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	<title>meertext &#187; Fossile Wale</title>
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	<description>Navigation im Meer der Worte</description>
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		<title>Groß-Pampau: Wal!</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 09:14:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Fossile Wale]]></category>
		<category><![CDATA[Groß-Pampau]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
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		<description><![CDATA[1968 wurden knapp über der Tonschicht “Kanonenkugeln“ gefunden: runde Objekte mit sehr fester Oberfläche. Beim Öffnen dieser „Kanonenkugeln“ kamen große Wirbel zum Vorschein: sie gehörten zu einem großen fossilen Wal. 1984 kam dann der Sensationsfund: Nach den ersten Einzelfunden wurde dem erfahrenen Geschiebesammler Gerd Höpfner klar: hier lag der größere Teile eines Bartenwals! Die Bergung [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">1968 wurden knapp über der Tonschicht “Kanonenkugeln“ gefunden: runde Objekte mit sehr fester Oberfläche. Beim Öffnen dieser „Kanonenkugeln“ kamen große Wirbel zum Vorschein: sie gehörten zu einem großen fossilen Wal.<span id="more-125"></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">1984 kam dann der Sensationsfund: Nach den ersten Einzelfunden wurde dem erfahrenen Geschiebesammler Gerd Höpfner klar: hier lag der größere Teile eines Bartenwals!<br />
Die Bergung des mehr als 10 m großen Fossils war eine komplexe Aufgabe: neben der schieren Größe des Fossils waren die Knochen außerordentlich empfindlich und mussten gleichzeitig auch noch mit Nachtwachen gegen Raubgräber geschützt werden.<br />
Die Bergung erfolgte ehrenamtlich, in mehrmonatiger Arbeit wurde das gesamte Skelett freigelegt. Die oberflächennah abgelagerten Knochen waren durch Sickerwässer weitgehend entkalkt worden und waren sehr zerbrechlich. Sie mussten vor der Bergung an Ort und Stelle mit flüssigem Kunstharz stabilisiert, einige Blöcke wurden im Ganzen stabilisiert und dann abtransportiert.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Die Knochen des Wals lagen zwar noch relativ vollständig und eng beieinander, aber das Fossil war durch die darüber liegenden bis zu 1000 m dicken Gletscher bei deren Scherbewegungen zerrissen worden. Dadurch waren die Knochen teilweise zersplittert, die Partikel mußten zusammen gesucht werden.<br />
Die Fossilien wurden durch ehrenamtlich tätige Menschen wie Herrn Höpfner und den Kiesgrubenbesitzer Herrn Ohle für die Nachwelt gerettet!<br />
Die Zusammenarbeit des Museums für Natur und Umwelt in Lübeck mit den Privatpersonen hat dazu geführt, dass die kostbaren fossilen Wale aus Groß-Pampau heute im Museum von allen Menschen bestaunt werden können.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">bw<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sand, Kies und Glimmerton</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 09:57:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Groß-Pampau]]></category>
		<category><![CDATA[Glimmerton]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Kieswerk in Groß-Pampau ist bei Geschiebesammlern schon lange beliebt gewesen. In den pleistozänen Sanden und Kiesen ließen sich vor allem Tertiärgeschiebe finden. Unter der Kies- und Sandschicht befindet sich Glimmerton, der lange Zeit wenig interessant schien.Der Glimmerton ist hier bis zu 1000 m mächtig und die Grenzschicht zwischen Mittel- und Oberoligozän. „Glimmerton ist ein [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Das Kieswerk in Groß-Pampau ist bei Geschiebesammlern schon lange beliebt gewesen. In den pleistozänen Sanden und Kiesen ließen sich vor allem Tertiärgeschiebe finden.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Unter der Kies- und Sandschicht befindet sich Glimmerton, der lange Zeit wenig interessant schien.Der Glimmerton ist hier bis zu 1000 m mächtig und die Grenzschicht zwischen Mittel- und Oberoligozän.<br />
</span></p>
<p><span style="color: #000000;">„<span style="font-family: Arial,sans-serif;"><a title="Glimmerton" href=" http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/RockData?rock=Glimmerton" target="_blank">Glimmerton</a> ist ein von vielen Glimmerpartikeln durchzogenes  Sediment der Urnordsee, </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">das in der Regel nicht verfestigt auftritt. […] Durch die auftretenden Scherkräfte während des Gletschervortriebs und durch das Gewicht der </span></span><span style="color: #000080;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Gletscher"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Gletscher</span></a></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> ist das </span></span><span style="color: #000080;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Sediment"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Sediment</span></a></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> von vielen Rissen durchzogen.“ </span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">bw</span></span></p>
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		<title>Walfossilien-Mekka Groß-Pampau</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 09:55:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fossile Wale]]></category>
		<category><![CDATA[Groß-Pampau]]></category>
		<category><![CDATA[Fossilien]]></category>
		<category><![CDATA[Gross-Pampau]]></category>
		<category><![CDATA[Wale]]></category>

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		<description><![CDATA[Groß-Pampau ist ein Kieswerk in Schleswig-Holstein, unter den Kieslagen befindet sich eine bis zu 1000 m mächtige Glimmertonschicht. Und in eben diesem Glimmerton liegen die Walfossilien. Der Glimmerton und seine kostbaren Fossilien stammen aus dem miozänen Meer (Nordsee), das an dieser Stelle vor etwa 11 Mio Jahren etwa 50 m tief war. Also nicht sehr [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Groß-Pampau ist ein Kieswerk in Schleswig-Holstein, unter den Kieslagen befindet sich eine bis zu 1000 m mächtige Glimmertonschicht. Und in eben diesem Glimmerton liegen die Walfossilien.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Der Glimmerton und seine kostbaren Fossilien stammen aus dem miozänen Meer (Nordsee), das an dieser Stelle vor etwa 11 Mio Jahren etwa 50 m tief war. Also nicht sehr tief, aber auch nicht strandnah.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Die Taphonomie erzählt, dass die Wale nach und nach gestorben sind, es gab kein Massensterben. Das gehäufte Vorkommen von Fossilien ist dadurch entstanden, dass einzelne Wale im Abstand von Jahrzehnten oder Jahrhunderten in diesem Areal gestorben sind. Die Skelette sind zunächst im Knochenverband erhalten geblieben. Diese sehr gut erhaltenen Skelette sind dann erst in der Eiszeit, durch die darüber hinweg &#8220;hobelnden&#8221; Gletscher zerrissen und etwas durcheinander gebracht worden.</span></p>
<p>bw</p>
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		<title>&#8220;Vom Meer ins Museum&#8221;  &#8211; Eine Waltagung in Lübeck</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 09:54:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Fossile Wale]]></category>
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		<description><![CDATA[Zu einem Vortragsprogramm, Informationsaustausch und Diskussionen reisten Wal-Liebhaber aus Deutschland und Dänemark in die Hansestadt Lübeck. Am 19.11 gab es zum Tagungsauftakt eine feierliche Einstimmung im Ostflügel des Doms mit ersten Vorträgen, Reden und musikalischer Begleitung. Der Dom grenzt an das Museum an: Vom Museum gelangt man rechts am Pottwal vorbei in den Dom. Am [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Zu einem Vortragsprogramm, Informationsaustausch und Diskussionen reisten Wal-Liebhaber aus Deutschland und Dänemark in die Hansestadt Lübeck.<br />
</span><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Am 19.11 gab es zum Tagungsauftakt eine feierliche Einstimmung im Ostflügel des Doms mit ersten Vorträgen, Reden und musikalischer Begleitung. Der Dom grenzt an das Museum an: Vom Museum gelangt man rechts am Pottwal vorbei in den Dom. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Am 20.11 fanden die Fachvorträge statt.<span id="more-103"></span><br />
20 Wal-Sachverständige aus Deutschland und Dänemark waren angereist. Die Themen hatten als Schwerpunkte &#8220;Fossile Wale&#8221; und &#8220;Rezente Wale der Ostsee&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Der Vormittag gehörte den fossilen Walen:</span><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Die kostbaren Wal-Fossilien aus Groß-Pampau wurden in zwei detaillierten Vorträgen vorgestellt: Der Grabungsleiter erzählte von seinen Entdeckungen und der schwierigen Bergung der großen Fossilien und der Wissenschaftler berichtet über die neuesten Forschungsergebnisse zur Wal-Verwandtschaft. Zusätzlich gab es einen Exkurs in die Wal-Ausstellung des Senckenberg-Museums, in der u. a. auch fossile Wale zu sehen sind.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Am Nachmittag lag der Schwerpunkt auf den heute in der Ostsee vorkommenden Walen:<br />
Neben den Schweinswalen, die durch den Beifang der Fischerei stark gefährdet sind, kommen hier erstaunlich häufig auch verschiedene Delphinarten und sogar große Bartenwale vor. Ein besonders seltenerer Gast in der Ostsee ist der Sowerby-Schnabelwal (<em>Mesoplodon bidens</em>).</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Bettina Wurche</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Hier das vollständige Vortrags-Programm:</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Samstag, 20. November 2010</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Walsymposium &#8220;Vom Meer ins Museum&#8221;</strong><br />
Museum für Natur und Umwelt, Musterbahn 8, Lübeck</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">09:30 Uhr: Begrüßung<br />
<strong>Das Museum für Natur und Umwelt</strong><br />
Dr. Susanne Füting, komm. Leiterin des Museums für Natur und Umwelt</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Fossile Wale – Erforschung der „Pampauer Wale“<br />
Moderation Dr. Susanne Füting</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">10.00 Uhr: <strong>Neue und alte Wale im Senckenberg-Museum</strong><br />
Dipl.-Biol. Bettina Wurche</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">11.00 Uhr: <strong>Groß-Pampau &#8211; Ein einzigartiger Fundort für fossile Wale und 	Tertiärgeschiebe</strong><br />
Gerhard Höpfner, Grabungsleiter</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">12:00 Uhr: <strong>Gestrandet und für die Wissenschaft gerettet: Die Walfauna aus dem 	Grenzbereich Mittel/Obermiozän von Groß-Pampau (Hzm.Lauenburg) </strong><br />
PD Dr. Oliver Hampe, Museum für Naturkunde – Leibniz-Institut für Evolutions- und 	Biodiversitätsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Rezente Kleinwale in Nord- und Ostsee<br />
Moderation Dr. Wolfram Eckloff</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">14.00 Uhr: <strong>Wale in der Ostsee: Vielfalt, Verbreitung und Verwechslung</strong><br />
Dr. Carl Chr. Kinze,</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">15.00 Uhr: <strong>Strandfunde und Beifänge von Schweinswalen (Phocoena phocoena 	Linnaeus, 	1758) an der Küste von Angeln und Schwansen zwischen 1987 	und 2008</strong><br />
Dr. med. Andreas Pfander</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">15:20 Uhr:<strong> Der </strong><em><strong>Mesoplodon bidens</strong></em><strong>-Schädel von Greifswald – ein Walkrimi</strong><br />
Dipl.-Biol. Bettina Wurche</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Groß-Pampau: Wal mit Eichenblatt und Pferdekopf</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2010/12/02/gros-pampau-wal-mit-eichenblatt-und-pferdekopf/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 18:55:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fossile Wale]]></category>
		<category><![CDATA[Groß-Pampau]]></category>
		<category><![CDATA[Bartenwal]]></category>
		<category><![CDATA[Gross-Pampau]]></category>

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		<description><![CDATA[Die 140- Seelen-Gemeinde Groß-Pampau im schleswig-holsteinischen Kreis Herzogtum Lauenburg führt seit März 2010 den Wal im Wappen! „Von Gold und Blau über einem stark abgeflachten silbernen Dreiberg erhöht geteilt. Oben ein schräglinks gestelltes grünes Eichenblatt und ein roter Pferdekopf, unten ein silberner Bartenwal.“ lautet die Beschreibung des Wappens in der Wappenrolle. Groß-Pampau ist eine kleine [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } -->Die 140- Seelen-Gemeinde <a title="Groß-Pampau" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9F_Pampau" target="_blank">Groß-Pampau</a> im schleswig-holsteinischen Kreis Herzogtum Lauenburg führt seit <a title="Wal als Wappentier" href="http://www.bergedorfer-zeitung.de/schwarzenbek/article62824/Den_Wal_als_Wappentier_gewaehlt.html" target="_blank">März 2010 den Wal im Wappen</a>!<span id="more-98"></span></p>
<p>„Von Gold und Blau über einem stark abgeflachten silbernen Dreiberg erhöht geteilt. Oben ein schräglinks gestelltes grünes Eichenblatt und ein roter Pferdekopf, unten ein silberner Bartenwal.“ lautet die Beschreibung des Wappens in der <a title="Wappenrolle" href="http://www.schleswig-holstein.de/LA/DE/06Wappenlandschaft/0604Wappenrolle/0604Wappenrolle_node.html?Aktion=Datenblatt&amp;ID=1006" target="_blank">Wappenrolle</a>.</p>
<p>Groß-Pampau ist eine kleine Gemeinde mit einer großen Kiesgrube, in der mittlerweile mehrere hervorragend erhaltene Bartenwale gefunden wurden. Im Wappen ist der erste bedeutende Fund zu sehen: ein fast vollständig erhaltener miozäner Bartenwal.</p>
<p>In der historischen Begründung des Wappens steht dazu in der Wappenrolle Folgendes:</p>
<p><strong>„Historische Begründung:</strong><br />
Die Struktur der Gemeinde Groß Pampau ist fast ausschließlich landwirtschaftlich bestimmt, alte Eichen und gepflegte Bauernhäuser prägen das Ortsbild. Der Pferdekopf zeigt auch die Verbundenheit mit Kreis und Amtsverwaltung. Beide führen den Pferdekopf im Wappen. Weite Teile Schleswig-Holsteins gehörten vor 10 Millionen Jahren zu der Ur-Nordsee. Bei Groß Pampau war das Wasser etwa 50 m tief. Innerhalb der Gemarkung Groß Pampau erfolgt daher ein intensiver Kiesabbau. Im Sommer 1985 wurde in der Kiesgrube ein sensationeller Fund gemacht: ein ca. 10 Millionen-Jahre altes Walskelett wurde entdeckt. 1989 gab es weitere Funde: ein 10 m langes Skelett eines Bartenwals, Reste eines Zahnwales und eines etwa 3 m langen Haies. Der 10 m lange Wal von Groß Pampau ist ein weltweit einmaliger Fund, da man fast alle Teile ausgraben konnte. Mit der Darstellung von Pferdekopf, Eichenblatt und Bartenwal werden die Hauptmerkmale des Dorfes wiedergegeben.“</p>
<p>Dass eine Gemeinde auf ein gefundenes Fossil so stolz ist, das fossile Vieh aufs Wappenschild zu übernehmen, ist in Deutschland die absolute Ausnahme. Das wärmt das Paläontologen-Herz auch an kalten Tagen beim Graben in ungastlichen Gruben.</p>
<p>Dagegen sehen Eichstätt und Holzmaden alt aus. Wobei diese Ansiedlungen ja auch an sich nicht unbedeutende Fossilfunde aufzuweisen haben&#8230;</p>
<p><strong>Wale als Wappentiere</strong></p>
<p>In der Heraldik wird zwischen „Delphinen“ und „Walen“ unterschieden. Mehrere deutsche Gemeinden führen <a title="Wal-Wappen List und Borkum" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wal_%28Wappentier%29" target="_blank">Cetaceen in ihren Wappen:<br />
List auf Sylt und Borkum</a> zeigen als ehemalige Walfängergemeinden natürlich Bartenwale, die Reichtum und Ruhm auf die friesischen Inseln brachten.<br />
Der <a title="Delphin Stammham" href="http://www.datenmatrix.de/projekte/hdbg/gemeinden/bayerns-gemeinden_detail.php?gkz=9176161" target="_blank">silberne Delphin der bayrischen Gemeinde Stammham</a> ist einem römischen Mosaik entlehnt.<br />
Und nun gibt es mit Groß-Pampau eine weitere Gemeinde mit einem prachtvollen Wal imWappen.</p>
<p>Bettina Wurche</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Livyatan melvillei, ein fossiler Pottwal mit 36 cm grossen Zähnen</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2010/10/09/leviathan-melvillei-ein-fossiler-pottwal-mit-36-cm-grossen-zahnen/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 08:35:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fossile Wale]]></category>
		<category><![CDATA[Pottwale]]></category>
		<category><![CDATA[Pisco Formation]]></category>
		<category><![CDATA[Pottwal]]></category>
		<category><![CDATA[Wale]]></category>

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		<description><![CDATA[„Leviathan … auf Erden ist nicht seinesgleichen…“ steht in der Bibel geschrieben. Leviathan ist das biblische Seeungeheuer und Herman Melville hat mit seinem epochalen Werk „Moby Dick“ den Pottwal literarisch verewigt. Livyatan melvillei … auf Erden ist nicht seinesgleichen Livyatan melvillei: ein großer Name für ein großartiges Fossil. Olivier Lambert beschreibt diesen fossilen Pottwal von [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Leviathan … auf Erden ist nicht seinesgleichen…“ steht in der Bibel geschrieben.<br />
<em>Leviathan</em> ist das biblische Seeungeheuer und Herman <em>Melville</em> hat mit seinem epochalen Werk „Moby Dick“ den Pottwal literarisch verewigt.</p>
<h4><em>Livyatan melvillei</em> … auf Erden ist nicht seinesgleichen</h4>
<p><em>Livyatan melvillei</em>: ein großer Name für ein großartiges Fossil.<em><br />
Olivier Lambert</em> beschreibt diesen fossilen Pottwal von epochalen Ausmaßen in der letzten Ausgabe der renommierten Zeitschrift „Nature“.<span id="more-26"></span>Ein etwa <strong>12 Millionen Jahre alter Pottwal</strong> mit <strong>Zähnen im Ober- und Unterkiefer</strong>, die bis zu <strong>36 cm</strong> lang waren!<br />
Größere Zähne sind von keinem fossilen oder lebenden Wal jemals gefunden worden.<em><br />
Leviathans</em> Schädel ist zu fast 75 % vollständig. Der Schädel ist etwa 3 m lang und 1,90 m breit und sieht auf den ersten Blick aus wie eine Mischung aus Pottwal- und <em>Orca</em>-Schädel.</p>
<p>Die detaillierte Untersuchung ergibt allerdings eindeutige Pottwal-Merkmale, so dass <em>Livyatan</em> absolut sicher zu den <a title="Sperm whale -  Physeter macrocephalus" href="http://www.acsonline.org/factpack/spermwhl.htm" target="_blank">Pottwalen</a> gehört.<br />
Sein Schädel hat ein tiefes „Bassin“ auf dem Oberkiefer, in dem sehr wahrscheinlich eine sehr große „Melone“ lag. Die Melone ist die akustische Linse im Stirnbereich der Zahnwale zur Fokussierung der abgegebenen Geräusche.<br />
Pottwale haben eine Sonderform der Melone, das Spermaceti-Organ.</p>
<p>Dem Schädelaufbau nach zu urteilen hatte dieser fossile Pottwal noch kein solch spezialisiertes Spermaceti-Organ wie seine heutigen Verwandten.<em><br />
<em>Livyatan</em> melvielli</em> hat sicherlich anders gelebt und gejagt als seine heutigen Verwandten.<br />
Seine Zähne und Kiefer erzählen dem kundigen Walforscher, dass er sehr kraftvoll zubeißen konnte und sicherlich auch größere Beute wie Bartenwale gejagt haben dürfte.<br />
Für den ganzen Urwal wird eine Länge zwischen 13,5 und 17,5 m rekonstruiert.</p>
<p><strong>Pottwale und Schwertwale: Top-Jäger in unseren Meeren</strong></p>
<p>Die Zähne<strong> heutiger Pottwale</strong> sind die größten im Tierreich: bei alten Bullen werden sie bis zu 26 cm lang.Diese größten Zahnwale haben im Unterkiefer 26 Paar Zähne, die in Höhlungen des Oberkiefers einrasten. Selten kommen im Oberkiefer einzelne Zähne durch.</p>
<p>Pottwale nutzen die Zähne nicht zur Jagd, sie sind auf eiweißreiche Tintenfischdiät spezialisiert.<br />
Die weichen Tintenfische würden an den Zähnen einfach zerreißen.<br />
Die weiche Beute wird einfach eingesogen, der Wal erzeugt dafür einen Unterdruck im Mundraum.<br />
Männliche Pottwale nutzen die Zähne allerdings für ihre Rivalenkämpfe:<br />
Sie ziehen die Zähne so über den Kopf des Gegners, dass deutlich sichtbare Narben zurückbleiben.</p>
<p>Die gefürchteten<strong> <a title="Killer Whale - Orcinus orca" href="http://www.acsonline.org/factpack/KillerWhale.htm" target="_blank"><em>Orcas </em></a></strong>oder Schwertwale haben bis zu 50 Zähne (11-13 pro Kiefer), die „nur“ bis zu  7,6 cm<em> </em>groß sind. Von der konischen Basis her spitz zulaufend und hakenförmig nach innen gebogen lassen sie auch die glitschigste Beute nicht wieder los. Jeder Versuch, dem tödlichen Rachen zu entkommen, treibt die Beute weiter in die Zähne hinein.<br />
Diese großen Delphinartigen jagen Tintenfische, Fische, Robben, kleine und große Wale.</p>
<h4><strong>Die Pisco-Wüste in Peru: Walfossilien im Wüstensand</strong></h4>
<p><em><em>Livyatan </em>melvielli</em> stammt aus der peruanischen <a title="Pisco-Formation" href="http://resweb.llu.edu/lbrand/research-pisco.html" target="_blank">Pisco-Formation</a>, einer Küstenwüste am Pazifik.<br />
In der Pisco-Formation sind in der Vergangenheit immer wieder hervorragend erhaltene und ungewöhnliche fossile Wale entdeckt worden.<br />
Das Alter der Formation von etwa 13 Mio Jahren (Miozän) ist erdgeschichtlich relativ jung: d. h.: die meisten dort gefundenen Fossilien wie Delphine, Furchenwale oder Schnabelwale kann man den heutigen Wal-Familien zuordnen.</p>
<p>Die Funde der <strong>Pisco-Wüste lassen ein ganzes fossiles Ökosystem</strong> wieder lebendig werden: Hier lagen vor 12 Millionen Jahren viele flache Meeresbuchten an der Küste des Ozeans.<em> </em>Das feinkörnige Gestein hat die Fossilien sanft eingebettet, viele sind dreidimensional und weitgehend vollständig erhalten: Haie, Zahn- und Bartenwale, Pinguine und schwimmende Faultiere!</p>
<p>Sogar die Barten im Maul eines Furchenwals, der mit den heutigen Finn- und Zwergwalen verwandt ist, sind aus der peruanischen Küstenwüste erstmals versteinert überliefert worden.</p>
<h4><strong>Pottwale – gestern, heute, morgen</strong></h4>
<p>Übrigens sind auch in Europa (Norddeutschland und Nord-Italien) fossile Pottwale aus dem Miozän gefunden worden, die ähnliche Zähne hatten und sicherlich nicht nur Tintenfische gejagt haben…<br />
Im Miozän gab es deutlich mehr Pottwal-Arten als heute und sie hatten eine gänzlich andere Lebensweise.<br />
Pottwale sind, evolutiv betrachtet, „altmodische“ Wale. Mit dem Auftauchen sehr großer und starker Delphinartiger wie der <em>Orcas</em> im Pliozän, vor etwa 4 Mio Jahren, scheinen sie gegen solch eine starke Konkurrenz keine Überlebenschance gehabt zu haben. Orcas und Pottwale haben Gehirne von etwa 9 kg Gewicht. Damit haben Orcas ein relativ zur Körpergröße deutlich größeres Gehirn als Pottwale, sie gelten als sehr intelligent und jagen in Gruppen auch die größten Beutetiere.<br />
Mit soviel geballter Intelligenz und den damit verbundenen extrem effektiven Jagdstrategien konnten die Pottwale offenbar nicht konkurrieren.So haben sich die größten aller Zahnwale heute zum Jagen in die Tiefen des Meeres zurückgezogen.</p>
<p><em>Livyatan</em> … im Ozean ist nicht seinesgleichen.</p>
<p>Bettina Wurche</p>
<p>(<a title="Lambert, Bianucci: The giant bite ..." href="http://www.nature.com/nature/journal/v466/n7302/full/nature09067.html" target="_blank">Olivier Lambert; Giovanni Bianucci et al: “The giant bite of a new raptorial sperm whale from the Miocene epoch of Peru”; <em>Nature</em> 466, 105-108 (1 July 2010</a>) | doi:10.1038/nature09067; Received 8 February 2010; Accepted 25 March 2010).</p>
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