Die Methoden werden auf internationalen Konferenzen vorgestellt und viele Arbeitsgruppen sind bereit, andere Kollegen darin zu unterweisen. Der Schutz der Wale braucht weit reichende und internationale Kooperationen und Unterstützungen.<br />
Zusätzlich verursacht die Vorgehensweise sowohl der beteiligten offiziellen Stellen als auch der Umweltschutzgruppen bei mir einen üblen Nachgeschmack von Voreingenommenheit und umfassender Unprofessionalität.</p>
<p>Es ist gut, dass es Menschen gibt, die sich im Walschutz engagieren. Ein effektiver Walschutz bedeutet aber, dass sie bei Anschuldigungen auch tragfähige Beweise vorlegen können. Sonst sind sie nicht glaubwürdig. Und keine große Hilfe für den Schutz der Wale.</p>
<p>Die Einstellung des peruanischen Umweltministeriums, Delphin-Massensterben kämen eben vor und seien dadurch nicht weiter Besorgnis erregend, zeugt von ungeheurer Ignoranz, wenn nicht Dummheit. Jeder Waltod hat seine eigene Geschichte, die nur von Fachleuten rekonstruiert werden kann. Meerestiere sind ein Frühwarnsystem für ökologische Umbrüche und Probleme. Ein Land wie Peru, das so abhängig von der Fischerei ist, müsste solche Vorkommnisse überaus ernst nehmen.</p>
<p>Es bleibt nur zu hoffen, dass irgendjemand in Peru und anderen Staaten daraus etwas gelernt hat und nun auch tätig wird, um bei einem weiteren Massensterben die Unglücksursache ermitteln zu können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Bettina Wurche</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die toten Delphine von Peru – Todesursache ungeklärt</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jun 2012 19:40:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Wale]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Massensterben der Meerestiere hat mich verfolgt. Fast 1000 Delphine tot durch akustisches Trauma? Mein Thema! Ich sammelte die wenigen Informationsbrocken, die ich fand. Unbefriedigend. Im April stieß ich auf der marmam-mailing-Liste auf eine mail einer englischen Kollegin, die um alle vorhandenen Informationen bat. Ich schickte ihr meine Bruchstücke zu, sie sammelte weiter und gab [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Massensterben der Meerestiere hat mich verfolgt.<br />
Fast 1000 Delphine tot durch akustisches Trauma?<br />
Mein Thema!<br />
Ich sammelte die wenigen Informationsbrocken, die ich fand. Unbefriedigend.</p>
<p>Im April stieß ich auf der <a title="marman mailing Liste" href="https://lists.uvic.ca/mailman/listinfo/marmam" target="_blank">marmam</a>-mailing-Liste auf eine mail einer englischen Kollegin, die um alle vorhandenen Informationen bat. Ich schickte ihr meine Bruchstücke zu, sie sammelte weiter und gab mir kurze Zeit später einen Abschlußbericht.</p>
<p>Der Tod der 877 Delphine und fast 3000 Pelikane ist eine üble Angelegenheit.<br />
Die Untersuchung der Ursachen ist ein Lehrstück von Schlamperei und Unprofessionalität, das mich fassungslos macht.<br />
Und wütend.<br />
Diese Informationen müssen in die Öffentlichkeit.<br />
Darum habe ich diesen – sehr langen – Blogeintrag geschrieben.<br />
Und hinterher noch einen Kommentar:<br />
Doch lesen Sie selbst&#8230;</p>
<p><strong>Was ist vor der Küste Perus passiert?</strong></p>
<p>Zwischen Anfang Februar und den ersten 2 Aprilwochen 2012 wurden 877 tote Delphine über einen 100 Meilen langen Abschnitt zwischen Piura und Lambayeque, 500 Meilen nördlich von Lima,  an der Küste Perus angeschwemmt. Die toten Delphine waren zu 97% Langschnäuzige Gemeine Delphine (<em>Delphinus capensis</em>), eine von 6 regionalen Delphin-Arten. <span id="more-274"></span></p>
<p>Wenig später waren, etwas weiter nördlich, auch noch 4000 tote Pelikane angespült worden.<br />
Der TheGuardian-Artikel „<a title="The Guardian: Peru´s mysterious dolphin and pelican deaths - in pictures" href="http://www.guardian.co.uk/environment/gallery/2012/may/09/peru-marine-wildlife-oceans-environment?newsfeed=true#/?picture=389614999&amp;index=16" target="_blank">Peru&#8217;s mysterious dolphin and pelican deaths &#8211; in pictures</a>“ zeigt die erschreckenden Bilder des tausendfachen Tiertods.</p>
<p>Nach Angaben örtlicher <a title="BBC Margarita Rodriguez" href="http://www.bbc.co.uk/news/world-latin-america-16986467" target="_blank">Fischer in einem BBC-Beitrag</a> von Margarita Rodriguez leben die Delphine weiter entfernt von der Küste im offenen Meer, an der Küste sind sie nur sehr selten zu sehen.<br />
<a title="deep sea news" href="http://deepseanews.com/2012/05/whats-is-perus-dolphin-and-pelican-die-off-telling-us/" target="_blank">Fischerei-Experten berichteten außerdem, dass das Oberflächenwasser in diesem Jahr mehr als 10 F wärmer war als sonst.</a> Die großen Anchovetta-Schwärme (Peruanische Anchovis) hätten sich deshalb in tiefere Wasserschichten zurückgezogen. Dadurch waren sie außerhalb der Reichweite der tauchend fischenden Pelikane. Die Pelikane sollen dadurch verhungert sein. Neben Pelikanen waren auch andere im Meer jagende Vögel wie Kormorane betroffen, allerdings in weit geringerem Ausmaß.</p>
<h4><strong>Tod durch akustischen Schock?</strong></h4>
<p>Das in Houston, USA, ansässige Unternehmen BPZ Energy hatte, nach Firmenangaben, zwischen dem 07. Februar und dem 08. April 2012 eine <a title="Seismic Survey" href="http://parkseismic.com/Whatisseismicsurvey.html" target="_blank">akustische seismische Erkundung</a> durchgeführt. <a title="Deep Sea News" href="http://deepseanews.com/2012/05/whats-is-perus-dolphin-and-pelican-die-off-telling-us/" target="_blank">Die Geräte seien zwischen dem 31.Januar und dem 07. Februar 80 Meilen (80 to 130 Kilometer) vor der Küste getestet und die Instrumente kalibriert worden.</a> Bei dieser seismischen Erkundung hatte die BPZ zur Erkundung unterseeischer Ölvorkommen die dabei üblichen Unterwasser-Explosionen eingesetzt.</p>
<p>Extrem laute Geräusche können bei Walen ein akustisches Trauma hervorgerufen, bei ihrer Flucht vor der Lärmursache tauchen Wale dann sehr schnell auf, es kann im Körpergewebe zu Gas-Embolien kommen, die zum qualvollen Tod der Tiere führen können. In den vergangenen Jahren hatte es wiederholt durch Sonareinsätze der Marine Dutzende von Todesfällen unter Walen gegeben. Dabei waren vor allem die tief tauchenden Schnabelwal-Spezies schwer getroffen worden.</p>
<p>(Lesen Sie dazu die meertext-Beiträge<br />
<a title="meertext: Schnabelwalstrandungen durch Sonar (&quot;)?" href="http://blog.meertext.eu/2011/12/29/schnabelwal-strandungen-durch-sonar-2/" target="_blank">„Schnabelwalstrandungen durch Sonar (1)?“<br />
„Schnabelwalstrandungen durch Sonar (2)?“</a>)</p>
<p>Die Umweltschützer waren sensibilisiert: Die Umweltschutzorganisation ORCA erhob schnell Anschuldigungen gegenüber der Erdölindustrie: Die Tiere sollten durch den seismischen Survey der Öl-Explorationsfirma gestorben sein. <a title="independant: mystery of mass dolphin deaths in peru" href="http://www.independent.co.uk/environment/nature/mystery-of-mass-dolphin-deaths-in-peru-7668396.html" target="_blank">Carlos Yaipen-Llanos von ORCA, die einen Schwerpunkt auf dem Wal- und Delphinschutz hat, sagte, dass einige der Delphine zerbrochene Gehörknochen hätten, was auf ein akustisches Trauma hindeuten würde.</a><br />
Damit wären die fast 900 Delphine durch von Menschen verursachte Schallwellen getötet worden.<br />
Ein schwerer Vorwurf.</p>
<h4><strong>Tod durch natürliche Ursachen?</strong></h4>
<p>Der peruanische Umweltminister (Peru&#8217;s Deputy Environment Minister) Gabriel Quijandria widersprach umgehend und vehement und führte als Gründe für das Massensterben der kleinen Wale giftige Algen, ungewöhnliche ozeanographische Bedingungen und Krankheiten wie <em>Morbillivirus</em> an.</p>
<p>Auf den öffentlichen Druck durch die internationale Berichterstattung hin machten sich Mitte April dann auch die peruanischen Behörden an die Probennahme und Untersuchung der toten Meeressäuger.<br />
Die Analysen wurden durchgeführt in den Labors der Peruvian Ocean Institute (IMARPE); the Fisheries Technology Institute of Peru (ITP); The Center for Information, Toxicological Control and Support for Environmental Management (CICOTOX) of the Faculty of Pharmacy and Biochemistry of the Major National University of San Marcos (UNMSM); the Faculty of Veterinary Medicine and Husbandry of the Cayetano Heredia Peruvian University (UPCH) und dem privaten Veterinär-Labor VetDiagnostics.</p>
<p>Die offiziellen Stellen in Peru führten umfangreiche ozeanographische Daten an, um die Behauptung zu untermauern, dass im entsprechenden Zeitraum sehr ungewöhnliche ökologische Bedingungen in dem entsprechenden Seegebiet herrschten. Weiterhin zählten sie wieder andere natürliche Todesursachen wie Giftalgenblüten oder Virusinfektionen auf.</p>
<h4><strong>Die toten Delphine von Peru – mehr Fragen als Antworten</strong></h4>
<p>Tatsächlich sprechen die Fakten gegen das Massensterben durch ein akustisches Trauma:<br />
Die ersten Delphin-Kadaver sollen bereits vor dem Beginn des akustischen Surveys angespült worden seien.<br />
Weiterhin deuten die zerbrochenen Gehörknochen nicht automatisch auf ein akustisches Trauma hin, sondern sind nach den Erfahrungen nordamerikanischer und europäischer Wal-Experten ein natürliches Resultat des Verwesungsprozesses. Verletzungen im Ohr-Bereich können nur bis etwa 2 Stunden nach dem Tod des Tieres sicher nachgewiesen werden. Die angespülten Delphine befanden sich aber in einem fortgeschrittenen Verwesungsprozess, wie die <a title="Guardian: Peru´s mysterious dolphin and pelican deaths - in pictures" href="http://www.guardian.co.uk/environment/gallery/2012/may/09/peru-marine-wildlife-oceans-environment?newsfeed=true#/?picture=389614999&amp;index=16" target="_blank">Bilder</a> deutlich zeigen.</p>
<p>Aus dem gleichen Grund ist auch ein histologischer Nachweis für durch Gasembolien verletzte Gewebe nicht mehr möglich gewesen. Die Gewebe waren zu stark verwest.</p>
<p>Der Blogeintrag<a title="deep sea news:What is Peru´s dolphin and pelican die-off telling us?" href="http://deepseanews.com/2012/05/whats-is-perus-dolphin-and-pelican-die-off-telling-us/" target="_blank"> “What is Peru’s dolphin and pelican die-off telling us?”</a> auf Deep-Sea News weist darauf hin, dass es für den Tod von 900 Delphinen und 4000 Pelikanen nicht zwangsläufig eine einzige Ursache geben muss, es könnten auch mehrere unglückliche Umstände zusammen gekommen sein. Der Interviewpartner, <a title="GB" href="http://www.georgiaaquarium.org/newsroom/experts/bossart.aspx" target="_blank">Dr. Greg Bossart </a>ist Chief Veterinary Officer und Senior Vice President des Georgia Aquariums und sicherlich ein kompetenter und erfahrener Wal-Spezialist.<br />
Eine monokausale Erklärung wäre natürlich einfach, aber Biologie ist meistens nicht so einfach. Multikausale Erklärungen sind wesentlich komplexer und schwieriger nachzuweisen. Durch eine Verkettung mehrerer Ursachen lassen sich Todesursachen bei marinen Säugetieren oft nur sehr schwierig nachweisen.<br />
Dies ist einer der wenigen Beiträge zum Thema, der echte Sachkenntnis zeigt.</p>
<h4><strong>Massentod durch Morbillivirus?</strong></h4>
<p><strong>Die wahrscheinlichste Erklärung dürfte nach Ansicht mehrerer Wal-Experten eine massive <em>Morbillivirus</em>-Infektion innerhalb einer regionalen Delphingruppe gewesen sein.</strong><br />
Das würde u. a. erklären, warum nur eine Spezies – der Langschnäuzige Gemeine Delphin &#8211; betroffen war. <a title="Raga: Dolphin Morbillivirus Epizootic Resurgence, Mediterranean Sea" href="http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/14/3/07-1230_article.htm" target="_blank">Dieser Virus ist zwar schon bei verschiedenen Wal-Arten nachgewiesen worden</a>, aber nicht bei allen.</p>
<p>Und es ist schon häufiger vorgekommen, dass es bei einer Art zu einem Massensterben führte, während andere Arten im gleichen Lebensraum keine gesundheitlichen Probleme zeigten.</p>
<p>Der Abschlußbericht von <a title="IMARPE" href="http://www.imarpe.pe/imarpe/index.php" target="_blank">IMARPE</a> (Peruvian Ocean Institute) fasst zusammen: &#8220;Seems like this may be a lost case. Getting to the bottom of the cause of death is VERY hard right now because the bottom line is that sample collection, manipulation and analyses have not followed adequate (trustworthy) protocols. Experts cannot draw final conclusions because of lack of information&#8221;.</p>
<p>Aus den vorliegenden Fakten und Vorgehensweisen können seriöse Wissenschaftler und Walschützer leider nur einen Schluss ziehen:<br />
“So unfortunately we not be able to get to the bottom of what caused this mortality event, however I remain sceptical that it was due to seismic operations in the area, not least because those operations did not start until after the first dolphins began washing up!” kommentierte eine Mitarbeiterin von Marine Mammal Research Unit, Fisheries Centre, University of British Columbia.</p>
<p><strong>Ein hartes Urteil.<br />
</strong>Aber leider zutreffend.</p>
<p><em>Bettina Wurche</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>Quellenangaben:</strong><br />
Neben den angegebenen Quellen sind die Quellen der IMARPE-Abschlußbericht (in Spanisch), eine Zusammenfassung in Englisch, inoffizielle Schriftwechsel und mündliche Aussagen verschiedener Wal-Experten deutscher, englischer und nordamerikanischer Forschungsinstitute.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Cap Rouge Day – Bon anniversaire, Jacques-Yves Cousteau!</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2012/06/11/cap-rouge-day-%e2%80%93-bon-anniversaire-jacques-yves-cousteau/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jun 2012 07:04:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Der berühmte Meeresaktivist mit der unverwechselbaren roten Mütze hat heute Geburtstag! Er wäre heute 102 Jahr alt geworden. Cousteau war der Held meiner Kindheit, seine Filme und Bücher haben mich mit der Liebe zur Meeresbiologe infiziert, diese frühkindliche Prägung wirkt bis heute nach. Seine Vorgehensweise war denkbar einfach und schlagkräftig: Auf dem tapferen kleinen Schiff [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der berühmte Meeresaktivist mit der unverwechselbaren roten Mütze hat heute Geburtstag!<br />
Er wäre heute 102 Jahr alt geworden. Cousteau war der Held meiner Kindheit, seine Filme und Bücher haben mich mit der Liebe zur Meeresbiologe infiziert, diese frühkindliche Prägung wirkt bis heute nach.</p>
<p>Seine Vorgehensweise war denkbar einfach und schlagkräftig:<span id="more-195"></span></p>
<p>Auf dem tapferen kleinen Schiff „Calypso“ versammelte  &#8220;Commandant Cousteau&#8221; bärtige, rot bemützte Männer und dann ging es los, wie einst Odysseus mit seinen treuen Gefährten. Ran an den Wal/den Hai/die Korallen, oder was auch immer und ab in Gegenden wie das Rote Meer oder andere exotische Orte, von denen ich als Kind noch nicht einmal wusste, wo sie auf dem Atlas zu finden waren. Für mich war er der Forscher schlechthin: ein tollkühner Seefahrer, der im Neopren auch dem fiesesten Hai entgegentrat und für Orcas auf der Gitarre spielte.</p>
<p>Viel, viel später, in meinem eigenen Studium, dämmerte mir allmählich, dass Forschung eigentlich gaaaaanz anders geht.<br />
Aber da war ich schon mit der Liebe zum Meer und seinen Getümen und Ungetümen unrettbar angesteckt…</p>
<p>Zur Erinnerung an Cousteau, den Meereshelden mit der Roten Mütze, ist seit 2010 sein Geburtstag, der 11.06. der „Cap Rouge Day“.<br />
Seine Anhänger tragen an diesem Tag eine rote Seemannnsmütze: eine unübersehbare Aktion zum Schutz der Ozeane!</p>
<p>Jacques Cousteau war der der erste echte Vermarktungsexperte für den Meeresschutz, seine Filme waren echte kleine Abenteuerfilme mit geschickter Dramaturgie.<br />
Eine wunderbare Hommage an Cousteau und sein Meeres-Marketing ist der Film „<a title="The Life Aquatic With Steve Zissou" href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Life_Aquatic_with_Steve_Zissou" target="_blank">The Life Aquatic With Steve Zissou</a>” (deutsch: Die Tiefseetaucher).</p>
<p><strong>Also: Heute Rote Mütze zeigen!<br />
Macht Euch Mützlich!<br />
</strong></p>
<p><em> Bettina Wurche</em></p>
<p><strong>Mehr Informationen zum Cap Rouge Day:</strong></p>
<p><a href="http://www.caprougeday.org/">http://www.caprougeday.org/</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Pottwale meiden Deepwater Horizon</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2012/04/17/pottwale-meiden-deepwater-horizon/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 06:54:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Ölpest Golf von Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[Ozean]]></category>
		<category><![CDATA[Pottwale]]></category>
		<category><![CDATA[Pottwal]]></category>
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		<description><![CDATA[Pottwale (Physeter macrocephalus) sind gewaltige graue Kolosse, die in allen Weltmeeren leben. Die tief tauchenden Wale schwimmen den größten Teil des Jahres überwiegend nach Geschlechtern getrennt: Die Männchen halten sich in den nahrungsreichen subpolare und polaren Gewässern auf, und die Weibchen und Jungtiere leben in sozialen Gemeinschaften in wärmeren Gewässern. Auch im Golf von Mexiko [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong>Pottwale (<em>Physeter macrocephalus</em>) sind gewaltige graue Kolosse, die in allen Weltmeeren leben. Die tief tauchenden Wale schwimmen den größten Teil des Jahres überwiegend nach Geschlechtern getrennt: Die Männchen halten sich in den nahrungsreichen subpolare und polaren Gewässern auf, und die Weibchen und Jungtiere leben in sozialen Gemeinschaften in wärmeren Gewässern. Auch im Golf von Mexiko gibt es eine große Pottwal-Population. Während der verheerenden Ölpest nach der Explosion der Deepwater Horizon vor fast zwei Jahren waren zwei tote Pottwale angespült worden.</p>
<p>Durch ihre Lebensweise im offenen Ozean und ihre langen und tiefen Tauchgänge sind Pottwale schwierig zu beobachten. Darum nutzen Wissenschaftler für die Untersuchung ihrer Verbreitungsgebiete und Bestände oft akustische Methoden, mit denen sie die Lautäußerungen der Tiere verfolgen.<br />
Pottwale haben keine „Gesänge“ oder andere komplexe Lautäußerungen wie viele andere Wale, diese größten Zahnwale geben vor allem so genannte “clicks“ ab.</p>
<p>Eine Arbeitsgruppe der Universität Louisiana hat die Laute der Pottwale im Golf von Mexiko mit einem passiven akustischen Survey untersucht: <span id="more-263"></span><br />
Dazu wird ein Netz oder eine Kette aus Bojen mit Hydrophonen (Unterwassermikrophonen) im Wasser aufgestellt. Diese Hydrophone nehmen dann die Laute der Wale auf. Aus den Lauten können Spezies, Anzahl, Wassertiefe und Fortbewegung bestimmt werden, das ermöglicht wichtige Informationen zum Bestand und der Verbreitung der Wale.</p>
<p>Solche passiven akustischen Surveys sind zuverlässig, da witterungsunabhängig, und wesentlich kostengünstiger als Bestandsschätzungen von Schiffen oder Flugzeugen aus. Der Louisiana-Pottwalbestand ist 2001, 2002, 2007 und 2010 untersucht worden. Die Daten aus den Jahren 2007 und 2010 ermöglichen den Vergleich des Pottwalbestands vor und nach der Explosion der Deepwater Horizon. Die statistische Auswertung von Bojen, die 9 bzw. 25 Meilen vom Standort der explodierten Bohrinsel entfernt sind, ergibt klar: Die akustische Aktivität der Pottwale im Bereich der 9-Meilen Boje ist um den Faktor zwei zurückgegangen. Dafür hat die akustische Aktivität im Bereich der 25 Meilen entfernten Boje signifikant zugenommen.</p>
<p>Das ist für die Wissenschaftler ein klarer Hinweis darauf, dass die Pottwal-Population sich von der havarierten Bohrinsel weg bewegt hat.</p>
<p>Über die genauen Gründe dieser Ausweichbewegung kann bisher nur spekuliert werden: Möglicherweise sind die Kalmare, die Nahrung der Pottwale, weiter gezogen. Und die Wale sind ihrem Lieblingsessen dann einfach gefolgt.</p>
<p><em>Quelle:</em></p>
<p>Azmy S. Ackleh<sup>1</sup>, George E. Ioup<sup>2</sup>, Juliette W. Ioup<sup>2</sup>, Baoling Ma<sup>1</sup>, Joal J. Newcomb<sup>3</sup>, Nabendu Pal<sup>1</sup>, Natalia A. Sidorovskaia<sup>4</sup>, and Christopher Tiemann<sup>5</sup>: “<a title="Assessing the Deepwater Horizon oil spill impact on marine mammal population through acoustics: Endangered sperm whales" href="http://asadl.org/jasa/resource/1/jasman/v131/i3/p2306_s1?isAuthorized=no" target="_blank">Assessing the Deepwater Horizon oil spill impact on marine mammal population through acoustics: Endangered sperm whales</a>”. J. Acoust. Soc. Am. Volume 131, Issue 3, pp. 2306-2314 (2012);</p>
<p><em>Bettina Wurche</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Ölpest: Wie schadet Erdöl den Meerestieren?</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2011/05/02/olpest-wie-schadet-erdol-den-meerestieren/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 07:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Ölpest Golf von Mexiko]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Kontakt mit Erdöl kann zu schweren Gesundheitsschäden führen. Erdöl und seine Produkte enthalten zahlreiche toxische, teilweise Krebs erregende  Komponenten. Dazu reicht meistens schon einkurzzeitiger Kontakt. Das Oiled Wildlife Care Network (USA) gibt eine kurze Übersicht der gesundheitlichen Gefahren für Meerestiere durch Erdöl. Hautkontakt mit Erdöl: Öl (auch Salatöl!) verklebt Federn und Fell. Fell und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kontakt mit Erdöl kann zu schweren Gesundheitsschäden führen. Erdöl und seine Produkte enthalten zahlreiche toxische, teilweise Krebs erregende  Komponenten. Dazu reicht meistens schon einkurzzeitiger Kontakt. Das <a title="UCDavis Scholof Medicine" href="http://www.vetmed.ucdavis.edu/owcn/oiled_wildlife/index.cfm" target="_blank">Oiled Wildlife Care Network</a> (USA) gibt eine kurze Übersicht der gesundheitlichen Gefahren für Meerestiere durch Erdöl.</p>
<p><strong>Hautkontakt mit Erdöl:</strong></p>
<ul>
<li>Öl (auch Salatöl!) verklebt Federn und Fell. Fell und Federn verlieren ihre isolierende Wirkung. See-Otter und Seevögel unterkühlen und können an dem Energieverlust sterben. Federn verlieren außerdem ihren Auftrieb und ihre Flugfähigkeit. Die Vögel können nicht mehr fliegen und schwimmen.</li>
<li>Öl und Öldämpfe verletzen die empfindlichen Augen, schlimmstenfalls werden die Tiere blind.</li>
<li>Öl führt zu Irritationen der Haut und Schleimhäute in Mund und Nase</li>
<li>Durch die Haut werden karzinogene Bestandteile des Öls aufgenommen, die Organschäden und letztendlich zu Organversagen führen können. Besonders häufig sind schwere Leberschäden. Die Anzahl der roten Blutkörperchen wird vermindert.<span id="more-181"></span></li>
</ul>
<p><strong>Verschlucken von Erdöl:</strong></p>
<ul>
<li>Die giftigen Komponenten des Öls können durch Verschlucken oder Nahrungsaufnahme verölter Pflanzen und Tiere konzentriert aufgenommen werden. Sie können zu Organschäden und letztendlich zu Organversagen führen. Besonders häufig sind schwere Leberschäden.</li>
<li>Gifte werden im Körper angereichert und an neu geborene oder gesäugte Jungtiere weitergegeben.</li>
<li>Das Immunsystem der Tiere wird beeinträchtigt. Damit werden sie besonders anfällig für Bakterien- und Pilzinfektionen. Die Anzahl der roten Blutkörperchen wird vermindert.</li>
<li>Öl verklebt die Kiemen von Fischen und Barten von Bartenwalen. Dadurch wird die Nahrungsaufnahme beeinträchtigt.</li>
</ul>
<p><strong>Einatmen von Erdöl oder dessen Dämpfen</strong></p>
<ul>
<li>Öldämpfe beschädigen die Lungen und Atemwege Lungen atmender Tiere (Wale, Vögel und Schildkröten). Es kann zu Lungenentzündungen und Emphysemen führen und den Tod der Tiere verursachen.</li>
</ul>
<p><strong>Weitere Folgen:</strong></p>
<ul>
<li>Vom Öl verklebte oder geschwächte Tiere können verhungern oder werden selbst leichte Beute.</li>
<li>Durch die Beeinträchtigung des Erbguts und den schlechten Zustand der Tiere durch Krankheit und Schwäche ist ihre Fortpflanzungsfähigkeit vermindert. Schlimmstenfalls werden sie unfruchtbar.</li>
<li>Außerdem schädigt Erdöl das Plankton (Eier, Larven, Jungtiere von Fischen und vielen anderen Tiergruppen sowie erwachsene Tiere des Planktons) und zerstört damit die untere Stufe der Nahrungspyramide.</li>
<li>Erdöl verklebt und schädigt Ästuare, Korallenriffe, Seegraswiesen und Mangrovenwälder und damit wichtige Brutgebiete für viele Fische und Krebstiere. Dadurch schädigt das Öl auch nachfolgende Generationen.</li>
</ul>
<p>Beobachtungen haben ergeben, dass Wale, Schildkröten und Walhaie dem Öl nicht ausweichen sondern einfach hindurch schwimmen.<br />
Dabei geraten sie in unmittelbaren Hautkontakt mit den schmierigen Schlieren. Die an der Wasseroberfläche schwimmenden Tiere atmen dabei auch die toxischen Dämpfe ein.</p>
<p>Bettina Wurche</p>
<p><em>Quellen:</em></p>
<p><em>Oiled Wildlife Care Network (USA)</em></p>
<p><em><a href="http://www.owcn.org/about-oiled-wildlife/effects-of-oil-on-wildlife">http://www.owcn.org/about-oiled-wildlife/effects-of-oil-on-wildlife</a></em></p>
<h1><em>Australian Maritime Safety Authority (Australien)</em></h1>
<p><em><a href="http://www.amsa.gov.au/marine_environment_protection/educational_resources_and_information/teachers/the_effects_of_oil_on_wildlife.asp">http://www.amsa.gov.au/marine_environment_protection/educational_resources_and_information/teachers/the_effects_of_oil_on_wildlife.asp</a></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>NOAA</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vortragstermine für 2011 &#8211; &#8220;Jules Verne&#8221; und mehr&#8230;</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2011/04/08/vortrag-vortragstermine-fur-2011-jules-verne-und-mehr/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 07:38:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Ölpest Golf von Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[Ozean]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
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		<category><![CDATA[Exxon Valdez]]></category>
		<category><![CDATA[Jules Verne]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[An dieser Stelle eine kurze Übersicht über meine Vortragstermine für 2011: 27.08.:  &#8220;Die &#8220;EUROPA“-Expedition: Die 1. vulkanisch-terranische Expedition zum Jupitermond Europa 2115&#8243; in der Old Rocketman Space-Bar in Darmstadt 11.10.: &#8220;BLOWOUT! 2010: Die Explosion der Bohrinsel &#8220;Deepwater Horizon&#8221; und ihre ökologischen Auswirkungen&#8221; (20:00 Uhr, Starkenburg-Sternwarte in Heppenheim) Lesen Sie dazu auch meine Beiträge der Kategorie [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle eine kurze Übersicht über meine Vortragstermine für 2011:</p>
<p><strong>27.08.:  &#8220;Die &#8220;EUROPA“-Expedition</strong>: Die 1. vulkanisch-terranische Expedition zum Jupitermond Europa 2115&#8243; in der <a title="Old Rocketman Space Bar" href="http://www.old-rocketman.de/" target="_blank">Old Rocketman Space-Bar in Darmstadt</a></p>
<p><strong>11.10.: &#8220;</strong><strong>BLOWOUT! 2010: Die Explosion der Bohrinsel &#8220;Deepwater Horizon&#8221; und ihre ökologischen Auswirkungen&#8221; </strong>(20:00 Uhr, <a title="Starkenburg-Sternwarte" href="http://www.starkenburg-sternwarte.de/index.html" target="_blank">Starkenburg-Sternwarte in Heppenheim</a>)</p>
<p>Lesen Sie dazu auch meine Beiträge der Kategorie &#8220;Ölpest im Golf von Mexiko&#8221;</p>
<p><a title="Termin Vortrag Jules Verne Darmstadt" href="http://www.eb-mineralienclub.de/html/termine.htm" target="_blank"><strong>24.10: &#8220;Jules Verne und die Entdeckung der Meeresforschung&#8221; </strong>(20:00 Uhr; &#8220;Haus der Vereine&#8221;in Darmstadt-Eberstadt</a></p>
<p>Lesen Sie dazu auch den Meertext-Beitrag <a title="Jules Verne und die Entdeckung der Meeresforschung" href="http://blog.meertext.eu/2010/10/09/meeresforschung-jules-verne-und-die-entdeckung-der-meeresforschung-vortrag/">&#8220;Jules Verne und die Entdeckung der Meeresforschung&#8221;</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ölpest Golf von Mexiko: Welche Meerestiere sind von der Ölpest bedroht?</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2010/10/25/olpest-golf-von-mexiko-welche-meerestiere-sind-von-der-olpest-bedroht/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 19:24:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Ölpest Golf von Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[Golf von Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[Ölpest]]></category>

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		<description><![CDATA[Über Monate hinweg kamen täglich Meldungen, wie BP die Ölpest im Golf von Mexiko bekämpft, welche Fortschritte und Rückschläge es gab, was die US-Regierung und die Fischer dazu sagen hatten,… Welche Auswirkungen die Ölkatastrophe auf die Tiere und Pflanzen dieses Seegebiets hat, wird in den deutschen Medien bestenfalls marginal thematisiert. In den USA laufen seit [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="text-decoration: underline;"> </span></strong></p>
<p>Über Monate hinweg kamen täglich Meldungen, wie BP die Ölpest im Golf von Mexiko bekämpft, welche Fortschritte und Rückschläge es gab, was die US-Regierung und die Fischer dazu sagen hatten,…<br />
Welche <strong>Auswirkungen die Ölkatastrophe auf die Tiere und Pflanzen</strong> dieses Seegebiets hat, wird in den deutschen Medien bestenfalls marginal thematisiert. In den USA laufen seit Beginn der Ölkatastrophe <strong>Zählungen der tot oder lebendig  gestrandeten Tiere</strong>. Zahllose ehrenamtliche Helfer kümmern sich um das Einsammeln und Versorgung der Tiere. Dadurch liegen den Naturschutzbehörden schon jetzt sehr umfangreiche Daten vor.Im Golf von Mexiko sind nach Angaben des <a href="http://www.wlf.louisiana.gov/" target="_blank">Louisiana’s Department of Wildlife and Fisheries</a> über 600 Wirbeltierarten von der Ölkatastrophe unmittelbar bedroht: 445 Fische, 134 Vögel, 45 Säugetiere, 32 Reptilien- und Amphibien.<span id="more-82"></span></p>
<p>Davon stehen nach Angaben der <a title="NOAA Protected Species" href="http://www.offshoreoperators.com/marinedebris/Protected-Species-In-GOM-NOAA.pdf" target="_blank">NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) mehrere Arten auf der </a><strong><a title="NOAA Protected Species" href="http://www.offshoreoperators.com/marinedebris/Protected-Species-In-GOM-NOAA.pdf" target="_blank">Roten Liste</a>, </strong>sind also in ihrem Bestand gefährdet:</p>
<p><strong>Korallen </strong></p>
<p>Elchgeweihkoralle (<em>Acropora palmata</em>)<br />
Hirschgeweihkoralle (<em>Acropora cervicornis</em>)</p>
<p>Diese Steinkorallen gehören zu den wichtigsten Riff bildenden Korallen der gesamten Karibik.</p>
<p><strong>Fische</strong></p>
<p>Golf-Stör (<em>Acipenser oxyrinchus desotoi)</em><br />
Golf-Sägefisch (<em>Pristis pectinata</em>)</p>
<p>Beide Fische leben in küstennahen Gewässern wie Ästuaren und Mangroven und kommen ausschließlich im Golf von Mexiko vor.</p>
<p><strong>Meeresschildköten:</strong></p>
<p>Lederschildkröte (<em>Dermochelys coriacea</em>) <a title="Unechte Karettschildkröte" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Unechte_Karettschildkr%C3%B6te"><br />
Unechte Karettschildkröte</a> (<em>Caretta caretta</em>)<br />
Atlantische Suppenschildkröte (<em>Chelonia mydas) </em><a title="Echte Karettschildkröte" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Echte_Karettschildkr%C3%B6te"><br />
Echte Karettschildkröte</a> (<em>Eretmochelys imbricata</em>) <a title="Atlantik-Bastardschildkröte" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Atlantik-Bastardschildkr%C3%B6te"><br />
Atlantik-Bastardschildkröte</a> (<em>Lepidochelys kempii</em>)<br />
Die Schildkröten kommen zur Fortpflanzung an die Küste.</p>
<p><strong>Wale und Delphine</strong></p>
<p>Insgesamt leben im Golf von Mexiko 28 Spezies mariner Säugetiere.<br />
Nicht alle dieser Tiere sind bisher von der Ölpest betroffen: Die Ölpest ist bisher auf ein Areal vor der Küste von Louisiana und Alabama beschränkt.<br />
Daher sind vor allem die 3 küstennah lebenden Arten gefährdet: Großer Tümmler (<em><a href="http://www.sci.tamucc.edu/tmmsn/29Species/bottlenosedolphin.html">Tursiops truncatus</a></em>), Rundkopf-Delphin (<em><a href="http://www.sci.tamucc.edu/tmmsn/29Species/rissosdolphin.html">Grampus griseus</a></em>) und Zügel-Delphin (<em><a href="http://www.sci.tamucc.edu/tmmsn/29Species/atlanticspotteddolphin.html">Stenella frontalis</a></em>).</p>
<p><strong>Seekühe</strong></p>
<p>West-Indische Seekuh (Manati) (<em>Trichechus manatus</em>).<br />
Seekühe leben in Flüssen und küstennahen Gewässern. Bisher sind keine Manatis unter den Öl-Opfern.</p>
<p>Neben den bedrohten Arten leben im Golf von Mexiko unzählige weitere Wirbeltiere und Wirbellose.<br />
Dabei sind Vögel in besonders großem Ausmaß von der Ölpest betroffen.<br />
Der prominenteste Seevogel ist der Braune Pelikan (<em>Pelecanus occidentalis</em>), das Wappentier des Staates Louisiana.</p>
<p>Bettina Wurche (August 2010)</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"> </span></strong></p>
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