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	<title>meertext &#187; Vortrag</title>
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	<description>Navigation im Meer der Worte</description>
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		<title>Der Pottwal, seine Supernase und die Jagd nach dem Riesen-Kalmar</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 10:48:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anatomie]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Ozean]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Pottwal (Physeter macrocephalus) ist sagenumwoben und mystisch und der einzige Wal, der nachweislich große Schiffe versenkt hat. Gleichzeitig steht er für unendlichen Reichtum und ist darum erbarmungslos gejagt worden. Das hat er seiner Nase zu verdanken: Bei erwachsenen Bullen nimmt der Kopf fast ein Drittel der Körperlänge ein, sie sehen dadurch seltsam unförmig aus. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Pottwal (<em>Physeter macrocephalus</em>) ist sagenumwoben und mystisch und der einzige Wal, der nachweislich große Schiffe versenkt hat. Gleichzeitig steht er für unendlichen Reichtum und ist darum erbarmungslos gejagt worden.<br />
Das hat er seiner Nase zu verdanken: Bei erwachsenen Bullen nimmt der Kopf fast ein Drittel der Körperlänge ein, sie sehen dadurch seltsam unförmig aus. Der Kopf ist fast viereckig, der kastenartige Aufbau besteht aus zwei Doppelzylindern. Darunter hängt der Unterkiefer &#8211; scheinbar lächerlich klein. Das täuscht allerdings gewaltig, denn der Unterkiefer ist zwar sehr schmal, aber lang und besteht aber aus dem härtesten Knochen des Tierreichs. Er ist massiv genug, um die 52 Zähne zu tragen. Die größten Zähne wiegen fast 1 Kilogramm!</p>
<p>Die Nase macht bei diesem Wal einen großen Teil des Gewichts aus.<br />
Nach Angaben der Walfänger des letzten Jahrhunderts wiegt der Pottwalbulle „a foot, a ton“: Je 1 Fuß Länge wird 1 Tonne Gewicht geschätzt. Ein ausgewachsener Bulle von fast 20 Metern Länge kommt damit auf fast 60 Tonnen Gewicht (Ellis, s. u.).<br />
Und dann wiegt die &#8220;Nase&#8221; mit ihren Anhangsorganen allein mehrere Tonnen.<br />
Der große Kopf gibt der Art ihren Namen: <em>Physeter <span style="text-decoration: underline;"><strong>macrocephalus</strong></span></em>.</p>
<p><span id="more-358"></span> Um so ein Gewicht  zu halten, ist eine Menge reichhaltiges Futter nötig. Pottwale fressen am liebsten Kalmare, die durch ihr Eiweiß echte Proteinbomben sind.<br />
Der Nachteil an Kalmaren ist, dass sie schnell, intelligent und wehrhaft sind. Ihre 10 Arme tragen scharf umränderte Saugnäpfe und mit ihren scharfkantigen Papageien-Schnäbeln können sie tiefe Fleischwunden reißen. Solche Wunden sind an den Köpfen der erwachsenen Wale zu sehen, trotzdem fressen die Meeressäuger gern und oft diese vielarmigen Leckerbissen. Sie müssen also eine Möglichkeit gefunden haben, diese wehrhaften Weichtiere zu überwältigen.</p>
<p>Und da kommt die Nase ins Spiel.<br />
Die Nase des Pottwals ist ein multifunktionales Organ!</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 490px"><img title="Schnitt durch den Pottwal-Kopf (Wikipedia)" alt="File:Sperm whale head anatomy (skull cutaway).svg" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d6/Sperm_whale_head_anatomy_%28skull_cutaway%29.svg/800px-Sperm_whale_head_anatomy_%28skull_cutaway%29.svg.png" width="480" height="222" /><p class="wp-caption-text">Schnitt durch den Pottwal-Kopf (Wikipedia)</p></div>
<p>Ob sie noch zum Riechen taugt, wissen wir nicht – der entsprechende Anteil im Gehirn (Bulbus olfactorius) ist bei den Zahnwalen stark zurückentwickelt. Dafür nutzen alle Wale die Nase zum Atmen: Die Atemöffnung liegt auf dem obersten Punkt des Scheitels, der Wal kann also im Schwimmen und ohne den ganzen Kopf aus dem Wasser strecken zu müssen, sehr schnell aus – und einatmen.<br />
Die extragroße Pottwal-Nase hat ihre seltsame Form und ihren kostbaren Fettanteil durch das sogenannte Spermaceti-Organ. Das Organ besteht aus zwei übereinander liegenden zwei Bestandteilen, dem &#8220;Junk&#8221; und dem &#8220;Case&#8221; (s. Abbildung).</p>
<p>Die Funktion dieses einzigartigen Organs ist bis heute noch nicht vollständig erforscht.<br />
Fest steht: Der Junk, das unten liegende „Fettpolster“, entspricht der Melone anderer Zahnwale. Die Melone ist eine Fettlinse, die essentiell wichtig für die Echolokation ist: Sie fokussiert die Ortungslaute des Wals. Die fokussierten Schallwellen erreichen ihr Ziel (ein Beutetier oder ein Hindernis), werden reflektiert und kommen zum Wal zurück. Durch den asymmetrischen Zahnwal-Schädel und sein an das Wasser angepasste Gehör kann der Wal genau hören, woher und aus welcher Entfernung ein Geräusch kommt (Whitehead s. u.). Der Pottwal-„Junk“ ist allerdings wesentlich größer als die Melone anderer Zahnwale, das dichte Öl ist mit Bindegewebe in Kompartimente unterteilt.<br />
Der „Case“ enthält das eigentliche Spermaceti-Öl, das bei Luftkontakt fest und weißlich wird.</p>
<p>Der dänische Wal-Experte Peer Madsen (s. u.) hat diese Rekordnase intensiv erforscht, seine Ergebnisse weisen darauf hin, dass ein Pottwal sein Lieblingsessen, nämlich tief lebende Kalmare, von der Oberfläche aus ortet, sie dann mit gewaltigen Sonar-Impulsen lähmt oder sogar tötet und die lahmenden Weichtiere dann genüsslich einsaugt. Die Zähne benutzt er beim Fressen übrigens nicht – sie sind auch bei einem alten Pottwal kein Stück abgenutzt.<br />
Damit wäre das Spermaceti-Organ  eine Schallkanone!</p>
<p>Die Schallkanone ist eine gute Erklärung, wie der Wal seine Beute, die intelligenten, schnellen und wehrhaften Kalmare, überwältigen kann.<br />
Neben den Ortungs-Clicks benutzen Pottwale, wie alle Wale, komplexe Lautfolgen zur sozialen Verständigung untereinander (Whitehead s. u.). Whitehead und seine Kollegen sind nach vielen Jahren der Wal-Forschung übrigens der Meinung, dass diese großen Zahnwale eine eigenständige Kultur entwickelt haben. Wie auch Orcas und andere Zahnwale. Aber das ist eine andere Geschichte…</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Zum Weiterlesen:</strong></span></p>
<p><strong>Whitehead, Hal</strong> (2003) „Sperm Whales: Social Evolution in the Ocean“ und viele andere Publikationen</p>
<p><strong>Ellis, Richard</strong> (2011)  „The Great Sperm Whale: A Natural History of the Ocean&#8217;s Most Magnificent and Mysterious Creature”</p>
<p><strong>Madsen P. T.</strong> (2002) &#8220;Morphology of the sperm whale nasal complex: A review and some new findings&#8221; PhD.Thesis. Department of Zoophysiology. University of Aarhus. Denmark</p>
<p><strong>Madsen P. T.</strong> (2002) &#8220;Sperm whale sound production &#8211; in the acoustic realm of the biggest nose on record&#8221;. PhD.Thesis. Department of Zoophysiology. University of Aarhus. Denmark</p>
<p><strong>Madsen P.T. </strong>(2003) &#8220;Sperm whale acoustics in a noisy world&#8221; Proceedings of MMS Information Transfer Meeting, Kenner, Louisiana, USA.</p>
<p><strong>Pottwal-Beiträge auf diesem Blog:</strong></p>
<p><a title="Die Pottwale – meine „kleinen“ Lieblinge aus der Bleiksdjupet" href="http://blog.meertext.eu/2013/02/28/die-pottwale-%e2%80%93-meine-%e2%80%9ekleinen%e2%80%9c-lieblinge-aus-der-bleiksdjupet/" target="_blank">&#8220;Die Pottwale &#8211; meine &#8220;kleinen&#8221; Lieblinge aus der Blejksdjupet&#8221;</a></p>
<p><a title="Ambra – vom Pottwal-Furz zum Luxus-Parfüm" href="http://blog.meertext.eu/2012/09/25/ambra-%e2%80%93-vom-pottwal-furz-zum-luxus-parfum/" target="_blank">&#8220;Ambra – vom Pottwal-Furz zum Luxus-Parfüm&#8221;</a></p>
<p><a title="Pottwale meiden Deepwater Horizon" href="http://blog.meertext.eu/2012/04/17/pottwale-meiden-deepwater-horizon/" target="_blank">&#8220;Pottwale meiden Deepwater Horizon&#8221;</a></p>
<p>Bettina Wurche</p>
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		<title>Mein Vortragsprogramm 2013</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2013/03/01/meine-vortragsprogramm-2013/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 20:39:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Astrobiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ozean]]></category>
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		<category><![CDATA[Star Trek]]></category>

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		<description><![CDATA[26. April: Christian-Mayer-Sternwarte Schriesheim Ozean unter Eis: Gibt es Leben auf dem Jupitermond Europa? Der Jupitermond Europa verbirgt unter einer dicken Eisschicht einen flüssigen Salzwasserozean. Europa ist zurzeit, neben dem Saturnmond Titan, der verheißungsvollste Kandidat für außerirdisches Leben in unserem eigenen Sonnensystem. Der Vortrag gibt zunächst einen Einblick in die Astrobiologie und erläutert dann die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="text-decoration: underline;">26. April</span>: <a title="Volkssternwarte Schriesheim" href="http://www.volkssternwarte-schriesheim.de/oeffnungszeiten.html" target="_blank">Christian-Mayer-Sternwarte Schriesheim</a></strong></p>
<p><b>Ozean unter Eis: Gibt es Leben auf dem Jupitermond Europa?</b></p>
<p>Der Jupitermond Europa verbirgt unter einer dicken Eisschicht einen flüssigen Salzwasserozean.<br />
Europa ist zurzeit, neben dem Saturnmond Titan, der verheißungsvollste Kandidat für außerirdisches Leben in unserem eigenen Sonnensystem.<br />
Der Vortrag gibt zunächst einen Einblick in die Astrobiologie und erläutert dann die Besonderheiten Europas als potentiellem Träger von Leben. Der Schwerpunkt liegt in der Diskussion, wie Leben in Europas Salzozean aussehen könnte. Als Vergleich werden irdische Lebensräume und ihre möglichen Parallelen und Abweichungen zu Europa vorgestellt.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">09.-12. Mai:</span> <a title="FedCon 2013" href="http://www.fedcon.de/index.php/en/home-en" target="_blank">FedCon 2013 (Düsseldorf)</a></strong></p>
<p><strong>Star Trek und die Wale<span id="more-343"></span></strong>Der legendäre  Roman „Moby Dick“ und der Walschutz sind zentrale Themen in mehreren Star Trek-Movies und –Episoden. Der Focus liegt vor allem auf den Buckelwalen und Pottwalen, ihrer Biologie und metaphorischen Bedeutung.Die Buckelwale sind die Totemtiere der Walschutzbewegung: Mit ihrem ätherischen Gesang und ihre Verspieltheit haben sie schnell einen Platz in den Herzen der Menschen erobert. Sie haben mit ihrem positiven Image maßgeblich zum Erstarken des Walschutzes in den 70-er Jahren und der globalen Abkehr vom kommerziellen Walfang beigetragen.<br />
Pottwale haben &#8211; nicht zuletzt durch Herman Melvilles Meisterwerk &#8220;Moby Dick&#8221; &#8211; einen ganz anderen Ruf:  Die erbarmungslosen Jäger und atemberaubende Tieftaucher sind bis heute mystisch und unnnahbar. Die gewaltigen Pottwale stehen für gewaltige menschliche Gefühle: Abenteuerlust, Rache und Besessenheit.<span style="font-size: xx-small;"><span style="font-family: Verdana;"><br />
</span></span></p>
<p><strong>Jules Verne, der Steampunk und die Kopffüßer</strong><br />
analysiert Jules Vernes Roman „20.000 Meilen unter dem Meer“ unter den Aspekten „Steampunk“ und „Tintenfische“.<br />
In nur 150 Jahren sind aus „schleimigen Monstern“ liebenswerte Meeresgesellen geworden. Wodurch hat sich die Sicht der Menschen auf die intelligenten, vielarmigen Meeresbewohner verändert? Und welchen Einfluss hat Verne auf das retrofuturistische Genre „Steampunk“?“<br />
<strong></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"><br />
22./23. Juni: <a title="SciFi-Tage Grünstadt" href="http://www.scifi-days.de/de/" target="_blank"> SciFi-Tage Grünstadt<br />
</a></span><br />
Star Trek und die Wale </strong>(Vortrag für kleine und große Besucher)<br />
Der legendäre  Roman „Moby Dick“ und der Walschutz sind zentrale Themen in mehreren Star Trek-Movies und –Episoden. Der Focus liegt vor allem auf den Buckelwalen und Pottwalen, ihrer Biologie und metaphorischen Bedeutung.Die Buckelwale sind die Totemtiere der Walschutzbewegung: Mit ihrem ätherischen Gesang und ihrer Verspieltheit haben sie schnell einen Platz in den Herzen der Menschen erobert. Mit ihrem positiven Image haben sie maßgeblich zum Erstarken des Walschutzes in den 70-er Jahren und der globalen Abkehr vom kommerziellen Walfang beigetragen.<br />
Pottwale haben &#8211; nicht zuletzt durch Herman Melvilles Meisterwerk &#8220;Moby Dick&#8221; &#8211; einen ganz anderen Ruf:  Die erbarmungslosen Jäger und atemberaubende Tieftaucher sind bis heute mystisch und unnnahbar. Die gewaltigen Pottwale stehen für gewaltige menschliche Gefühle: Abenteuerlust, Rache und Besessenheit.</p>
<p><strong>12. Oktober: <a title="Buchmesse Convent" href="http://www.buchmessecon.info/" target="_blank">Buchmesse Convent in Dreieich</a></strong></p>
<p><strong>Star Trek und die Wale</strong> (</p>
<div><span style="text-decoration: underline;"><strong>23. Oktober:  <a title="Naturwissenschaftlicher Verein zu Zweibrücken" href="http://www.nawi-zw.de/index2.html" target="_blank"> Naturwissenschaftlicher Verein zu Zweibrücken</a></strong></span></div>
<h3>BLOWOUT!</h3>
<p>Die Explosion der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ im April 2012 verursachte eine gigantische Ölpest im Golf von Mexiko.<br />
Welche technischen und politischen Fehler haben zu der Katastrophe geführt? Welche Auswirkungen hat die Ölpest auf die Ökosysteme im Golf von Mexiko? Wie viele Tiere und welche Arten sind durch die Katastrophe betroffen? Ist die Ölpest jetzt zu Ende?<br />
Der Vortrag gibt Einblick in technische und biologische Fakten und Zusammenhänge. Dabei steht das Schicksal der Meeres-Säugetiere im Fokus des Vortrags. Ein Vergleich mit dem Untergang des Öltankers „Exxon Valdez“ vor Alaska 1989 zeigt, dass eine Ölpest jahrzehntelange Spätfolgen hat.</p>
<div>Zeit: 23.10.2013, 19:30 Uhr</div>
<div>Ort: Audimax der Fachhochschule Zweibrücken</div>
<div>Veranstalter: Naturwissenschaftlicher Verein zu Zweibrücken</div>
<div><span style="text-decoration: underline;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Voraussichtlich Oktober : <a title="Starkenburg-Sternwarte Heppenheim" href="http://www.starkenburg-sternwarte.de/vortraege/index.htm" target="_blank">Starkenburg-Sternwarte Heppenheim</a></strong></span></span><strong>Der Pottwal – Mythos und Wirklichkeit</strong>Der Pottwal (<em>Physeter macrocephalus</em>) ist der größte aller Zahnwale. Er ist der amtierende Tieftauchmeister, hat die größte Nase im Tierreich und ist das größte lebende Raubtier. Zugleich ist er eng verknüpft mit der menschlichen Kulturgeschichte: Über Jahrhunderte haben ihm Walfänger nachgestellt, in Romanen wie „Moby Dick“ ist er unsterblich geworden und sein Spermaceti-Öl war für den Menschen lange Zeit unersetzlich.<br />
Durch sein Abtauchen und seine gewaltige Größe hat er sich unseren Nachforschungen lange erfolgreich entzogen. In jüngster Zeit hat ein neuer Aspekt die Forschung um den Pottwal erweitert: Umfangreiche Feldforschungen vor Nova Scotia werfen die Frage auf, ob Pottwale eine eigene Form von Kultur haben.<br />
<strong>Übrigens:<br />
</strong>Auf meinem Blog „meertext“ gibt es mehrere Beiträge rund um den Pottwal.</div>
<p>Weitere Termine in sind Planung.<br />
In Heppenheim, Speyer und an anderen Orten.<br />
Auf meiner Website finden Sie eine Übersicht über alle meine <a title="meertext: Vorträge" href="http://www.meertext.eu/vortraege.html" target="_blank">Vortragsthemen</a>.<br />
(Aus ungeklärten Gründen wird diese Seite zurzeit in Mozilla nicht korrekt angezeigt.<br />
Im Explorer klappt es aber tadellos. Mozilla arbeitet an der Problemlösung.)</p>
<p><em>Bettina Wurche</em></p>
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		</item>
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		<title>Vortrag: &#8220;Die &#8220;EUROPA“-Expedition&#8221;</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2011/04/18/vortrag-die-europa%e2%80%9c-expedition/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 06:44:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Ozean]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Astrobiologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die 1. vulkanisch-terranische Expedition zum Jupitermond Europa 2115 Der erste Schritt zur modernen Astrobiologie Der Jupitermond Europa ist von einem dicken Eispanzer bedeckt, unter dem sich ein tiefer Salzwasser-Ozean befindet. Schon um das Jahr 2000 vermuteten Menschen dort außeriridischen Leben. Vulkanier hatten zu dieser Zeit durch erste unbemannte Sonden bereits Gewißheit darüber. Die gemeinsame Expedition [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die 1. vulkanisch-terranische Expedition zum Jupitermond Europa 2115</p>
<ul>
<li>Der erste Schritt zur modernen 	Astrobiologie</li>
</ul>
<p>Der Jupitermond Europa ist von einem dicken Eispanzer bedeckt, unter dem sich ein tiefer Salzwasser-Ozean befindet.</p>
<p>Schon um das Jahr 2000 vermuteten Menschen dort außeriridischen Leben. Vulkanier hatten zu dieser Zeit durch erste unbemannte Sonden bereits Gewißheit darüber.</p>
<p>Die gemeinsame Expedition von 2115  war die erste systematische wissenschaftliche Erkundung dieses Mondes und brachte, trotz ihres unglückliche Ausgangs, faszinierenden Ergebnisse.</p>
<p>Die Astrobiologin T´Lara (Sternenflotten-Akademie/Vulkanische Akademie der Wissenschaften)  berichtet über diese bedeutende Expedition und aktuelle Auswertungen. Der Fokus liegt auf den  geheimnisvollen Lebewesen des Ozeans unter dem Eispanzer.</p>
<p>Dieser Vortrag hat am 27.08.2011 in der &#8220;Old Rocketman Space Bar&#8221; Premiere</p>
<p><em>bw</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Vortragstermine für 2011 &#8211; &#8220;Jules Verne&#8221; und mehr&#8230;</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2011/04/08/vortrag-vortragstermine-fur-2011-jules-verne-und-mehr/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 07:38:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Ölpest Golf von Mexiko]]></category>
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		<category><![CDATA[Deepwater Horizon]]></category>
		<category><![CDATA[Exxon Valdez]]></category>
		<category><![CDATA[Jules Verne]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[An dieser Stelle eine kurze Übersicht über meine Vortragstermine für 2011: 27.08.:  &#8220;Die &#8220;EUROPA“-Expedition: Die 1. vulkanisch-terranische Expedition zum Jupitermond Europa 2115&#8243; in der Old Rocketman Space-Bar in Darmstadt 11.10.: &#8220;BLOWOUT! 2010: Die Explosion der Bohrinsel &#8220;Deepwater Horizon&#8221; und ihre ökologischen Auswirkungen&#8221; (20:00 Uhr, Starkenburg-Sternwarte in Heppenheim) Lesen Sie dazu auch meine Beiträge der Kategorie [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle eine kurze Übersicht über meine Vortragstermine für 2011:</p>
<p><strong>27.08.:  &#8220;Die &#8220;EUROPA“-Expedition</strong>: Die 1. vulkanisch-terranische Expedition zum Jupitermond Europa 2115&#8243; in der <a title="Old Rocketman Space Bar" href="http://www.old-rocketman.de/" target="_blank">Old Rocketman Space-Bar in Darmstadt</a></p>
<p><strong>11.10.: &#8220;</strong><strong>BLOWOUT! 2010: Die Explosion der Bohrinsel &#8220;Deepwater Horizon&#8221; und ihre ökologischen Auswirkungen&#8221; </strong>(20:00 Uhr, <a title="Starkenburg-Sternwarte" href="http://www.starkenburg-sternwarte.de/index.html" target="_blank">Starkenburg-Sternwarte in Heppenheim</a>)</p>
<p>Lesen Sie dazu auch meine Beiträge der Kategorie &#8220;Ölpest im Golf von Mexiko&#8221;</p>
<p><a title="Termin Vortrag Jules Verne Darmstadt" href="http://www.eb-mineralienclub.de/html/termine.htm" target="_blank"><strong>24.10: &#8220;Jules Verne und die Entdeckung der Meeresforschung&#8221; </strong>(20:00 Uhr; &#8220;Haus der Vereine&#8221;in Darmstadt-Eberstadt</a></p>
<p>Lesen Sie dazu auch den Meertext-Beitrag <a title="Jules Verne und die Entdeckung der Meeresforschung" href="http://blog.meertext.eu/2010/10/09/meeresforschung-jules-verne-und-die-entdeckung-der-meeresforschung-vortrag/">&#8220;Jules Verne und die Entdeckung der Meeresforschung&#8221;</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vortrag: Dinosauria! (in Darmstadt)</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2011/02/01/vortrag-dinosauria-in-darmstadt-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 13:54:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dinosaurier]]></category>
		<category><![CDATA[Paläontologie]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Historisch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.meertext.eu/?p=141</guid>
		<description><![CDATA[Einladung zum Vortrag  „Dinosauria!“ Die Eberstädter Mineralien- und Fossilienfreunde laden zu einem populärwissenschaftlichen Bild-Vortrag am Montag, 28. Februar, um 19:00 Uhr in das Haus der Vereine (Oberstr. 16, Raum 1 im Erdgeschoss) herzlich ein. Der Eintritt ist frei. Dipl.-Biol. Bettina Wurche (Mineralien- und Fossilienfreunde Darmstadt-Eberstadt e.V.) stellt historische und neue Forschungsergebnisse zu den Dinosauriern vor.Der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einladung zum Vortrag  „Dinosauria!“</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die Eberstädter Mineralien-  und Fossilienfreunde laden zu einem populärwissenschaftlichen Bild-Vortrag am  Montag, 28. Februar, um 19:00 Uhr in das Haus der Vereine (Oberstr. 16, Raum 1  im Erdgeschoss) herzlich ein. Der Eintritt ist  frei.</p>
<p>Dipl.-Biol.  Bettina Wurche (Mineralien- und Fossilienfreunde Darmstadt-Eberstadt e.V.)  stellt historische und neue Forschungsergebnisse zu den Dinosauriern vor.Der  Vortrag ist für große und kleine Zuhörer ab 12 Jahre  geeignet.</p>
<p>Was ist ein  Dinosaurier? Wie sahen die Tiere aus und wie lebten sie? Gab es auch in  Deutschland Dinosaurier? Bei den berühmten Trossinger Grabungen wurden viele  <em>Plateosaurus</em>-Exemplare gefunden. Dieser bis 6m lange Pflanzenfresser wird  bis heute erforscht, immer wieder kommen neue spannende Forschungsergebnisse ans  Licht. Die deutschen Tendaguru-Expeditionen (Afrika) brachten Dinosaurier einer  ganz anderen Größenordnung nach Berlin: der gigantische <em>Giraffatitan brancai  (</em>früher<em>: Brachiosaurus) </em>ist bis heute neben dem <em>Argentinosaurus</em> das größte aufgestellte  Dinosaurierskelett der Welt. Und Tendaguru hatte noch mehr Schätze zu  bieten&#8230;<span id="more-141"></span><br />
Ein Abstecher zu den antarktischen und arktischen  Dinosaurier-Funden klärt die Frage, ob Dinosaurier warme Füße hatten.<br />
Zum  Schluss wird es um die Frage nach dem Aussterben der Dinosaurier gehen. Hat eine  unbekannte Krankheit diese Reptilien ausgerottet? Hat ein Riesen-Meteorit zu  einem Massensterben geführt? Oder waren die Pflanzen  schuld?</p>
<p><em>Bettina Wurche</em></p>
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		<title>Meeresforschung: Jules Verne und die Entdeckung der Meeresforschung (Vortrag)</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 08:31:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Historisch]]></category>
		<category><![CDATA[Jules Verne]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennen Sie Jules Verne? Eine der wichtigsten Legenden bezeichnet Verne als technischen Visionär, der quasi aus dem Stegreif alles das erfunden haben sollte, was lange nach seinem Tod von saumseligen Ingenieuren dann endlich realisiert wurde (Dehs, 2005). De facto hat Verne in seinen Romanen vor allem über bereits existierende Technologien geschrieben, die er z. B. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kennen Sie Jules Verne?</strong></p>
<p>Eine der wichtigsten Legenden bezeichnet Verne als technischen Visionär, der quasi aus dem Stegreif alles das erfunden haben sollte, was lange nach seinem Tod von saumseligen Ingenieuren dann endlich realisiert wurde (Dehs, 2005).</p>
<p><span id="more-14"></span>De facto hat Verne in seinen Romanen vor allem über bereits existierende Technologien geschrieben, die er z. B. auf den Weltausstellungen kennen gelernt hatte. Er hat also keine Science Fiction geschrieben, sondern wissenschaftliche Romane.</p>
<p>Haben Sie, zumindest in Ihrer Kindheit und Jugendzeit seine Romane verschlungen und gebannt die Verfilmungen im Fernsehen geschaut?<br />
Wahrscheinlich schon.<br />
Aber wer von Ihnen hat sich im Erwachsenenalter noch einmal intensiver mit seinen Romanen beschäftigt und sie vielleicht sogar in Originallänge noch einmal gelesen?</p>
<p>Der folgende Vortrag konzentriert sich auf eines von Vernes berühmtesten Werken, den Roman “20000 Meilen unter dem Meer”.</p>
<p>[...]</p>
<p>Lesen Sie hier den vollständigen Text des Vortrags:</p>
<p>Sie können den Vortrag natürlich auch buchen und dann live auch hören.</p>
<p>bw</p>
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