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	<title>meertext &#187; Meeresforschung</title>
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	<description>Navigation im Meer der Worte</description>
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		<title>Helgoländer Hummer &#8211; Wohnpark im Windpark</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 14:30:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Ozean]]></category>
		<category><![CDATA[Zoologie]]></category>
		<category><![CDATA[Jules Verne]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr als 40 Kilometer vom Festland entfernt liegt Deutschlands einzige Hochsee-Insel: Helgoland. Helgoland ist der kleine Rest einer ehemals viel größeren Landmasse und besteht aus Buntsandstein, Kreide und Jura-Gesteinen. Die einzige Felsküste mit Felswatt in der deutschen Nordsee– ein einmaliger Lebensraum für viele Tierarten, die in Deutschland sonst nicht oder nur sehr selten vorkommen. In [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 40 Kilometer vom Festland entfernt liegt Deutschlands einzige Hochsee-Insel: Helgoland.<br />
Helgoland ist der kleine Rest einer ehemals viel größeren Landmasse und besteht aus Buntsandstein, Kreide und Jura-Gesteinen. Die einzige Felsküste mit Felswatt in der deutschen Nordsee– ein einmaliger Lebensraum für viele Tierarten, die in Deutschland sonst nicht oder nur sehr selten vorkommen.<br />
In den steinigen Tiefen des Meeres vor der felsigen Insel liegt ein idealer Lebensraum für  Hummer. Die gewaltigen Krebse können bis 64 Zentimeter lang und bis 6 Kilogramm schwer werden, durch ihre Scheren sind sie sehr wehrhaft. Wenn sie groß sind.</p>
<div id="attachment_396" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.meertext.eu/wp-content/uploads/2013/04/2012_Hummer_UW_UNettelmann_w.jpg"><img class="size-medium wp-image-396" alt="Hummer (UNettelmann)" src="http://blog.meertext.eu/wp-content/uploads/2013/04/2012_Hummer_UW_UNettelmann_w-300x168.jpg" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Hummer (UNettelmann)</p></div>
<p>Bis dahin müssen sie aber erst einmal durchhalten und versuchen, nicht gefressen zu werden.</p>
<p>Hummer schlüpfen aus einem winzigen Ei und treiben dann für etwa sechs Wochen mit ihren unzähligen Geschwistern als ätherisch-durchsichtige Schwimmlarven für viele Wochen im Plankton des Meeres.<br />
Nach der Metamorphose sind sie dann echte kleine Hummer und beginnen mit dem aufregenden Leben am Meeresboden. Damit es für sie nicht zu aufregend wird, suchen sie sich schnell eine passende Unterkunft &#8211; zum Schutz vor Fressfeinden.<br />
Wenn sie selbst reichlich fressen, wird der Panzer bald zu klein: Dann muss der kleine Hummer sich häuten und den zu klein gewordenen Panzer abstreifen. Darunter sitzt schon der neue Panzer: zuerst noch weich härtet er aber schnell aus. In dieser Zwischenzeit ist der Hummer jedoch verwundbar, ihm fehlt die Rüstung. Darum ist ein sicherer Unterschlupf jetzt besonders wichtig.<span id="more-393"></span></p>
<p><b>Hummer-Reservat „Fuselfelsen“ (Helgoland)</b><br />
Helgoland ist der einzige Ort Deutschlands, an dem es Europäische Hummer gibt, nur hier finden sie Felsen und Höhlen als Krebs-Domizil. Da Europäische Hummer sehr lecker sind und auch zu ordentlichen Portionen heranwachsen, wurden sie früher stark befischt. Dazu lockten die Fischer die gierigen gepanzerten Vielbeiner mit Ködern in die Hummerkörbe, aus denen es dann kein Entkommen mehr gab.<br />
Seit den 60-er Jahren ist klar: Der Hummerbestand  schrumpft!</p>
<p>Um den geschrumpften Bestand der schmackhaften Zehnfußkrebse wieder zu vergrößern, baute die Biologische Anstalt Helgoland (BAH) auf dem idyllischen Eiland in der Nordsee im Jahre 2000 eine Hummeraufzuchtstation.<br />
Hummer sind ungesellige Gesellen: Wenn sie außerhalb der Paarung zusammentreffen, frisst der Stärkere oft den Schwächeren. Darum gibt es in der Aufzuchtstation nur Single-Apartments. Jeder Hummer hat seine eigene Hütte. Mit jeder Häutung bekommt er ein größeres Krebs-Apartment aus Kunststoff. Das Projekt der Hummeraufzucht in</p>
<div id="attachment_397" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://blog.meertext.eu/wp-content/uploads/2013/04/20110528_TdoTHelgoland_01_UNettelmann_w.jpg"><img class="size-medium wp-image-397" alt="Hummer-Aufzuchtstaion auf Helgoland (UNettelmann)" src="http://blog.meertext.eu/wp-content/uploads/2013/04/20110528_TdoTHelgoland_01_UNettelmann_w-300x199.jpg" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Hummer-Aufzuchtstaion auf Helgoland (UNettelmann)</p></div>
<p>menschlicher Obhut wird von den Helgoländer Fischern akzeptiert und unterstützt: Fangen Sie ein trächtiges Weibchen, dass seine Eier noch am Leib trägt, so bringen sie es zu den Wissenschaftlern. Dort erhält Madame Hummer Asyl, bis sie abgelaicht hat.<br />
Damit ihre kostbaren Eier auch befruchtet werden, wohnen in der Aufzuchtstation einige stramme Hummerburschen, die bei Bedarf eine Nacht mit dem Weibchen verbringen.<br />
Ob man ihnen dazu eine Flasche Schampus oder Viagra liquid ins Bassin schüttet ist bisher nicht überliefert, Fakt ist: die Aufzucht klappt gut.</p>
<p>Wenn die kleinen Hummer nach über einem Jahr etwa sechs Zentimeter groß sind, werden sie in der Nordsee „ausgewildert“. Dann müssen sie sich einen Unterschlupf suchen und fressen und wachsen. Und fressen und wachsen. …<br />
Erst mit acht Jahren werden sie  fortpflanzungsfähig! Dafür können sie auch 50 Jahre alt werden.<br />
(Ein Besuch von Helgoland und der Hummeraufzuchtstation ist übrigens wirklich empfehlenswert. Wir hatten jedenfalls viel zu gucken. In den Aquarien sitzen neben Hummern auch Seemäuse und anderes Nordsee-Getier und zum Schluss bekamen wir noch ein Quallen-Ballet vorgeführt.)</p>
<p><b>Knieper essen zum Hummerschutz?</b><br />
Trotz des guten Bruterfolgs und der Zurückhaltung der Fischerei hat sich der Helgoländer Hummerbestand jedoch bis heute nicht erholt.<br />
Als Gründe nennen die Wissenschaftler der BAH die Meeresverschmutzung und wärmere Wassertemperaturen.<br />
Durch die wärmeren Winter schlüpfen die Hummerlarven inzwischen schon sehr früh im Jahr. „Die Sonne hat zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht genügend Kraft, das Wasser auf die für die Entwicklung der Larven idealen 16 Grad aufzuheizen. „Damit halsen sich die Tiere eine relativ lange Schwimmphase auf.“ Vor allem für Fische sind die Hummerlarven dann ein gefundenes Fressen. „Zusätzlich wird durch niedrige Wassertemperaturen die Häutung verzögert oder ganz verhindert“, sagte Prof. Heinz-Dieter Franke von der BAH in einem Zeitungsinterview.</p>
<p>Manche Wissenschaftler vermuten auch, dass die Taschenkrebse zusätzlich eine Rolle spielen könnten. Auch sie sind kapitale und schwer gepanzerte Krebse mit gewaltigen Scheren. Nach dem Rückgang der Hummer halten sie die besten Wohnhöhlen besetzt. Zusätzlich machen sie Jagd auf kleinere Hummer.<br />
Die Wissenschaftler forschen weiter, um den wertvollen Hummerbestand auf Helgoland nachhaltig zu sichern und wieder zu vermehren.<br />
Vielleicht sollten die Fischer in mehr Taschenkrebse fangen?<br />
Das hätte gleich mehrere Vorteile: Ein toter Taschenkrebs frisst keine Hummer und besetzt keine Wohnhöhle. Und außerdem schmecken auch Taschenkrebse – oder Knieper, wie die Helgoländer sagen – auch sehr lecker.</p>
<p><b>Hummerasyl im Windpark</b><br />
Die neueste Idee der Helgoländer Hummerforscher ist ein Hummerwohnprojekt im Offshore-Windpark Riffgat.<br />
Nach einer Meldung des Afred-Wegener-Instituts für Polar-und Meeresforschung (AWI), dem die BAH heute angegliedert ist, <b> </b>fördert das Land Niedersachsen mit knapp 700.000 Euro ein Pilotprojekt zur Ansiedlung des Europäischen Hummers im Windpark „Riffgat“.<br />
<a href="http://blog.meertext.eu/wp-content/uploads/2013/04/Windpark_Riffgatt_EWE_MIberler_w.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-398" alt="Windpark Riffgat EWE_MLBerler" src="http://blog.meertext.eu/wp-content/uploads/2013/04/Windpark_Riffgatt_EWE_MIberler_w-300x197.jpg" width="300" height="197" /></a>Die BAH-Arbeitsgruppe um Prof. Franke und Dr. Isabel Schmalenbach beginnt nun mit der Aufzucht von 3.000 Hummern, die sie im Jahr 2014im Windpark  auswildern werden. Die Hummer sollen sich Apartments in den Steinfeldern suchen, die als Kolkschutz zwischen den einzelnen Windkraftanlagen liegen.<br />
<a title="forwind.de" href="http://www.forwind.de/forwind/index.php?article_id=412&amp;clang=0" target="_blank">Kolke sind Aus- und Unterspülungen an den Tragstrukturen der Windanlagen</a>. Sie entstehen durch die Interaktion von Wellenbewegungen, Meeresboden und Tragstrukturen und den daraus resultierenden spezifischen Strömungen.</p>
<p>„Die in großer Zahl in den nächsten 15 Jahren in der Deutschen Bucht entstehenden Windparks stellen zwar einerseits einen Eingriff in das Ökosystem dar, könnten aber auch mit Maßnahmen zu einer ökologischen Aufwertung verbunden werden“, sagt Prof. Dr. Heinz-Dieter Franke, AWI-Biologe auf Helgoland. Die Sperrung der Windparks für die industrielle Fischerei Fischen und der wirbellosen Bodenfauna einen dringend benötigten Schutz- und Erholungsraum. Zudem könnten in ihrem Bestand bedrohte Bewohner von Hartböden zusätzlichen Lebensraum erhalten, so Prof. Franke.</p>
<p>Ich persönlich stimme da voll und ganz zu.  Wir haben Vergleiche im terrestrischen Bereich, etwa die unglaubliche Biodiversität auf Truppenübungsplätzen, in Industriebrachen oder anderen „unnatürlichen“ Orten, die deutlich zeigen: Beton und Lärm stört die Fauna eher wenig. Wichtig ist der Schutz vor Menschen.<br />
Darum betrachten viele Biologen die Windparks als eine echte Chance, Schutzgebiete für Meeresbewohner durchzusetzen.<br />
Wale, Fische und Wirbellose wären hier vor Fischerei und Schifffahrt optimal geschützt. Nur die nachts ziehenden Zugvögel sind die Verlierer…sie fliegen blind in die Rotoren. Hoffentlich gibt es irgendwann auch dafür Lösungen.</p>
<p><i>Bettina Wurche</i></p>
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<p><b>Quellen:</b></p>
<p><strong>AWI: “Windparks auf See als neue Hummerheimat?“</strong></p>
<p>http://www.awi.de/de/news/press_releases/detail/item/offshore_windfarms_a_new_home_for_lobsters/?cHash=bc0602b3fb81cfc20b08fce9d70da739</p>
<p><a href="http://www.lsfv-sh.de/component/content/article/63/461-existenz-der-helgolaender-hummer-ist-bedroht">http://www.lsfv-sh.de/component/content/article/63/461-existenz-der-helgolaender-hummer-ist-bedroht</a></p>
<p><a href="http://www.welt.de/regionales/hamburg/article13923796/Das-Aussterben-des-Helgolaender-Hummers-verhindern.html">http://www.welt.de/regionales/hamburg/article13923796/Das-Aussterben-des-Helgolaender-Hummers-verhindern.html</a></p>
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		<title>Der Pottwal, seine Supernase und die Jagd nach dem Riesen-Kalmar</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2013/04/12/der-pottwal-seine-supernase-und-die-jagd-nach-dem-riesen-kalmar/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 10:48:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anatomie]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Ozean]]></category>
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		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
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		<category><![CDATA[Zoologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Pottwal (Physeter macrocephalus) ist sagenumwoben und mystisch und der einzige Wal, der nachweislich große Schiffe versenkt hat. Gleichzeitig steht er für unendlichen Reichtum und ist darum erbarmungslos gejagt worden. Das hat er seiner Nase zu verdanken: Bei erwachsenen Bullen nimmt der Kopf fast ein Drittel der Körperlänge ein, sie sehen dadurch seltsam unförmig aus. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Pottwal (<em>Physeter macrocephalus</em>) ist sagenumwoben und mystisch und der einzige Wal, der nachweislich große Schiffe versenkt hat. Gleichzeitig steht er für unendlichen Reichtum und ist darum erbarmungslos gejagt worden.<br />
Das hat er seiner Nase zu verdanken: Bei erwachsenen Bullen nimmt der Kopf fast ein Drittel der Körperlänge ein, sie sehen dadurch seltsam unförmig aus. Der Kopf ist fast viereckig, der kastenartige Aufbau besteht aus zwei Doppelzylindern. Darunter hängt der Unterkiefer &#8211; scheinbar lächerlich klein. Das täuscht allerdings gewaltig, denn der Unterkiefer ist zwar sehr schmal, aber lang und besteht aber aus dem härtesten Knochen des Tierreichs. Er ist massiv genug, um die 52 Zähne zu tragen. Die größten Zähne wiegen fast 1 Kilogramm!</p>
<p>Die Nase macht bei diesem Wal einen großen Teil des Gewichts aus.<br />
Nach Angaben der Walfänger des letzten Jahrhunderts wiegt der Pottwalbulle „a foot, a ton“: Je 1 Fuß Länge wird 1 Tonne Gewicht geschätzt. Ein ausgewachsener Bulle von fast 20 Metern Länge kommt damit auf fast 60 Tonnen Gewicht (Ellis, s. u.).<br />
Und dann wiegt die &#8220;Nase&#8221; mit ihren Anhangsorganen allein mehrere Tonnen.<br />
Der große Kopf gibt der Art ihren Namen: <em>Physeter <span style="text-decoration: underline;"><strong>macrocephalus</strong></span></em>.</p>
<p><span id="more-358"></span> Um so ein Gewicht  zu halten, ist eine Menge reichhaltiges Futter nötig. Pottwale fressen am liebsten Kalmare, die durch ihr Eiweiß echte Proteinbomben sind.<br />
Der Nachteil an Kalmaren ist, dass sie schnell, intelligent und wehrhaft sind. Ihre 10 Arme tragen scharf umränderte Saugnäpfe und mit ihren scharfkantigen Papageien-Schnäbeln können sie tiefe Fleischwunden reißen. Solche Wunden sind an den Köpfen der erwachsenen Wale zu sehen, trotzdem fressen die Meeressäuger gern und oft diese vielarmigen Leckerbissen. Sie müssen also eine Möglichkeit gefunden haben, diese wehrhaften Weichtiere zu überwältigen.</p>
<p>Und da kommt die Nase ins Spiel.<br />
Die Nase des Pottwals ist ein multifunktionales Organ!</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 490px"><img title="Schnitt durch den Pottwal-Kopf (Wikipedia)" alt="File:Sperm whale head anatomy (skull cutaway).svg" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d6/Sperm_whale_head_anatomy_%28skull_cutaway%29.svg/800px-Sperm_whale_head_anatomy_%28skull_cutaway%29.svg.png" width="480" height="222" /><p class="wp-caption-text">Schnitt durch den Pottwal-Kopf (Wikipedia)</p></div>
<p>Ob sie noch zum Riechen taugt, wissen wir nicht – der entsprechende Anteil im Gehirn (Bulbus olfactorius) ist bei den Zahnwalen stark zurückentwickelt. Dafür nutzen alle Wale die Nase zum Atmen: Die Atemöffnung liegt auf dem obersten Punkt des Scheitels, der Wal kann also im Schwimmen und ohne den ganzen Kopf aus dem Wasser strecken zu müssen, sehr schnell aus – und einatmen.<br />
Die extragroße Pottwal-Nase hat ihre seltsame Form und ihren kostbaren Fettanteil durch das sogenannte Spermaceti-Organ. Das Organ besteht aus zwei übereinander liegenden zwei Bestandteilen, dem &#8220;Junk&#8221; und dem &#8220;Case&#8221; (s. Abbildung).</p>
<p>Die Funktion dieses einzigartigen Organs ist bis heute noch nicht vollständig erforscht.<br />
Fest steht: Der Junk, das unten liegende „Fettpolster“, entspricht der Melone anderer Zahnwale. Die Melone ist eine Fettlinse, die essentiell wichtig für die Echolokation ist: Sie fokussiert die Ortungslaute des Wals. Die fokussierten Schallwellen erreichen ihr Ziel (ein Beutetier oder ein Hindernis), werden reflektiert und kommen zum Wal zurück. Durch den asymmetrischen Zahnwal-Schädel und sein an das Wasser angepasste Gehör kann der Wal genau hören, woher und aus welcher Entfernung ein Geräusch kommt (Whitehead s. u.). Der Pottwal-„Junk“ ist allerdings wesentlich größer als die Melone anderer Zahnwale, das dichte Öl ist mit Bindegewebe in Kompartimente unterteilt.<br />
Der „Case“ enthält das eigentliche Spermaceti-Öl, das bei Luftkontakt fest und weißlich wird.</p>
<p>Der dänische Wal-Experte Peer Madsen (s. u.) hat diese Rekordnase intensiv erforscht, seine Ergebnisse weisen darauf hin, dass ein Pottwal sein Lieblingsessen, nämlich tief lebende Kalmare, von der Oberfläche aus ortet, sie dann mit gewaltigen Sonar-Impulsen lähmt oder sogar tötet und die lahmenden Weichtiere dann genüsslich einsaugt. Die Zähne benutzt er beim Fressen übrigens nicht – sie sind auch bei einem alten Pottwal kein Stück abgenutzt.<br />
Damit wäre das Spermaceti-Organ  eine Schallkanone!</p>
<p>Die Schallkanone ist eine gute Erklärung, wie der Wal seine Beute, die intelligenten, schnellen und wehrhaften Kalmare, überwältigen kann.<br />
Neben den Ortungs-Clicks benutzen Pottwale, wie alle Wale, komplexe Lautfolgen zur sozialen Verständigung untereinander (Whitehead s. u.). Whitehead und seine Kollegen sind nach vielen Jahren der Wal-Forschung übrigens der Meinung, dass diese großen Zahnwale eine eigenständige Kultur entwickelt haben. Wie auch Orcas und andere Zahnwale. Aber das ist eine andere Geschichte…</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Zum Weiterlesen:</strong></span></p>
<p><strong>Whitehead, Hal</strong> (2003) „Sperm Whales: Social Evolution in the Ocean“ und viele andere Publikationen</p>
<p><strong>Ellis, Richard</strong> (2011)  „The Great Sperm Whale: A Natural History of the Ocean&#8217;s Most Magnificent and Mysterious Creature”</p>
<p><strong>Madsen P. T.</strong> (2002) &#8220;Morphology of the sperm whale nasal complex: A review and some new findings&#8221; PhD.Thesis. Department of Zoophysiology. University of Aarhus. Denmark</p>
<p><strong>Madsen P. T.</strong> (2002) &#8220;Sperm whale sound production &#8211; in the acoustic realm of the biggest nose on record&#8221;. PhD.Thesis. Department of Zoophysiology. University of Aarhus. Denmark</p>
<p><strong>Madsen P.T. </strong>(2003) &#8220;Sperm whale acoustics in a noisy world&#8221; Proceedings of MMS Information Transfer Meeting, Kenner, Louisiana, USA.</p>
<p><strong>Pottwal-Beiträge auf diesem Blog:</strong></p>
<p><a title="Die Pottwale – meine „kleinen“ Lieblinge aus der Bleiksdjupet" href="http://blog.meertext.eu/2013/02/28/die-pottwale-%e2%80%93-meine-%e2%80%9ekleinen%e2%80%9c-lieblinge-aus-der-bleiksdjupet/" target="_blank">&#8220;Die Pottwale &#8211; meine &#8220;kleinen&#8221; Lieblinge aus der Blejksdjupet&#8221;</a></p>
<p><a title="Ambra – vom Pottwal-Furz zum Luxus-Parfüm" href="http://blog.meertext.eu/2012/09/25/ambra-%e2%80%93-vom-pottwal-furz-zum-luxus-parfum/" target="_blank">&#8220;Ambra – vom Pottwal-Furz zum Luxus-Parfüm&#8221;</a></p>
<p><a title="Pottwale meiden Deepwater Horizon" href="http://blog.meertext.eu/2012/04/17/pottwale-meiden-deepwater-horizon/" target="_blank">&#8220;Pottwale meiden Deepwater Horizon&#8221;</a></p>
<p>Bettina Wurche</p>
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		<title>Geheimnisvolle Schnabelwale – von Entenwalen und Zweizahnwalen</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Nov 2012 12:40:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresforschung]]></category>
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		<description><![CDATA[Schnabelwale sind mittelgroße Zahnwale, von denen die meisten Menschen noch nie gehört haben. Die Tiere sind zwar nicht sehr klein, sondern zwischen 3,5 und über 12 Metern groß, aber sie leben meistens im offenen Meer, weit vor den Küsten. Nach meinen eigenen Erfahrungen während eines Wal-Surveys in der Antarktis 1996/97 meiden viele Arten den Kontakt [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Schnabelwale sind mittelgroße Zahnwale, von denen die meisten Menschen noch nie gehört haben.<br />
Die Tiere sind zwar nicht sehr klein, sondern zwischen 3,5 und über 12 Metern groß, aber sie leben meistens im offenen Meer, weit vor den Küsten. Nach meinen eigenen Erfahrungen während eines Wal-Surveys in der Antarktis 1996/97 meiden viele Arten den Kontakt mit Menschen und tauchen vorher ab. Darum werden sie selten gesichtet. Auf den ersten Blick sehen die meisten von ihnen mit ihren langgezogenen Schnabel für Laien aus wie zu groß geratene Delphine. Auch das ist nicht hilfreich bei ihrer Identifikation.</p>
<p>Um 1990 waren sie die am wenigsten bekannte Familie der Wale. Mit ihrer wenig erforschten Lebensweise und ihren seltsam geformten Köpfen, die ganz anders aussehen, als alle anderen Wale, haben sie mich auf den ersten Blick fasziniert: Ich schrieb meine Diplomarbeit über zwei dieser Arten aus dem Nordatlantik.</p>
<p>Während der Arbeit hatte ich mir einen dieser außergewöhnlichen Schädel auf den Schreibtisch gestellt und an ihm ein neues Messverfahren entwickelt und erprobt. Es war ein noch nicht ausgewachsener Nördlicher Entenwal (<em>Hyperoodon ampullatus</em>). Seinen Schädel habe ich in – und auswendig studiert: Etwa 1,30 Meter lang mit hoch aufgewölbtem Hirnschädel und hohen seitlichen Kämmen (Maxillarkämmen) auf dem Oberkiefer:<br />
Der Donald Duck unter den Walen!<span id="more-317"></span></p>
<p>Ich habe Tage gebraucht, bis ich den Schädel verstanden hatte.<br />
Mit voller Kraft konnte ich den Schädel des Jungtiers gerade eben allein heben &#8211; und meinen kleinen Liebling in den Armen halten.</p>
<p>Schädel von Nördlichen Entenwalen war immerhin in einigen zoologischen Museen und Instituten in Deutschland und Holland zu finden, er ist nicht so selten und strandet ab und an auch an der deutschen Nordseeküste. Früher wurde er sogar kommerziell bejagt, auch aus dieser Zeit sind Schädel erhalten, mit den charakteristischen Messerspuren vom „Abflensen“.</p>
<p><strong>Auf der staubigen Suche nach dem Zweizahnwal</strong><br />
„Meine“ zweite Walart war in Deutschland wesentlich schwieriger zu finden: Der Sowerby-Zweizahnwal, <em>Mesoplodon bidens</em>.<br />
In Deutschland waren nur zwei Exemplaren aufzutreiben.<br />
Die Gattung <em>Mesoplodon</em> ist wesentlich kleiner als ein Entenwal (<em>Hyperoodon</em>), die Tiere werden nur zwischen 3,5 und 6 Meter groß. Die anderen Schnabelgattungen sind meist nur in ein oder zwei Arten aufgespalten.<br />
Die Zweizahnwale &#8211; <em>Mesoplodon</em> &#8211; ist mit 14 Arten die große Ausnahme. Diese Artenvielzahl wird unter Wissenschaftlern diskutiert, aber nicht wirklich verstanden. Manchmal kommen mehrere Arten im gleichen Seegebiet vor. Und da beginnt die Sache, wirklich kompliziert zu werden…<br />
Leider sehen sie sich alle ziemlich ähnlich.</p>
<p><em>Mesoplodon</em> ist zwar ein Zahnwal, de facto haben aber nur ausgewachsene Männchen zwei sichtbare Zähne im Unterkiefer. Die Bezahnung ist artspezifisch und absolut abgefahren: Bei manchen Arten wachsen zwei Hauer aus dem Unterkiefer über dem Oberkiefer zusammen.</p>
<p>Die Zähne der erwachsenen Männchen sind das wichtigste Unterscheidungsmerkmal der Zweizahnwal-Arten. Leider bleiben bei Jungtieren und Weibchen diese Zähne im Gaumen verborgen.<br />
Um die Tiere sicher zu identifizieren, muss man also „nur“ einem erwachsenen Männchen ins Maul schauen. Bei einem vorbeischwimmenden Wal ist das eine gewaltige Herausforderung – nur Flipper zeigte freiwillig ein photogenes Grinsen.</p>
<p><strong>Neue Walart auf dem Fischmarkt</strong><br />
Sie leben meistens in kleinen Gruppen im offenen Ozean und sind durch ihr eher unauffälliges Verhalten auf See schwer zu entdecken. Die lebenden Tiere und die Schädel können nur von Fachleuten identifiziert werden.<br />
Das hat dazu geführt, dass gleich drei <em>Mesoplodon</em>-Arten erst in den letzten drei Jahrzehnten „entdeckt“ worden sind: In Museumssammlungen und auf Fischmärkten:</p>
<p>In neuerer Zeit können diese seltenen Tiere durch die umfassende und hervorragende Forschungsarbeit von Merel Dalebout auch über DNA-Analysen zugeordnet werden:<br />
1991 wurde der <a title="Peruanischer Schnabelwal" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peruanischer_Schnabelwal">Peruanische Schnabelwal</a> (<em>M. peruvianus</em>) beschrieben.<br />
2002 hatte der <a title="Perrin-Schnabelwal" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Perrin-Schnabelwal">Perrin-Schnabelwal</a> (<em>M. perrini</em>) sein wissenschaftliches Debut.<br />
Und nun macht der der <a title="Bahamonde-Schnabelwal" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bahamonde-Schnabelwal">Bahamonde-Schnabelwal</a> (<em>M. traversii</em>) Schlagzeilen…(lesen Sie dazu auch den meertext-Beitrag: <a title="Der Bahamonde-Schnabelwal - ein mysteriöses Phantom aus der Tiefsee" href="http://blog.meertext.eu/2012/11/06/der-bahamonde-schnabelwal-%E2%80%93-ein-mysterioses-phantom-aus-der-tiefsee/" target="_blank">„<strong>Der Bahamonde-Schnabelwal – ein mysteriöses Phantom aus der Tiefsee?</strong>“)</a>.</p>
<p>Dabei sind diese Tiere wirklich gar nicht so klein.<br />
Und es ist auch nicht so, dass sie vorher nicht da waren.<br />
Es hat bloß keiner richtig hingeguckt.<br />
Schnabelwale sind immer wieder für Überraschungen gut, gerade in den ungeheuren Weiten des pazifischen Ozeans.<br />
Vielleicht findet Merel ja noch ein paar neue Arten?<br />
Für mich als Zoologin ist das ein gutes Gefühl: Es gibt immer noch etwas zu entdecken!</p>
<p><em>Bettina Wurche</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p>Merel L. Dalebout, James G. Mead, C. Scott Baker, Alan N. Baker, &amp; Anton L. van Helden (2002): A New Species of Beaked Whale, <em>Mesoplodon perrini</em> sp. n. (Cetacea: Ziphiidae), Discovered Through Phylogenic Analysis of Mitochondrial DNA Sequences. <a title="Marine Mammal Science" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marine_Mammal_Science">Marine Mammal Science</a> 18 (3): 577-608. <a title="Digital Object Identifier" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Object_Identifier">doi</a>:<a href="http://dx.doi.org/10.1111%2Fj.1748-7692.2002.tb01061.x">10.1111/j.1748-7692.2002.tb01061.x</a> <a href="http://whitelab.biology.dal.ca/md/Dalebout_2003_Mperrini.pdf">vollständiges PDF</a></p>
<p>A. L. van Helden, A. N. Baker, M. L. Dalebout, J. C. Reyes, K. Van Waerebeek, C. S. Baker: <em>Resurrection of Mesoplodon traversii (Gray, 1874), senior synonym of M. bahamondi Reyes, Van Waerebeek, Cardenas and Yanez, 1995 (Cetacea: Ziphiidae)</em>, In: <a title="Marine Mammal Science" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marine_Mammal_Science">Marine Mammal Science</a>, 18(3):609–621 (July 2002)</p>
<p>Taylor, B.L., Baird, R., Barlow, J., Dawson, S.M., Ford, J., Mead, J.G., Notarbartolo di Sciara, G., Wade, P. &amp; Pitman, R.L. 2008. <em>Mesoplodon peruvianus</em>. In: IUCN 2012. IUCN Red List of Threatened Species. Version 2012.2. &lt;<a href="http://www.iucnredlist.org">www.iucnredlist.org</a>&gt;. Downloaded on <strong>05 November 2012</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Cap Rouge Day – Bon anniversaire, Jacques-Yves Cousteau!</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2012/06/11/cap-rouge-day-%e2%80%93-bon-anniversaire-jacques-yves-cousteau/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jun 2012 07:04:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Ozean]]></category>

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		<description><![CDATA[Der berühmte Meeresaktivist mit der unverwechselbaren roten Mütze hat heute Geburtstag! Er wäre heute 102 Jahr alt geworden. Cousteau war der Held meiner Kindheit, seine Filme und Bücher haben mich mit der Liebe zur Meeresbiologe infiziert, diese frühkindliche Prägung wirkt bis heute nach. Seine Vorgehensweise war denkbar einfach und schlagkräftig: Auf dem tapferen kleinen Schiff [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der berühmte Meeresaktivist mit der unverwechselbaren roten Mütze hat heute Geburtstag!<br />
Er wäre heute 102 Jahr alt geworden. Cousteau war der Held meiner Kindheit, seine Filme und Bücher haben mich mit der Liebe zur Meeresbiologe infiziert, diese frühkindliche Prägung wirkt bis heute nach.</p>
<p>Seine Vorgehensweise war denkbar einfach und schlagkräftig:<span id="more-195"></span></p>
<p>Auf dem tapferen kleinen Schiff „Calypso“ versammelte  &#8220;Commandant Cousteau&#8221; bärtige, rot bemützte Männer und dann ging es los, wie einst Odysseus mit seinen treuen Gefährten. Ran an den Wal/den Hai/die Korallen, oder was auch immer und ab in Gegenden wie das Rote Meer oder andere exotische Orte, von denen ich als Kind noch nicht einmal wusste, wo sie auf dem Atlas zu finden waren. Für mich war er der Forscher schlechthin: ein tollkühner Seefahrer, der im Neopren auch dem fiesesten Hai entgegentrat und für Orcas auf der Gitarre spielte.</p>
<p>Viel, viel später, in meinem eigenen Studium, dämmerte mir allmählich, dass Forschung eigentlich gaaaaanz anders geht.<br />
Aber da war ich schon mit der Liebe zum Meer und seinen Getümen und Ungetümen unrettbar angesteckt…</p>
<p>Zur Erinnerung an Cousteau, den Meereshelden mit der Roten Mütze, ist seit 2010 sein Geburtstag, der 11.06. der „Cap Rouge Day“.<br />
Seine Anhänger tragen an diesem Tag eine rote Seemannnsmütze: eine unübersehbare Aktion zum Schutz der Ozeane!</p>
<p>Jacques Cousteau war der der erste echte Vermarktungsexperte für den Meeresschutz, seine Filme waren echte kleine Abenteuerfilme mit geschickter Dramaturgie.<br />
Eine wunderbare Hommage an Cousteau und sein Meeres-Marketing ist der Film „<a title="The Life Aquatic With Steve Zissou" href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Life_Aquatic_with_Steve_Zissou" target="_blank">The Life Aquatic With Steve Zissou</a>” (deutsch: Die Tiefseetaucher).</p>
<p><strong>Also: Heute Rote Mütze zeigen!<br />
Macht Euch Mützlich!<br />
</strong></p>
<p><em> Bettina Wurche</em></p>
<p><strong>Mehr Informationen zum Cap Rouge Day:</strong></p>
<p><a href="http://www.caprougeday.org/">http://www.caprougeday.org/</a></p>
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		<title>Neue Delphin-Art vor Australien entdeckt!</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2011/09/23/neue-delphin-art-vor-australien-entdeckt/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 12:45:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Ozean]]></category>
		<category><![CDATA[Wale]]></category>
		<category><![CDATA[Delphine]]></category>
		<category><![CDATA[Systematik]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Beitrag „A New Dolphin Species, the Burrunan Dolphin Tursiops australis sp. nov., Endemic to Southern Australian Coastal Waters“ ist gerade im Wissenschaftsmagazin PLOS erschienen: Er beschreibt die Entdeckung einer neuen Delphin-Art in australischen Gewässern vor Victoria. Eine neue Delphin-Art vor Australien? Wie ist das möglich? Nun, diese Delphine sind dort schon immer herumgeschwommen. Sie [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag „<a title="A New Dolphin Species, the Burrunan Dolphin Tursiops australis sp. nov., Endemic to Southern Australain Waters" href="http://www.plosone.org/article/info:doi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0024047" target="_blank">A New Dolphin Species, the Burrunan Dolphin <em>Tursiops australis</em> sp. nov., Endemic to Southern Australian Coastal Waters</a>“ ist gerade im Wissenschaftsmagazin PLOS erschienen: Er beschreibt die Entdeckung einer neuen Delphin-Art in australischen Gewässern vor Victoria.</p>
<p>Eine neue Delphin-Art vor Australien?<br />
Wie ist das möglich?<br />
Nun, diese Delphine sind dort schon immer herumgeschwommen. Sie sind schon den australischen Ureinwohnern bekannt gewesen, die sie Burrunan Dolphin genannt haben<br />
Wissenschaftler hatten schon seit längerem vermutet, dass diese etwas kleinere <em>Tursiops</em>-Art nicht zu dem sonst verbreiteten <em>Tursiops truncatus</em>, unserem wohlbekannten Flipper, gehört. Die Delphine vor der Küste sehen eben etwas anders aus, z. B. sind sie kleiner als ihre Verwandten im offenen Meer.</p>
<p><strong>Genanalyse zeigt: <em>T. australis </em>ist eine eigene Art!<br />
</strong><em>T. australis</em> sp. nov. ist jetzt durch eine genetische Analyse als eigenständige Art nachgewiesen worden.<br />
Das ist die typische Form der Entdeckung neuer Tierarten in unserer Zeit: Durch sorgfältige Analysen längst bekannter Tierarten stellt sich plötzlich heraus, dass die untersuchten Individuen nicht nur um zu einer Art gehören, sondern zu unterschiedlichen Arten.<span id="more-213"></span><br />
Eine neue Art muss dann noch zusätzlich von anderen Wissenschaftlern bestätigt werden. Das ist bei <em>T. australis</em> nun geschehen.</p>
<p><em>T. australis</em> ist jetzt eine offiziell bestätigte endemische Unterart des weit verbreiteten <em>Tursiops truncatus</em>.<br />
Beide sind eng verwandt und gehören natürlich zur gleichen Gattung. Aber irgendwann hat sich offenbar ein Teil der Tiere von den anderen getrennt und mit ihnen auch nicht mehr gepaart. So ist es dann schließlich zu einer Artaufspaltung gekommen.<br />
Der Burrunan Dolphin lebt in etwa 150 Exemplaren an nur zwei Orten der Welt: in Port Phillip und den Gippsland Lakes.</p>
<p><em>Bettina Wurche</em></p>
<p><em> </em><br />
Lesen Sie mehr dazu in</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Charlton-Robb, K.; Gershwin, L.; Thompson, R.; Austin, J.; Owen, K.; McKechnie, Stephen (2011). Fleischer, Robert C.. ed. <a href="http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0024047">&#8220;</a><a title="A new dolphin species, the Burrunan Dolphin Tursiops australis  sp. nov., endemic to Southern Australian Coastal Waters" href="http://www.plosone.org/article/info:doi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0024047" target="_blank">A New Dolphin Species, the Burrunan Dolphin Tursiops australis sp. nov., Endemic to Southern Australian Coastal Waters&#8221;. PLoS ONE (Public Library of Science)</a> 6 (9): e24047. <a title="Digital object identifier" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Digital_object_identifier">doi</a>:<a href="http://dx.doi.org/10.1371%2Fjournal.pone.0024047">10.1371/journal.pone.0024047</a>. Retrieved 15 September 2011.</p>
<p><a title="wikipedia: Burrunan dolphin" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Burrunan_dolphin" target="_blank"><strong> “Burrunan dolphin”</strong></a>;  wikipedia</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Vortrag: &#8220;Die &#8220;EUROPA“-Expedition&#8221;</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2011/04/18/vortrag-die-europa%e2%80%9c-expedition/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 06:44:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Ozean]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Astrobiologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die 1. vulkanisch-terranische Expedition zum Jupitermond Europa 2115 Der erste Schritt zur modernen Astrobiologie Der Jupitermond Europa ist von einem dicken Eispanzer bedeckt, unter dem sich ein tiefer Salzwasser-Ozean befindet. Schon um das Jahr 2000 vermuteten Menschen dort außeriridischen Leben. Vulkanier hatten zu dieser Zeit durch erste unbemannte Sonden bereits Gewißheit darüber. Die gemeinsame Expedition [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die 1. vulkanisch-terranische Expedition zum Jupitermond Europa 2115</p>
<ul>
<li>Der erste Schritt zur modernen 	Astrobiologie</li>
</ul>
<p>Der Jupitermond Europa ist von einem dicken Eispanzer bedeckt, unter dem sich ein tiefer Salzwasser-Ozean befindet.</p>
<p>Schon um das Jahr 2000 vermuteten Menschen dort außeriridischen Leben. Vulkanier hatten zu dieser Zeit durch erste unbemannte Sonden bereits Gewißheit darüber.</p>
<p>Die gemeinsame Expedition von 2115  war die erste systematische wissenschaftliche Erkundung dieses Mondes und brachte, trotz ihres unglückliche Ausgangs, faszinierenden Ergebnisse.</p>
<p>Die Astrobiologin T´Lara (Sternenflotten-Akademie/Vulkanische Akademie der Wissenschaften)  berichtet über diese bedeutende Expedition und aktuelle Auswertungen. Der Fokus liegt auf den  geheimnisvollen Lebewesen des Ozeans unter dem Eispanzer.</p>
<p>Dieser Vortrag hat am 27.08.2011 in der &#8220;Old Rocketman Space Bar&#8221; Premiere</p>
<p><em>bw</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rezension: &#8220;Wie das Meer nach Hause kam&#8221; von Bernd Brunner</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2011/04/11/rezension-wie-das-meer-nach-hause-kam-von-bernd-brunner/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 06:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Ozean]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Historisch]]></category>

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		<description><![CDATA[In seinem Buch &#8220;Wie das Meer nach Hause kam&#8221; erzählt Bernd Brunner mit viel Liebe zum Detail und in poetischer Sprache die komplexe und langwierige Entwicklung des Aquariums. Es begann mit einem Gefäß voll Wasser, in dem Pflanzen und Tiere dahin vegetierten und meist bald starben bis hin zu den modernen komplexen Systemen mit Sauerstoffzufuhr [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">In seinem Buch &#8220;Wie das Meer nach Hause kam&#8221; erzählt Bernd Brunner mit viel Liebe zum Detail und in poetischer Sprache die komplexe und langwierige Entwicklung des Aquariums.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Es begann mit einem Gefäß voll Wasser, in dem Pflanzen und Tiere dahin vegetierten und meist bald starben bis hin zu den modernen komplexen Systemen mit Sauerstoffzufuhr und kontrolliertem Salzgehalt, in dem die Meereswesen zumindest potentiell ihren Bedürfnissen entsprechend gehalten werden. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Das Aquarium stand im Spannungsfeld der Naturwissenschaft und der Kultur: Naturforscher suchten nach Wegen für die Haltung und den Transport exotischer Tiere und Pflanzen. Die Meeresforschung entstand und die Beschäfigung mit dem unbekannten nassen Element und seinen Bewohnern erforderte ganz neue Methoden. Der kulturelle Schwerpunkt lag in der Entdeckung des Meeres und seiner Bewohner als Freizeitunterhaltung und der Schaulust des Bürgertums am Exotischen, Unbekannten, Noch-nie-Gesehenen. <span id="more-170"></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">In aufwändiger Recherche hat Bernd Brunner unzählige Details zusammengetragen über begeisterte und verschrobene Personen und Persönlichkeiten, die mit Gedanken und Experimenten zur Entwicklung des Aquariums beigetragen haben. Ihre sehr unterschiedlichen Beweggründe waren Neugierde, die gerade beginnende Erforschung der Meere oder die Absicht, die frisch entdeckten Wesen des Merees anderen Menschen zugänglich zu machen und damit Geld zu verdienen. Vom kleinen Aquarium auf einem verschnörkelten Podest für das Wohnzimmer bis zum großen Schauaquarium mit ganzen Unterwasserlandschaften fürdas staunende große Publikum. Vom Selbstsammeln der Tiere an der Küste bis zum organisierten Meerestierversand per Eisenbahn. Vom naturwissenschaftlichen über den didaktischen bis zum kommerziellen Aspekt.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Bernd Brunners poetische und einfühlsame Sprache entfaltet einen lebendigen Bilderbogen und läßt uns schmunzeln und staunen, wie das Meer ins Wohnzimmer kam.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Eine spannende Zeit, in der für uns heute selbstverständliche Sachverhalte brandneu entdeckt wurden.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Gesamturteil: Unbedingt lesenswert!</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Die 2. Auflage ist gerade herausgekommen.</span></p>
<p><strong>Bernd Brunner</strong>: &#8220;<strong>Wie das Meer nach Hause kam</strong> -Die Erfindung des Aquariums&#8221; (2011; Wagenbach), 144 Seiten. Broschiert. Mit sehr vielen Abbildungen; 10,90 €*<br />
ISBN*978-3-8031-2653-5</p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">(Ich habe natürlich schon bei der 1. Auflage zugegriffen und das Büchlein bereits mehrfach mit großem Wohlgefallen gelesen).</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Mit der Zeit des Entdeckung der Meeresforschung beschäftigt sich übrigens auch mein Beitrag und mein Vortrag zu Jules Verne: &#8220;Jules Verne und die Entdeckung der Meeresforschung&#8221;</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>Bettina Wurche</em></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vortragstermine für 2011 &#8211; &#8220;Jules Verne&#8221; und mehr&#8230;</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2011/04/08/vortrag-vortragstermine-fur-2011-jules-verne-und-mehr/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 07:38:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Ölpest Golf von Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[Ozean]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Astrobiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Deepwater Horizon]]></category>
		<category><![CDATA[Exxon Valdez]]></category>
		<category><![CDATA[Jules Verne]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[An dieser Stelle eine kurze Übersicht über meine Vortragstermine für 2011: 27.08.:  &#8220;Die &#8220;EUROPA“-Expedition: Die 1. vulkanisch-terranische Expedition zum Jupitermond Europa 2115&#8243; in der Old Rocketman Space-Bar in Darmstadt 11.10.: &#8220;BLOWOUT! 2010: Die Explosion der Bohrinsel &#8220;Deepwater Horizon&#8221; und ihre ökologischen Auswirkungen&#8221; (20:00 Uhr, Starkenburg-Sternwarte in Heppenheim) Lesen Sie dazu auch meine Beiträge der Kategorie [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle eine kurze Übersicht über meine Vortragstermine für 2011:</p>
<p><strong>27.08.:  &#8220;Die &#8220;EUROPA“-Expedition</strong>: Die 1. vulkanisch-terranische Expedition zum Jupitermond Europa 2115&#8243; in der <a title="Old Rocketman Space Bar" href="http://www.old-rocketman.de/" target="_blank">Old Rocketman Space-Bar in Darmstadt</a></p>
<p><strong>11.10.: &#8220;</strong><strong>BLOWOUT! 2010: Die Explosion der Bohrinsel &#8220;Deepwater Horizon&#8221; und ihre ökologischen Auswirkungen&#8221; </strong>(20:00 Uhr, <a title="Starkenburg-Sternwarte" href="http://www.starkenburg-sternwarte.de/index.html" target="_blank">Starkenburg-Sternwarte in Heppenheim</a>)</p>
<p>Lesen Sie dazu auch meine Beiträge der Kategorie &#8220;Ölpest im Golf von Mexiko&#8221;</p>
<p><a title="Termin Vortrag Jules Verne Darmstadt" href="http://www.eb-mineralienclub.de/html/termine.htm" target="_blank"><strong>24.10: &#8220;Jules Verne und die Entdeckung der Meeresforschung&#8221; </strong>(20:00 Uhr; &#8220;Haus der Vereine&#8221;in Darmstadt-Eberstadt</a></p>
<p>Lesen Sie dazu auch den Meertext-Beitrag <a title="Jules Verne und die Entdeckung der Meeresforschung" href="http://blog.meertext.eu/2010/10/09/meeresforschung-jules-verne-und-die-entdeckung-der-meeresforschung-vortrag/">&#8220;Jules Verne und die Entdeckung der Meeresforschung&#8221;</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Meeresforschung: Jules Verne und die Entdeckung der Meeresforschung (Vortrag)</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2010/10/09/meeresforschung-jules-verne-und-die-entdeckung-der-meeresforschung-vortrag/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 08:31:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meeresforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Historisch]]></category>
		<category><![CDATA[Jules Verne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.meertext.eu/?p=14</guid>
		<description><![CDATA[Kennen Sie Jules Verne? Eine der wichtigsten Legenden bezeichnet Verne als technischen Visionär, der quasi aus dem Stegreif alles das erfunden haben sollte, was lange nach seinem Tod von saumseligen Ingenieuren dann endlich realisiert wurde (Dehs, 2005). De facto hat Verne in seinen Romanen vor allem über bereits existierende Technologien geschrieben, die er z. B. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kennen Sie Jules Verne?</strong></p>
<p>Eine der wichtigsten Legenden bezeichnet Verne als technischen Visionär, der quasi aus dem Stegreif alles das erfunden haben sollte, was lange nach seinem Tod von saumseligen Ingenieuren dann endlich realisiert wurde (Dehs, 2005).</p>
<p><span id="more-14"></span>De facto hat Verne in seinen Romanen vor allem über bereits existierende Technologien geschrieben, die er z. B. auf den Weltausstellungen kennen gelernt hatte. Er hat also keine Science Fiction geschrieben, sondern wissenschaftliche Romane.</p>
<p>Haben Sie, zumindest in Ihrer Kindheit und Jugendzeit seine Romane verschlungen und gebannt die Verfilmungen im Fernsehen geschaut?<br />
Wahrscheinlich schon.<br />
Aber wer von Ihnen hat sich im Erwachsenenalter noch einmal intensiver mit seinen Romanen beschäftigt und sie vielleicht sogar in Originallänge noch einmal gelesen?</p>
<p>Der folgende Vortrag konzentriert sich auf eines von Vernes berühmtesten Werken, den Roman “20000 Meilen unter dem Meer”.</p>
<p>[...]</p>
<p>Lesen Sie hier den vollständigen Text des Vortrags:</p>
<p>Sie können den Vortrag natürlich auch buchen und dann live auch hören.</p>
<p>bw</p>
]]></content:encoded>
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	</channel>
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