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	<title>meertext &#187; Meeresforschung</title>
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	<description>Navigation im Meer der Worte</description>
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		<title>Mein Vortragsprogramm 2013</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2013/03/01/meine-vortragsprogramm-2013/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 20:39:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Astrobiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ozean]]></category>
		<category><![CDATA[Pottwale]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Star Trek]]></category>

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		<description><![CDATA[26. April: Christian-Mayer-Sternwarte Schriesheim Ozean unter Eis: Gibt es Leben auf dem Jupitermond Europa? Der Jupitermond Europa verbirgt unter einer dicken Eisschicht einen flüssigen Salzwasserozean. Europa ist zurzeit, neben dem Saturnmond Titan, der verheißungsvollste Kandidat für außerirdisches Leben in unserem eigenen Sonnensystem. Der Vortrag gibt zunächst einen Einblick in die Astrobiologie und erläutert dann die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="text-decoration: underline;">26. April</span>: <a title="Volkssternwarte Schriesheim" href="http://www.volkssternwarte-schriesheim.de/oeffnungszeiten.html" target="_blank">Christian-Mayer-Sternwarte Schriesheim</a></strong></p>
<p><b>Ozean unter Eis: Gibt es Leben auf dem Jupitermond Europa?</b></p>
<p>Der Jupitermond Europa verbirgt unter einer dicken Eisschicht einen flüssigen Salzwasserozean.<br />
Europa ist zurzeit, neben dem Saturnmond Titan, der verheißungsvollste Kandidat für außerirdisches Leben in unserem eigenen Sonnensystem.<br />
Der Vortrag gibt zunächst einen Einblick in die Astrobiologie und erläutert dann die Besonderheiten Europas als potentiellem Träger von Leben. Der Schwerpunkt liegt in der Diskussion, wie Leben in Europas Salzozean aussehen könnte. Als Vergleich werden irdische Lebensräume und ihre möglichen Parallelen und Abweichungen zu Europa vorgestellt.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">09.-12. Mai:</span> <a title="FedCon 2013" href="http://www.fedcon.de/index.php/en/home-en" target="_blank">FedCon 2013 (Düsseldorf)</a></strong></p>
<p><strong>Star Trek und die Wale<span id="more-343"></span></strong>Der legendäre  Roman „Moby Dick“ und der Walschutz sind zentrale Themen in mehreren Star Trek-Movies und –Episoden. Der Focus liegt vor allem auf den Buckelwalen und Pottwalen, ihrer Biologie und metaphorischen Bedeutung.Die Buckelwale sind die Totemtiere der Walschutzbewegung: Mit ihrem ätherischen Gesang und ihre Verspieltheit haben sie schnell einen Platz in den Herzen der Menschen erobert. Sie haben mit ihrem positiven Image maßgeblich zum Erstarken des Walschutzes in den 70-er Jahren und der globalen Abkehr vom kommerziellen Walfang beigetragen.<br />
Pottwale haben &#8211; nicht zuletzt durch Herman Melvilles Meisterwerk &#8220;Moby Dick&#8221; &#8211; einen ganz anderen Ruf:  Die erbarmungslosen Jäger und atemberaubende Tieftaucher sind bis heute mystisch und unnnahbar. Die gewaltigen Pottwale stehen für gewaltige menschliche Gefühle: Abenteuerlust, Rache und Besessenheit.<span style="font-size: xx-small;"><span style="font-family: Verdana;"><br />
</span></span></p>
<p><strong>Jules Verne, der Steampunk und die Kopffüßer</strong><br />
analysiert Jules Vernes Roman „20.000 Meilen unter dem Meer“ unter den Aspekten „Steampunk“ und „Tintenfische“.<br />
In nur 150 Jahren sind aus „schleimigen Monstern“ liebenswerte Meeresgesellen geworden. Wodurch hat sich die Sicht der Menschen auf die intelligenten, vielarmigen Meeresbewohner verändert? Und welchen Einfluss hat Verne auf das retrofuturistische Genre „Steampunk“?“<br />
<strong></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"><br />
22./23. Juni: <a title="SciFi-Tage Grünstadt" href="http://www.scifi-days.de/de/" target="_blank"> SciFi-Tage Grünstadt<br />
</a></span><br />
Star Trek und die Wale </strong>(Vortrag für kleine und große Besucher)<br />
Der legendäre  Roman „Moby Dick“ und der Walschutz sind zentrale Themen in mehreren Star Trek-Movies und –Episoden. Der Focus liegt vor allem auf den Buckelwalen und Pottwalen, ihrer Biologie und metaphorischen Bedeutung.Die Buckelwale sind die Totemtiere der Walschutzbewegung: Mit ihrem ätherischen Gesang und ihrer Verspieltheit haben sie schnell einen Platz in den Herzen der Menschen erobert. Mit ihrem positiven Image haben sie maßgeblich zum Erstarken des Walschutzes in den 70-er Jahren und der globalen Abkehr vom kommerziellen Walfang beigetragen.<br />
Pottwale haben &#8211; nicht zuletzt durch Herman Melvilles Meisterwerk &#8220;Moby Dick&#8221; &#8211; einen ganz anderen Ruf:  Die erbarmungslosen Jäger und atemberaubende Tieftaucher sind bis heute mystisch und unnnahbar. Die gewaltigen Pottwale stehen für gewaltige menschliche Gefühle: Abenteuerlust, Rache und Besessenheit.</p>
<p><strong>12. Oktober: <a title="Buchmesse Convent" href="http://www.buchmessecon.info/" target="_blank">Buchmesse Convent in Dreieich</a></strong></p>
<p><strong>Star Trek und die Wale</strong> (</p>
<div><span style="text-decoration: underline;"><strong>23. Oktober:  <a title="Naturwissenschaftlicher Verein zu Zweibrücken" href="http://www.nawi-zw.de/index2.html" target="_blank"> Naturwissenschaftlicher Verein zu Zweibrücken</a></strong></span></div>
<h3>BLOWOUT!</h3>
<p>Die Explosion der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ im April 2012 verursachte eine gigantische Ölpest im Golf von Mexiko.<br />
Welche technischen und politischen Fehler haben zu der Katastrophe geführt? Welche Auswirkungen hat die Ölpest auf die Ökosysteme im Golf von Mexiko? Wie viele Tiere und welche Arten sind durch die Katastrophe betroffen? Ist die Ölpest jetzt zu Ende?<br />
Der Vortrag gibt Einblick in technische und biologische Fakten und Zusammenhänge. Dabei steht das Schicksal der Meeres-Säugetiere im Fokus des Vortrags. Ein Vergleich mit dem Untergang des Öltankers „Exxon Valdez“ vor Alaska 1989 zeigt, dass eine Ölpest jahrzehntelange Spätfolgen hat.</p>
<div>Zeit: 23.10.2013, 19:30 Uhr</div>
<div>Ort: Audimax der Fachhochschule Zweibrücken</div>
<div>Veranstalter: Naturwissenschaftlicher Verein zu Zweibrücken</div>
<div><span style="text-decoration: underline;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Voraussichtlich Oktober : <a title="Starkenburg-Sternwarte Heppenheim" href="http://www.starkenburg-sternwarte.de/vortraege/index.htm" target="_blank">Starkenburg-Sternwarte Heppenheim</a></strong></span></span><strong>Der Pottwal – Mythos und Wirklichkeit</strong>Der Pottwal (<em>Physeter macrocephalus</em>) ist der größte aller Zahnwale. Er ist der amtierende Tieftauchmeister, hat die größte Nase im Tierreich und ist das größte lebende Raubtier. Zugleich ist er eng verknüpft mit der menschlichen Kulturgeschichte: Über Jahrhunderte haben ihm Walfänger nachgestellt, in Romanen wie „Moby Dick“ ist er unsterblich geworden und sein Spermaceti-Öl war für den Menschen lange Zeit unersetzlich.<br />
Durch sein Abtauchen und seine gewaltige Größe hat er sich unseren Nachforschungen lange erfolgreich entzogen. In jüngster Zeit hat ein neuer Aspekt die Forschung um den Pottwal erweitert: Umfangreiche Feldforschungen vor Nova Scotia werfen die Frage auf, ob Pottwale eine eigene Form von Kultur haben.<br />
<strong>Übrigens:<br />
</strong>Auf meinem Blog „meertext“ gibt es mehrere Beiträge rund um den Pottwal.</div>
<p>Weitere Termine in sind Planung.<br />
In Heppenheim, Speyer und an anderen Orten.<br />
Auf meiner Website finden Sie eine Übersicht über alle meine <a title="meertext: Vorträge" href="http://www.meertext.eu/vortraege.html" target="_blank">Vortragsthemen</a>.<br />
(Aus ungeklärten Gründen wird diese Seite zurzeit in Mozilla nicht korrekt angezeigt.<br />
Im Explorer klappt es aber tadellos. Mozilla arbeitet an der Problemlösung.)</p>
<p><em>Bettina Wurche</em></p>
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		<title>Geheimnisvolle Schnabelwale – von Entenwalen und Zweizahnwalen</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2012/11/06/geheimnisvolle-schnabelwale-%e2%80%93-von-entenwalen-und-zweizahnwalen/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Nov 2012 12:40:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Ozean]]></category>
		<category><![CDATA[Schnabelwale]]></category>
		<category><![CDATA[Wale]]></category>
		<category><![CDATA[Zoologie]]></category>
		<category><![CDATA[Fossile Wale]]></category>
		<category><![CDATA[Strandungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Schnabelwale sind mittelgroße Zahnwale, von denen die meisten Menschen noch nie gehört haben. Die Tiere sind zwar nicht sehr klein, sondern zwischen 3,5 und über 12 Metern groß, aber sie leben meistens im offenen Meer, weit vor den Küsten. Nach meinen eigenen Erfahrungen während eines Wal-Surveys in der Antarktis 1996/97 meiden viele Arten den Kontakt [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Schnabelwale sind mittelgroße Zahnwale, von denen die meisten Menschen noch nie gehört haben.<br />
Die Tiere sind zwar nicht sehr klein, sondern zwischen 3,5 und über 12 Metern groß, aber sie leben meistens im offenen Meer, weit vor den Küsten. Nach meinen eigenen Erfahrungen während eines Wal-Surveys in der Antarktis 1996/97 meiden viele Arten den Kontakt mit Menschen und tauchen vorher ab. Darum werden sie selten gesichtet. Auf den ersten Blick sehen die meisten von ihnen mit ihren langgezogenen Schnabel für Laien aus wie zu groß geratene Delphine. Auch das ist nicht hilfreich bei ihrer Identifikation.</p>
<p>Um 1990 waren sie die am wenigsten bekannte Familie der Wale. Mit ihrer wenig erforschten Lebensweise und ihren seltsam geformten Köpfen, die ganz anders aussehen, als alle anderen Wale, haben sie mich auf den ersten Blick fasziniert: Ich schrieb meine Diplomarbeit über zwei dieser Arten aus dem Nordatlantik.</p>
<p>Während der Arbeit hatte ich mir einen dieser außergewöhnlichen Schädel auf den Schreibtisch gestellt und an ihm ein neues Messverfahren entwickelt und erprobt. Es war ein noch nicht ausgewachsener Nördlicher Entenwal (<em>Hyperoodon ampullatus</em>). Seinen Schädel habe ich in – und auswendig studiert: Etwa 1,30 Meter lang mit hoch aufgewölbtem Hirnschädel und hohen seitlichen Kämmen (Maxillarkämmen) auf dem Oberkiefer:<br />
Der Donald Duck unter den Walen!<span id="more-317"></span></p>
<p>Ich habe Tage gebraucht, bis ich den Schädel verstanden hatte.<br />
Mit voller Kraft konnte ich den Schädel des Jungtiers gerade eben allein heben &#8211; und meinen kleinen Liebling in den Armen halten.</p>
<p>Schädel von Nördlichen Entenwalen war immerhin in einigen zoologischen Museen und Instituten in Deutschland und Holland zu finden, er ist nicht so selten und strandet ab und an auch an der deutschen Nordseeküste. Früher wurde er sogar kommerziell bejagt, auch aus dieser Zeit sind Schädel erhalten, mit den charakteristischen Messerspuren vom „Abflensen“.</p>
<p><strong>Auf der staubigen Suche nach dem Zweizahnwal</strong><br />
„Meine“ zweite Walart war in Deutschland wesentlich schwieriger zu finden: Der Sowerby-Zweizahnwal, <em>Mesoplodon bidens</em>.<br />
In Deutschland waren nur zwei Exemplaren aufzutreiben.<br />
Die Gattung <em>Mesoplodon</em> ist wesentlich kleiner als ein Entenwal (<em>Hyperoodon</em>), die Tiere werden nur zwischen 3,5 und 6 Meter groß. Die anderen Schnabelgattungen sind meist nur in ein oder zwei Arten aufgespalten.<br />
Die Zweizahnwale &#8211; <em>Mesoplodon</em> &#8211; ist mit 14 Arten die große Ausnahme. Diese Artenvielzahl wird unter Wissenschaftlern diskutiert, aber nicht wirklich verstanden. Manchmal kommen mehrere Arten im gleichen Seegebiet vor. Und da beginnt die Sache, wirklich kompliziert zu werden…<br />
Leider sehen sie sich alle ziemlich ähnlich.</p>
<p><em>Mesoplodon</em> ist zwar ein Zahnwal, de facto haben aber nur ausgewachsene Männchen zwei sichtbare Zähne im Unterkiefer. Die Bezahnung ist artspezifisch und absolut abgefahren: Bei manchen Arten wachsen zwei Hauer aus dem Unterkiefer über dem Oberkiefer zusammen.</p>
<p>Die Zähne der erwachsenen Männchen sind das wichtigste Unterscheidungsmerkmal der Zweizahnwal-Arten. Leider bleiben bei Jungtieren und Weibchen diese Zähne im Gaumen verborgen.<br />
Um die Tiere sicher zu identifizieren, muss man also „nur“ einem erwachsenen Männchen ins Maul schauen. Bei einem vorbeischwimmenden Wal ist das eine gewaltige Herausforderung – nur Flipper zeigte freiwillig ein photogenes Grinsen.</p>
<p><strong>Neue Walart auf dem Fischmarkt</strong><br />
Sie leben meistens in kleinen Gruppen im offenen Ozean und sind durch ihr eher unauffälliges Verhalten auf See schwer zu entdecken. Die lebenden Tiere und die Schädel können nur von Fachleuten identifiziert werden.<br />
Das hat dazu geführt, dass gleich drei <em>Mesoplodon</em>-Arten erst in den letzten drei Jahrzehnten „entdeckt“ worden sind: In Museumssammlungen und auf Fischmärkten:</p>
<p>In neuerer Zeit können diese seltenen Tiere durch die umfassende und hervorragende Forschungsarbeit von Merel Dalebout auch über DNA-Analysen zugeordnet werden:<br />
1991 wurde der <a title="Peruanischer Schnabelwal" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peruanischer_Schnabelwal">Peruanische Schnabelwal</a> (<em>M. peruvianus</em>) beschrieben.<br />
2002 hatte der <a title="Perrin-Schnabelwal" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Perrin-Schnabelwal">Perrin-Schnabelwal</a> (<em>M. perrini</em>) sein wissenschaftliches Debut.<br />
Und nun macht der der <a title="Bahamonde-Schnabelwal" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bahamonde-Schnabelwal">Bahamonde-Schnabelwal</a> (<em>M. traversii</em>) Schlagzeilen…(lesen Sie dazu auch den meertext-Beitrag: <a title="Der Bahamonde-Schnabelwal - ein mysteriöses Phantom aus der Tiefsee" href="http://blog.meertext.eu/2012/11/06/der-bahamonde-schnabelwal-%E2%80%93-ein-mysterioses-phantom-aus-der-tiefsee/" target="_blank">„<strong>Der Bahamonde-Schnabelwal – ein mysteriöses Phantom aus der Tiefsee?</strong>“)</a>.</p>
<p>Dabei sind diese Tiere wirklich gar nicht so klein.<br />
Und es ist auch nicht so, dass sie vorher nicht da waren.<br />
Es hat bloß keiner richtig hingeguckt.<br />
Schnabelwale sind immer wieder für Überraschungen gut, gerade in den ungeheuren Weiten des pazifischen Ozeans.<br />
Vielleicht findet Merel ja noch ein paar neue Arten?<br />
Für mich als Zoologin ist das ein gutes Gefühl: Es gibt immer noch etwas zu entdecken!</p>
<p><em>Bettina Wurche</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p>Merel L. Dalebout, James G. Mead, C. Scott Baker, Alan N. Baker, &amp; Anton L. van Helden (2002): A New Species of Beaked Whale, <em>Mesoplodon perrini</em> sp. n. (Cetacea: Ziphiidae), Discovered Through Phylogenic Analysis of Mitochondrial DNA Sequences. <a title="Marine Mammal Science" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marine_Mammal_Science">Marine Mammal Science</a> 18 (3): 577-608. <a title="Digital Object Identifier" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Object_Identifier">doi</a>:<a href="http://dx.doi.org/10.1111%2Fj.1748-7692.2002.tb01061.x">10.1111/j.1748-7692.2002.tb01061.x</a> <a href="http://whitelab.biology.dal.ca/md/Dalebout_2003_Mperrini.pdf">vollständiges PDF</a></p>
<p>A. L. van Helden, A. N. Baker, M. L. Dalebout, J. C. Reyes, K. Van Waerebeek, C. S. Baker: <em>Resurrection of Mesoplodon traversii (Gray, 1874), senior synonym of M. bahamondi Reyes, Van Waerebeek, Cardenas and Yanez, 1995 (Cetacea: Ziphiidae)</em>, In: <a title="Marine Mammal Science" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marine_Mammal_Science">Marine Mammal Science</a>, 18(3):609–621 (July 2002)</p>
<p>Taylor, B.L., Baird, R., Barlow, J., Dawson, S.M., Ford, J., Mead, J.G., Notarbartolo di Sciara, G., Wade, P. &amp; Pitman, R.L. 2008. <em>Mesoplodon peruvianus</em>. In: IUCN 2012. IUCN Red List of Threatened Species. Version 2012.2. &lt;<a href="http://www.iucnredlist.org">www.iucnredlist.org</a>&gt;. Downloaded on <strong>05 November 2012</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
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		<title>Ambra – vom Pottwal-Furz zum Luxus-Parfüm</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2012/09/25/ambra-%e2%80%93-vom-pottwal-furz-zum-luxus-parfum/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Sep 2012 19:23:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ozean]]></category>
		<category><![CDATA[Pottwale]]></category>
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		<category><![CDATA[Meeresforschung]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieser Beitrag wühlt verbal schon wieder tief in Tiergedärmen. Diesmal geht es allerdings nicht um klitzekleine Mäuseköttel, wie in „Sonnenstrahl und Mäuseschiss“, sondern um den kapitalen Haufen eines Pottwals. Ambra wird am Strand angespült, auf dem Meer treibend oder im Darmtrakt toter Pottwale gefunden. Die anrüchige Substanz kann grau, grünlich, weißlich marmoriert und von schmieriger [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Beitrag wühlt verbal schon wieder tief in Tiergedärmen.<br />
Diesmal geht es allerdings nicht um klitzekleine Mäuseköttel, wie in <a title="Sonnenstrahl und Mäuseschiss" href="http://blog.meertext.eu/2012/08/31/sonnenstrahl-und-mauseschiss/…" target="_blank">„Sonnenstrahl und Mäuseschiss“</a>, sondern um den kapitalen Haufen eines Pottwals.<br />
Ambra wird am Strand angespült, auf dem Meer treibend oder im Darmtrakt toter Pottwale gefunden. Die anrüchige Substanz kann grau, grünlich, weißlich marmoriert und von schmieriger bis fester Konsistenz sein.<br />
Ambra ist eine kostbare Substanz, die durch ihren außergewöhnlichen Duft und ihre Fähigkeit, andere Düfte zu fixieren, lange Zeit eine essentiell wichtige Rolle in der Parfumherstellung gespielt hat. Ambra wurde mit Gold aufgewogen und entfaltete dann seine betörende Wirkung in Parfums auf der zarten Menschenhaut (damals griffen auch Männer häufiger zum Parfum). Eine außergewöhnliche Karriere für einen Stoff, der im Verdauungstrakt eines Wals entsteht.</p>
<p>Hermann Melville hat es in „Moby Dick“ schön formuliert:<span id="more-310"></span><br />
„Wer würde wohl denken, dass die feinsten Damen und Herren sich an einem Wohlgeruch laben, den man aus den ruhmlosen Gedärmen eines kranken Pottwals holt! Und doch ist es so. Der graue Amber wird von manchen für die Ursache, von anderen für die Folge mangelhafter Verdauung gehalten, an der Wale mitunter leiden. Wie eine solche Dyspepsie zu kurieren wäre, lässt sich schwer sagen; es sei denn, man gibt dem Patienten drei, vier Bootsladungen Rhabarberpillen ein und verzieht sich dann schleunigst aus der Schusslinie.“</p>
<p>Die chemische Zusammensetzung des „Amber gris“ oder grauen Bernsteins ist mittlerweile recht gut bekannt, seine Entstehung ist aber immer noch ein Rätsel.<br />
Fest steht: Ambra enthält Reste von Pottwalnahrung.<br />
Pottwale jagen in der Tiefe der Ozeane Kalmare unterschiedlicher Größen, manchmal steht als Beilage auch noch ein Krake oder Fisch auf der Speisekarte. Kalmare sind Weichtiere, die allerdings einige unverdauliche Teile enthalten. Vor allem die scharfkantigen Schnäbel überfordern den Pottwaldarm. Darum erbrechen sich Pottwale regelmäßig und werden dabei die scharfkantigen Tintenfisch-Schnäbel los.<br />
Normalerweise entleeren Pottwale vor dem Tauchgang ihren Darm. Während meiner Zeit als Whale-watching-Guide vor den norwegischen Vesteralen-Inseln  habe ich oft zugesehen, wie die Kolosse durch eine flaschengrüne Wolke senkrecht abtauchten. Die Ausbreitung der grünen Wolke und deren Quelle sind durch das stille Wasser im sogenannten „Fußabdruck“ des Wals gut zu erkennen. Auch bei stark bewegter See gibt es an der Stelle des Abtauchens ein kleines Rund mit glattem Wasser. Dieser „Fußabdruck“ soll durch die gewaltige Wasserverdrängung des Pottwals entstehen.</p>
<p>Ein Teil der chitinigen Schnäbel passieren aber weiter den Darm. Im Darm werden sie dann von anderen Substanzen umgeben, bis sie schließlich ausgeschieden werden. Wissenschaftler meinen, dass die schmierige Substanz die scharfen Tintenfischschnäbel in den Wal-Eingeweiden umhüllt und sie entschärfen soll. Sie soll also als Schutz vor inneren Verletzungen dienen. Aber was genau im Pottwaldarm passiert, weiß bis heute kein Mensch. Genauso wenig ist bekannt, ob die Produktion von Ambra für Pottwale normal ist oder eher krankhaft.<br />
Sicher ist nur:<br />
Irgendetwas  passiert tief in den Gedärmen des gewaltigen Wals und er  produziert keinen „normalen Stuhlgang“, sondern einen festen Brocken Ambra.<br />
Diese Brocken können lange im Wasser treiben oder angespült werden, in einem jahrelangen „Reifeprozess“ verändern sie Konsistenz, Farbe und Geruch.<br />
Aus dem Walkot wird mit der Zeit eine kostbare Substanz.<br />
Geheimnisvol, unersetzlich und heiß begehrt.</p>
<p>Der US-amerikanische Wissenschafts-Autor Christopher Kemp hat jetzt ein Buch zu diesem spannenden Thema geschrieben:<br />
„Floating Gold: A natural (and unnatural) history of ambergris“ (University Press, Chicago, 2012).<br />
Kemp hat akribisch den derzeitigen Stand der Wissenschaft zur chemischen Zusammensetzung und Entstehung der begehrten Wal-Ausscheidung zusammengetragen.<br />
Bemerkenswert ist, dass die meisten Ingredienzien der geheimnisvollen Substanz zwar chemisch analysiert sind, die künstliche Version aber insgesamt nicht die Qualität des Original-Wal-Produkts erreicht. Darum ist Ambra heute immer noch in besonders kostbaren Parfums enthalten. Erstens aufgrund seine eigenen Duftes und zweitens, weil es auf geheimnisvolle Weise alle anderen Düfte verbindet und verstärkt.<br />
Noch interessanter ist Kemps  ganz persönliche Annäherung an das Thema: Seine vergebliche Suche an neuseeländischen Stränden – erst bei Mike Hill, einem Geographen der Universität Otago in Neuseeland kann er dann tatsächlich an einem Stückchen Ambra riechen. Seine Schwierigkeiten, den besonderen Duftes der grauen Substanz zu beschreiben &#8211; er findet keine Worte. Und seine vergeblichen Versuche, Kontakt zu Ambra-Händlern aufzunehmen – die Gesprächspartner verstummen bei dem Thema sehr schnell.<br />
Dabei stößt er auf einen besonders bizarren Umstand des Themas: Der Handel mit Ambra ist gesetzlich nicht eindeutig geregelt.<br />
Pottwale sind eine geschützte Spezies. Und in den meisten Ländern ist der Handel mit Walprodukten grundsätzlich oder teilweise verboten.<br />
In Australien etwa fallen die Pottwale unter den strengsten Schutz der CITES – Convention of International Trade in Endangered Species., die den Import und Export von Ambra verbietet. In den USA ist der Handel mit Ambra trotz der CITES-Klassifikation erlaubt, wird aber durch den Marine Mammals Protection Act verboten.<br />
Dabei wird keine Rücksicht darauf genommen, dass die meisten Ambra-Brocken heute nicht mehr aus dem Walfang stammen – Pottwale werden so gut wie nicht mehr bejagt – sondern im Wasser treibend oder an den Strand angespült gefunden werden. Die Ambra-Händler haben die begründete Befürchtung, sich mit dem Ankauf der begehrten Substanz strafbar zu machen. Es ist also nicht verwunderlich, dass sie über ihre Ambra-Geschäfte nicht sprechen.</p>
<p>Vielleicht ist der Pottwaldarm gar nicht so ruhmlos, wie Melville meinte?<br />
Immerhin ist dies der Ort, wo aus Tintenfischschnäbeln und anderen ominösen Bestandteilen Ambra entsteht.<br />
Das dürfte dem Pottwaldarm doch einigen Ruhm bescheren.</p>
<p><em>Bettina Wurche</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zusammenhang zwischen der Ölpest in 2010 und Delphinsterben in 2011 im Golf von Mexiko?</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2012/07/30/zusammenhang-zwischen-der-olpest-in-2010-und-delphinsterben-in-2011-im-golf-von-mexiko/</link>
		<comments>http://blog.meertext.eu/2012/07/30/zusammenhang-zwischen-der-olpest-in-2010-und-delphinsterben-in-2011-im-golf-von-mexiko/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jul 2012 09:17:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Ozean]]></category>
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		<description><![CDATA[Zu Beginn des Jahres 2011 strandeten an der Küste des Golfs von Mexiko ungewöhnlich viele tote Delphine: Zwischen Januar und April 2011 waren es 186 Große Tümmler (Tursiops truncatus), davon waren 86 perinatale Kälber („Perinatal“ ist der Zeitpunkt um den Geburtstermin herum.) Jetzt kommt eine erste wissenschaftliche Aufarbeitung: “Were Multiple Stressors a ‘Perfect Storm’ for [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Beginn des Jahres 2011 strandeten an der Küste des Golfs von Mexiko ungewöhnlich viele tote Delphine: Zwischen Januar und April 2011 waren es 186 Große Tümmler (<em>Tursiops truncatus</em>), davon waren 86 perinatale Kälber („Perinatal“ ist der Zeitpunkt um den Geburtstermin herum.)<br />
Jetzt kommt eine erste wissenschaftliche Aufarbeitung: <a title="PLoS:Carmichael et al: Were multiple stressors a &quot;Perfect Storm&quot; for Northern Gulf of Mexico Bottlenose Dolphins [...]&quot;" href="http://www.ens-newswire.com/ens/mar2012/2012-03-30-091.html" target="_blank"><strong>“Were Multiple Stressors a ‘Perfect Storm’ for Northern Gulf of Mexico Bottlenose Dolphins (<em>Tursiops truncatus</em>) in 2011?”</strong> von Carmichael et al</a> im Online-Wissenschaftsmagazin PLoS. („Waren multiple Stress-Faktoren der „Perfekte Sturm“ für Großen Tümmler des Nördlichen Golf von Mexiko?“)</p>
<p>Die Untersuchungen beziehen sich auf die Totfunde an den Küsten der US-Bundesstaaten Alabama, Florida, Louisiana und Mississippi.<br />
Der Titel „Perfect Storm“ bezieht sich auf den gleichnamigen Roman von Sebastian Junger, in dem durch die Verkettung vieler unglücklicher Umstände letztendlich ein gewaltiger Sturm zum Untergang des Schwertfischfängers „Andrea Gail“ führt.</p>
<p>Die Strandungsrate von 186 Delphinen in vier Monaten ist signifikant höher als normal. Normalerweise werden<a title="NOAAA: study shows some gulf dolphins severely ill" href="http://www.gulfspillrestoration.noaa.gov/2012/03/study-shows-some-gulf-dolphins-severely-ill/" target="_blank"> durchschnittlich 74 tote Delphine </a>jährlich angespült. Ebenfalls ungewöhnlich ist der extrem hohe Anteil perinataler Kälber. Perinatal ist der Zeitpunkt nahe um den natürlichen Geburtstermin, bei Großen Tümmlern wird er durch die Länge von 115 cm definiert. Diese Tiere sind entweder Neugeborene oder voll entwickelte Totgeborene.<span id="more-281"></span></p>
<p>Die Autoren benennen drei verschiedene Ursachen, die als Gründe für die sehr hohe Delphinsterblichkeit 2011 in Frage kommen:</p>
<ol>
<li>Die außergewöhnlich niedrigen Wassertemperaturen</li>
<li>Einen erhöhten Süßwasserzustrom wegen der starken Schneeschmelze</li>
<li>DWHOS (Deepwater Horizon MC 252 oil spill) in 2010</li>
</ol>
<p>Die niedrigen Wassertemperaturen und der erhöhte Süßwasserzustrom fielen  regional und zeitlich in den Zeitraum der erhöhten Delphinsterblichkeit und werden als direkte mögliche Stressfaktoren diskutiert.<br />
Ozeanographen hatten dazu umfassendes Datenmaterial geliefert, das Carmichael et al ausführlich und mit zahlreichen graphischen Darstellungen in einen engen Kontext mit dem Delphinsterben setzen.<br />
Erst auf Seite 9 steht dann in wenigen Worten, dass Delphine in guter körperlicher Verfassung derartige Abkühlungen des Umgebungswassers gut vertragen können. Zurzeit gibt es nicht einen einzigen Hinweis darauf, dass jemals Delphine an niedrigen Wassertemperaturen gestorben sind.<br />
Die Delphine im Golf von Mexiko sind aber in keiner guten körperlichen Verfassung.  Ein <a title="NOAA: Study shos some gulf dolphins severely ill" href="http://www.gulfspillrestoration.noaa.gov/2012/03/study-shows-some-gulf-dolphins-severely-ill/" target="_blank">Gesundheitscheck unter 50 der dort ansässigen Delphine </a>ergab, dass die Tiere gesundheitlich in schlechtem Zustand waren. Demnach litten mehr als die Hälfte der untersuchten Großen Tümmler an</p>
<ul>
<li>Anämie</li>
<li>Unterernährung</li>
<li>Leber- und Lungenschäden</li>
<li>einem insgesamt geschwächten Immunsystem</li>
</ul>
<p>Carmichael et al weisen an dieser Stelle darauf hin, dass diese Symptome eventuell Spätfolgen des DWHOS sein könnten, dies aber nicht mit Sicherheit nachweisbar sei.<br />
Die Schlussfolgerung lautet, dass die niedrigen Wassertemperaturen die wesentliche, wenn auch vielleicht nicht einzige Ursache des Delphinmassensterbens mit dem sehr hohen Anteil von Neugeborenen 2011 sei.<br />
Insgesamt sei weitere Forschung nötig.</p>
<p><em>Bettina Wurche</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>SCHOKooo-LA-DE – lecker und gesund?</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2012/04/02/schokooo-la-de-%e2%80%93-lecker-und-gesund/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 19:44:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Ozean]]></category>
		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon der opulente Name zergeht zart schmelzend auf der Zunge und spätestens bei der dritten Silbe setzt ein erwartungsvoller Speichelfluss ein: SCHOKooo-LA-DE In der vergangenen Woche geisterte die Schokolade mal wieder als heilbringendes Gesundheitsfood durch die Medien – US-amerikanische Wissenschaftler haben der leckeren Kalorienbombe mit bahnbrechenden Forschungsergebnissen zu ihrer gesundheitsfördernden Wirkung  ein Mäntelchen der Unschuld [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Schon der opulente Name zergeht zart schmelzend auf der Zunge und spätestens bei der dritten Silbe setzt ein erwartungsvoller Speichelfluss ein: SCHOKooo-LA-DE<br />
In der vergangenen Woche geisterte die Schokolade mal wieder als heilbringendes Gesundheitsfood durch die Medien – US-amerikanische Wissenschaftler haben der leckeren Kalorienbombe mit bahnbrechenden Forschungsergebnissen zu ihrer gesundheitsfördernden Wirkung  ein Mäntelchen der Unschuld umgehängt.<span id="more-260"></span><br />
Was steckt dahinter?</p>
<p><strong>Xocolatl – der lange Weg zum Erfolg</strong><br />
Xocolatl – das leckerste Erbe des Aztekenreichs war in Europa einmal eine wenig geliebte exotische Kolonialware. Das bittere Getränk wurde nur von einem sehr kleinen Personenkreis von extrem Reichen und Exzentrikern konsumiert, so  wurde um 1544am spanischen Hof Schokolade getrunken. Allerdings noch ungesüßt.<br />
Bis ins 18. Jahrhundert wurde Schokolade in Apotheken verkauft – als Stärkungsmittel und Aphrodisiakum.<br />
Der holländische Kakaoimporteur van Houtens erfand ein Verfahren, durch Pressung die Kakaobutter vom Kakao zu trennen, der Kakao wurde dann anschließend zu Kakaopulver zermahlen. Die Zugabe von Zucker machte das aromatische Getränk dann für größere Personenkreise zunehmend attraktiver. Mehrere Erfindungen Schweizer Chocolatiers führten zu der süßen und zart schmelzenden Milchschokolade – unserer heutigen Volks-Süßigkeit.<br />
Ein wichtiger Meilenstein dabei war die <a title="Schokoladenpioniere: Firma Lindt" href="http://www.swissworld.org/de/bevoelkerung/schokoladenpioniere/rodolphe_lindt/" target="_blank">Conchiermaschine der Firma Lindt von 1879</a> mit ihrem speziellen Rührwerk: Aus der bröseligen bitteren Ursprungs-Schokolade werden durch „Conchieren“ (Extrem-Umrühren) Wasser und Aromastoffe abgespalten. Erst dadurch kommt es zu der cremigen Konsistenz und dem zarten, nicht bitteren Geschmack der Milchschokolade.</p>
<p>Kakaopulver ist die ungesüßte Grundsubstanz. Schokolade ist das weiterverarbeitete, verzehrfähige Produkt zum Essen oder Trinken mit veränderlichen Anteilen an Zucker, Milch und anderen Zutaten.<br />
Schokolade ist die unübertroffene Kreuzung aus südamerikanischem Kakao und Schweizer Almkuh. Eine Süßigkeit der besonderen Art</p>
<p><strong>“Wissenschaftler feiern den gesundheitlichen Nutzen von Kakao und Schokolade.”</strong><br />
Amerikanische Forscher haben (mal wieder) herausgefunden: Schokolade ist gesund!<br />
Stimmt das?<br />
Dazu muss man sich die chemische Zusammensetzung von Schokolade genauer ansehen: Ein wesentlicher Bestandteil von Schokolade ist Kakao: Kakaopulver und Kakaobutter.<br />
Kakao enthält Theobromin, ein Alkaloid, das wie Koffein anregend wirkt. Es kommt im Kakao, Tee, Kolanüssen und verschiedenen anderen anregenden Genussmittel vor.</p>
<p>Theobromin ist ohne Zweifel eine Substanz, die im menschlichen Metabolismus verschiedene Wirkungen hervorruft: Theobromin wirkt u. a. gefäßerweiternd, Herz stimulierend und beruhigt die glatte Muskulatur. Außerdem ist es harntreibend. Mehr über die medizinischen Eigenschaften von Theobromin finden Sie in der <a title="Schaarschmidt: Dissertation über Theobromin" href="http://edoc.ub.uni-uenchen.de/8906/1/Schaarschmidt_Cordula.pdf" target="_blank">Dissertation „Theobromin – Zur Geschichte und Gegenwart eines Wirkstoffs“ von Cordula Schaarschmidt</a>.<br />
Theobromin wirkt außerdem toxisch. Menschen und Mäuse haben allerdings ein Enzym, mit dem die toxischen Anteile schnell abgebaut werden können, darum können wir problemlos Kakao konsumieren. Katzen und Hunde haben dieses Enzym allerdings nicht und sollten daher keinesfalls Schokolade essen. Glücklicherweise scheitern sie meistens schon an der Verpackung…</p>
<p><a title="gepa: Weiße Schokolade" href="http://gepa-jetzt-faire-milch.de/fileadmin/redaktion/dokumente/Milchschokoladen/GEPA_Schokobroschuere.pdf" target="_blank">Weiße Schokolade enthält übrigens nur Kakaobutter</a> mit einem extrem geringen Theobromin-Anteil und verursacht daher auch keine der aufgeführten Wirkungen.</p>
<p>Die Aussage, Schokolade würde den Blutdruck senken, mag durchaus richtig sein. Aber nur, wenn sie Kakao enthält und in Maßen gegessen wird. Sonst erhöht sie das Gewicht. Und eine Gewichtszunahme birgt die Gefahr eines erhöhten Blutdrucks…<br />
Die Aussage, dunkle Schokolade sei gesund für Zigarettenraucher, weil die Polyphenole dem Verklumpen von Blutplättchen unterbinden, ist geradezu abenteuerlich.<br />
Und dann gibt es noch die „neuen Forschungsergebnisse“ der kalifornischen Ärzte, die 1018 Schokoladenesser zwischen 20 und 85 Jahren interviewt und gewogen haben. Die ausgesuchten Personen hatten keine bekannten Vorerkrankungen wie kardiovaskuläre Probleme oder Diabetes. Das überraschende Ergebnis für die Forscher: Die regelmäßigen Schokoladen-Esser unter den Probanden haben einen niedrigeren Body-Mass-Index<br />
<a title="Golomb, Koperski et al: Association Between More Frequent Chocolate Consumption and Lower Body Mass Index [...]" href="http://archinte.ama-assn.org/cgi/content/full/172/6/519" target="_blank">(Beatrice A. Golomb, Sabrina Koperski, et al: “Association Between More Frequent Chocolate Consumption and Lower Body Mass Index” (Arch Intern Med. 2012;172(6):519-521)</a>.</p>
<p>In den meisten Presse-Beiträgen über diese Studie und auch in der Publikation selbst wird an mehreren Stellen Kakao mit Schokolade gleich gesetzt.<br />
Aber nicht die Schokolade enthält die gesundheitlich aktiven Substanzen, sondern der Kakao. Die Annahme, dass weiße, dunkle oder Milchschokolade wie eine einzige Substanz betrachtet werden kann, ist falsch. Damit sind die Untersuchungsmethoden bereits fragwürdig, das Ergebnis kann nicht richtig sein. Auch die Vorauswahl der Personengruppe ohne kardiovaskuläre Erkrankungen und Diabetes beeinflusst das Ergebnis schon in Richtung eines eher niedrigen Body-Mass-Index.<br />
Immerhin kommen die Autoren der Studie selbst darauf, dass die Aussage, regelmäßiges Essen von Schokolade hänge mit einem niedrigen Body-Mass-Index zusammen, wohl doch etwas unzureichend sei. In der Schlussfolgerung geben sie zu: „In conclusion, our findings—that more frequent chocolate intake is linked to lower BMI—are intriguing. […].”<br />
Gute wissenschaftliche Arbeit sieht anders aus.<br />
Dass das gelegentliche Essen von Schokolade in kleinen Mengen bestimmt nicht schädlich ist, ist eine Binsenweisheit. Natürlich kommt es letztendlich darauf an, sich insgesamt gesund zu ernähren und ausreichend zu bewegen.</p>
<p><strong>Schokolade und Meer</strong><br />
Und was hat ein Beitrag über Schokolade nun auf dem Blog „meertext“ zu suchen?<br />
Handlich verpackte Kalorien mit Aufputsch- und Glücklich-Wirkung haben Schokolade längst zu einer wertvollen Expeditions-„Nahrung“ werden lassen.<br />
Ihre aufputschende Wirkung wird seit fast 100 Jahren von Piloten und Soldaten genutzt: Die berühmte Schokolade mit Kaffee- und Kolanuss-Zusätzen in der runden roten Dose (keine Markenwerbung auf meinem Blog!) wurde z. B. im 2. Weltkrieg an Wehrmachtssoldaten ausgegeben. Angeblich gab es später in der Nationalen Volksarmee ein äquivalentes Produkt, allerdings in Pergamentpapier verpackt.</p>
<p>Auch für mich ist Schokolade auf vielen Reisen ans und auf dem Meer eine kalorien- und Trost spendende Begleiterin gewesen. Gerade in Arktis und Antarktis ist sie ein echtes Lebensmittel: Kalte Außentemperaturen und körperliche Arbeit entziehen dem Metabolismus so schnell und so viel Energie, dass der Blutzuckerspiegel nach unten sackt wie die berüchtigten katabatischen Winde in der Antarktis. Und wenn mein Blutzuckerspiegel zu niedrig ist, werde ich unleidlich. Und kann nicht mehr gut denken.<br />
Schokolade hat dann den großen Vorteil, dass sie erstens schnell verfügbar ist und zweitens auch in extrem kaltem Zustand noch verzehrfähig bleibt. Wer bei Minusgraden draußen schon einmal herzhaft in einen Apfel oder ein belegtes Brot gebissen hat und erst beim Reinbeißen merkte, dass Obst oder Brot gefroren waren, wird diese Erfahrung nicht so schnell vergessen.</p>
<p>Als Ozeanophile bevorzuge ich natürlich Schokolade mit einem Hauch der kostbaren „Blüte des Meersalzes“ &#8211; Fleur du sel.<br />
Im extremen Schokonotfall tut es aber auch jede andere Sorte mit Kakao.<br />
Weiße Schokolade hingegen, die statt der göttlichen, Sucht stillenden Kakaonote einfach nur Süße und Fett zu bieten hat, empfinde ich als eine unbittere Enttäuschung.<strong><br />
</strong>Her mit der Chocolat au fleur du sel!</p>
<p><em>Bettina Wurche</em><strong><em></p>
<p></em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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		<title>Vortragstermine für 2011 &#8211; &#8220;Jules Verne&#8221; und mehr&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 07:38:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Ölpest Golf von Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[Ozean]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
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		<description><![CDATA[An dieser Stelle eine kurze Übersicht über meine Vortragstermine für 2011: 27.08.:  &#8220;Die &#8220;EUROPA“-Expedition: Die 1. vulkanisch-terranische Expedition zum Jupitermond Europa 2115&#8243; in der Old Rocketman Space-Bar in Darmstadt 11.10.: &#8220;BLOWOUT! 2010: Die Explosion der Bohrinsel &#8220;Deepwater Horizon&#8221; und ihre ökologischen Auswirkungen&#8221; (20:00 Uhr, Starkenburg-Sternwarte in Heppenheim) Lesen Sie dazu auch meine Beiträge der Kategorie [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle eine kurze Übersicht über meine Vortragstermine für 2011:</p>
<p><strong>27.08.:  &#8220;Die &#8220;EUROPA“-Expedition</strong>: Die 1. vulkanisch-terranische Expedition zum Jupitermond Europa 2115&#8243; in der <a title="Old Rocketman Space Bar" href="http://www.old-rocketman.de/" target="_blank">Old Rocketman Space-Bar in Darmstadt</a></p>
<p><strong>11.10.: &#8220;</strong><strong>BLOWOUT! 2010: Die Explosion der Bohrinsel &#8220;Deepwater Horizon&#8221; und ihre ökologischen Auswirkungen&#8221; </strong>(20:00 Uhr, <a title="Starkenburg-Sternwarte" href="http://www.starkenburg-sternwarte.de/index.html" target="_blank">Starkenburg-Sternwarte in Heppenheim</a>)</p>
<p>Lesen Sie dazu auch meine Beiträge der Kategorie &#8220;Ölpest im Golf von Mexiko&#8221;</p>
<p><a title="Termin Vortrag Jules Verne Darmstadt" href="http://www.eb-mineralienclub.de/html/termine.htm" target="_blank"><strong>24.10: &#8220;Jules Verne und die Entdeckung der Meeresforschung&#8221; </strong>(20:00 Uhr; &#8220;Haus der Vereine&#8221;in Darmstadt-Eberstadt</a></p>
<p>Lesen Sie dazu auch den Meertext-Beitrag <a title="Jules Verne und die Entdeckung der Meeresforschung" href="http://blog.meertext.eu/2010/10/09/meeresforschung-jules-verne-und-die-entdeckung-der-meeresforschung-vortrag/">&#8220;Jules Verne und die Entdeckung der Meeresforschung&#8221;</a></p>
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		<title>Meeresforschung: Jules Verne und die Entdeckung der Meeresforschung (Vortrag)</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 08:31:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Historisch]]></category>
		<category><![CDATA[Jules Verne]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennen Sie Jules Verne? Eine der wichtigsten Legenden bezeichnet Verne als technischen Visionär, der quasi aus dem Stegreif alles das erfunden haben sollte, was lange nach seinem Tod von saumseligen Ingenieuren dann endlich realisiert wurde (Dehs, 2005). De facto hat Verne in seinen Romanen vor allem über bereits existierende Technologien geschrieben, die er z. B. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kennen Sie Jules Verne?</strong></p>
<p>Eine der wichtigsten Legenden bezeichnet Verne als technischen Visionär, der quasi aus dem Stegreif alles das erfunden haben sollte, was lange nach seinem Tod von saumseligen Ingenieuren dann endlich realisiert wurde (Dehs, 2005).</p>
<p><span id="more-14"></span>De facto hat Verne in seinen Romanen vor allem über bereits existierende Technologien geschrieben, die er z. B. auf den Weltausstellungen kennen gelernt hatte. Er hat also keine Science Fiction geschrieben, sondern wissenschaftliche Romane.</p>
<p>Haben Sie, zumindest in Ihrer Kindheit und Jugendzeit seine Romane verschlungen und gebannt die Verfilmungen im Fernsehen geschaut?<br />
Wahrscheinlich schon.<br />
Aber wer von Ihnen hat sich im Erwachsenenalter noch einmal intensiver mit seinen Romanen beschäftigt und sie vielleicht sogar in Originallänge noch einmal gelesen?</p>
<p>Der folgende Vortrag konzentriert sich auf eines von Vernes berühmtesten Werken, den Roman “20000 Meilen unter dem Meer”.</p>
<p>[...]</p>
<p>Lesen Sie hier den vollständigen Text des Vortrags:</p>
<p>Sie können den Vortrag natürlich auch buchen und dann live auch hören.</p>
<p>bw</p>
]]></content:encoded>
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