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	<title>meertext &#187; Dinosaurier</title>
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	<description>Navigation im Meer der Worte</description>
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		<title>Mega-Piranha mit Mega-Biss</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jan 2013 17:07:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dinosaurier]]></category>
		<category><![CDATA[Paläontologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zoologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der fossile Fisch Megapiranha paranensis aus Argentinien war 2009 wissenschaftlich beschrieben worden. Der gut erhaltene Kiefer und die großen, dreieckigen Zähne mit den gesägten Kanten stellen ihn klar in die Verwandtschaft der gefürchteten Piranhas. Jetzt hat ein Wissenschaftlerteam den Kiefer und die Zähne noch einmal genauer untersucht &#8211; diesmal ging es um die Biomechanik. Ihre [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der fossile Fisch <em>Megapiranha paranensis</em> aus Argentinien war 2009 wissenschaftlich beschrieben worden. Der gut erhaltene Kiefer und die großen, dreieckigen Zähne mit den gesägten Kanten stellen ihn klar in die Verwandtschaft der gefürchteten Piranhas.<br />
Jetzt hat ein Wissenschaftlerteam den Kiefer und die Zähne noch einmal genauer untersucht &#8211; diesmal ging es um die Biomechanik. Ihre Forschungsfrage: <strong>Wie kraftvoll konnte Megapiranha zubeißen?</strong></p>
<p>Dazu hat das internationale Team Experimente mit lebenden Piranhas durchgeführt und dann die Kraft der fossilen Kiefer und Zähne berechnet.<br />
Unter dem treffenden Namen „Mega-Bites: Extreme jaw forces of living and extinct piranhas (<em>Serrasalmidae</em>)“(1) haben sie nun ihre Ergebnisse veröffentlicht: Der ausgestorbene Piranha-Cousin hatte – in Relation zu seiner Größe – den stärksten Biss, der je gemessen wurde. Stärker als <em>Tyrannosaurus rex</em>, der riesige Hai <em>„Megalodon“ </em>oder der devonische Riesenraubfisch<em> Dunkleosteus.<span id="more-328"></span></em></p>
<p><strong>Der Schrecken vom Amazonas</strong></p>
<p>Eine Expedition zum Amazonas erforschte 2010 die Beißkraft der heute lebenden Piranhas direkt vor Ort. Prof. Guillermo Ortí, ein Experte für die Evolution von Fischen im Allgemeinen und Amazonas-Fischen im Besonderen, war mit von der Partie, das National Geographic-Magazin hatte die Expedition organisiert und gefilmt. Die berüchtigten bissigen Tropenfische sind die idealen “Forschungspartner” für in-vivo-Experimente zur Evolution des Wirbeltier-Kiefers: klein, aggressiv und in großen Mengen und einfach zu finden.<br />
Die Forscher vermaßen erstmals die Kieferkräfte von 15 Piranha-Arten. Der größte von ihnen, der bis zu 45 Zentimeter große Schwarze Piranha biss mit einer Kraft von bis(s) zu 320 Newton auf das metallene Meßgerät.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Ein Biss für alle Fälle</strong></h4>
<p>Die Fleisch fressenden Piranhas haben typischerweise eine einzige Reihe mit sechs bis sieben dreieckigen Zähnen mit gesägten Kanten. Damit reißen sie große Stücke Fleisch aus ihrer Beute.</p>
<p>Der viel größere, 10 Millionen Jahre alte<em> Megapiranha paranensis</em> hatte andere Zähne: Das Kieferfragment trägt drei Zähne, die zick-zack-artig versetzt sind. Der nach innen versetzte Zahn ist außerdem mit einem massiven runden Sockel im Kiefer verankert. Auch diese Zähne waren dreieckig und hatten gesägte Kanten, wie Haizähne (3, 1).<br />
Mit dieser Zick-Zack-Zahnreihe ähnelt er eher dem Pacu, einem harmlosen Vegetarier, der ebenfalls mit den Piranhas verwandt ist.<br />
Die Forscher haben daraus für den ausgestorbene Riesen-Piranha einen massiven Kombi-Biss rekonstruiert: Er konnte sowohl Fleischbrocken aus großen Beutetieren herausreißen als auch feste Knochen und Panzer durchbeißen.<br />
Den sehr starken Biss verdanken die Piranhas ihrer enormen Kiefermuskulatur und den kräftigen Bändern – sie wiegen bis zu 2 % der gesamten Körpermasse. &#8220;One of the highest jaw-closing mechanical advantages ever identified in fishes,&#8221; sagt Stephanie Crofts (University Washington), die die Kiefer vermessen hat.<br />
<em>Megapiranha paranensis</em> soll nach einigen Angaben bis zu 1,3 Meter lang und bis zu  73 Kilogramm schwer gewesen sein. Crofts und ihre Co-Autoren gehen von einer konservativeren Schätzung aus: Etwa ~10 kg Gewicht und eine Körperlänge von 71 cm. Das reicht dann immer noch für einen spektakulären Beißdruck (2) zwischen 1240 to 4749 Newton (1).</p>
<p>Der fossile Mega-Beißer lebte im Miozän, vor etwa 10 Millionen Jahren, in südamerikanischen Süßgewässern.<br />
Noch ist nicht bekannt ist, was <em>Megapiranha </em>damals gefressen hat. Aber die Fischforscher sind sich sicher: Mit dieser Kieferkraft und diesen Zähnen bewaffnet, hätte der Fisch auch sehr große und stark gepanzerte Beute erlegen können. Wie die Katzenfische und Schildkröten, die damals im gleichen Gewässer lebten.<br />
Dazu meint Stephanie Crofts: &#8220;If our calculations are correct, <em>Megapiranha</em> was probably a bone-crushing predator taking bites of anything and everything&#8221;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Dunkleosteus – der devonische Panzerknacker</strong></h4>
<p><em>T. rex</em> oder <em>Megalodon</em> kennt fast jeder.<br />
Den Vergleich mit dem Panzerfisch <em>Dunkleosteus</em> finde ich nicht so geglückt.<br />
Wer kennt schon devonische Fische, die vor 380 Millionen Jahren gelebt haben?<br />
<em>Dunkleosteus terelli</em> war auf jeden Fall rekordverdächtig: Mit über sechs Metern der größte Fisch im damaligen Ozean und das größte Meerestier überhaupt. Der Panzerfisch hatte scharfkantige Kiefer, die sich selbst nachschärften, mit einem beachtlichen Beißdruck – für damalige Verhältnisse.<br />
Er bleibt mit 4400 Newton Beißdruck an der Schnauzenspitze und bis 5300 Newton (4) an den hinteren Dentalplatten weit hinter heutigen Haien und anderen Tieren zurück.</p>
<p>Ein <em>Dunkleosteus</em>-Schädel mit seinen schweren, scharfkantigen Panzerplatten kommt uns auch heute noch furchteinflößend vor.<br />
Aber moderne Prädatoren der gleichen Größen- und Gewichtsklasse, wie etwa der Weiße Hai, können darüber nur müde grinsen. Die Aufrüstung im Tierreich lässt den Schrecken des Devons heute ziemlich alt aussehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Mein Fazit:</strong></h4>
<p>Wenn ich in die versteinerten Kiefer von <em>T. rex</em>, <em>Megalodon</em> und <em>Dunkleosteus </em>blicke, geht mir durch den Kopf, dass das Aussterben mancher Arten mich doch irgendwie erleichtert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>PS:</strong></p>
<p>Im Senckenberg-Museum in Frankfurt steht ein <em>Dunkleosteus</em>-Schädel. Bei der nächsten Gelegenheit muss ich mich damit photographieren lassen. Das Vieh sieht einfach gewaltig aus.</p>
<p><em>Bettina Wurche</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Quellen:</strong></h4>
<p>(1) <a href="http://www.nature.com/srep/2012/121220/srep01009/full/srep01009.html#auth-1">Justin R. Grubich</a>, <a href="http://www.nature.com/srep/2012/121220/srep01009/full/srep01009.html#auth-2">Steve Huskey</a>, <a href="http://www.nature.com/srep/2012/121220/srep01009/full/srep01009.html#auth-3">Stephanie Crofts</a>, <a href="http://www.nature.com/srep/2012/121220/srep01009/full/srep01009.html#auth-4">Guillermo Orti</a> &amp; <a href="http://www.nature.com/srep/2012/121220/srep01009/full/srep01009.html#auth-5">Jorge Porto</a>: „Mega-Bites: Extreme jaw forces of living and extinct piranhas (Serrasalmidae)“</p>
<p>http://www.nature.com/srep/2012/121220/srep01009/full/srep01009.html</p>
<p>(2) <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bei%C3%9Fkraft">http://de.wikipedia.org/wiki/Bei%C3%9Fkraft</a></p>
<p>(3) Megapiranha paranensis, a New Genus and Species of Serrasalmidae (Characiformes, Teleostei) from the Upper Miocene of Argentina</p>
<p>Alberto Luis Cione,<a href="http://www.bioone.org/doi/abs/10.1671/039.029.0221?journalCode=vrpa#aff1">1</a> Wasila M. Dahdul,<a href="http://www.bioone.org/doi/abs/10.1671/039.029.0221?journalCode=vrpa#corr1">*,</a><a href="http://www.bioone.org/doi/abs/10.1671/039.029.0221?journalCode=vrpa#aff2">2</a> John G. Lundberg,<a href="http://www.bioone.org/doi/abs/10.1671/039.029.0221?journalCode=vrpa#aff2">2</a> and Antonio Machado-Allison<a href="http://www.bioone.org/doi/abs/10.1671/039.029.0221?journalCode=vrpa#aff3">3</a>; Journal of Vertebrate Paleontology 29(2):350-358. 2009<br />
doi: <a href="http://dx.doi.org/10.1671/039.029.0221">http://dx.doi.org/10.1671/039.029.0221</a></p>
<p>http://www.bioone.org/doi/abs/10.1671/039.029.0221?journalCode=vrpa</p>
<p>(4) Philip S. L. Anderson, Mark W. Westneat: <em>Feeding mechanics and bite force modelling of the skull of Dunkleosteus terrelli, an ancient apex predator</em>. Biology Letters, Royal Society Publishing, 2006 <a title="Digital Object Identifier" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Object_Identifier">doi</a>: <a href="http://dx.doi.org/10.1098%2Frsbl.2006.0569">10.1098/rsbl.2006.0569</a> <a href="http://fm1.fieldmuseum.org/aa/Files/westneat/Dunk06.pdf">Volltext</a> (PDF)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zum Weiterlesen:</strong></p>
<p><a title="Science Daily: Black Piranha, Megapiranha [...]" href="http://www.sciencedaily.com/releases/2012/12/121220160727.htm" target="_blank">Science Daily: „Black Piranha, Megapiranha Have Most Powerful Bites of Fish Living or Extinct, Researcher Finds”</a></p>
<p>Science AAAS: “ScienceShot: Megapiranha Outchomps T. Rex”<br />
<a title="ScienceAAAS: ScienceShot: Megapiranha Outchomps [...]" href="http://news.sciencemag.org/sciencenow/2012/12/scienceshot-megapiranha-outchomp.html" target="_blank">http://news.sciencemag.org/sciencenow/2012/12/scienceshot-megapiranha-outchomp.html</a></p>
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		<title>Dinosaurier für Erwachsene</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2012/06/21/dinosaurier-fur-erwachsene/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jun 2012 12:59:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dinosaurier]]></category>
		<category><![CDATA[Paläontologie]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Fossilien]]></category>
		<category><![CDATA[Wüste]]></category>

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		<description><![CDATA[Dinosaurier sind nicht nur ein Thema für Kinder, auch viele Erwachsene interessieren sich nach wie vor dafür. Schließlich gibt es Leute, die das sogar studieren. Natürlich gibt es eine Unmenge von Informationen zum Thema, Print und Online. Auf der einen Seite gibt es umfangreiche Fachliteratur, die ohne solide Paläontologie- und Biologie-Kenntnisse nicht lesbar sind. Auf [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dinosaurier sind nicht nur ein Thema für Kinder, auch viele Erwachsene interessieren sich nach wie vor dafür. Schließlich gibt es Leute, die das sogar studieren.<br />
Natürlich gibt es eine Unmenge von Informationen zum Thema, Print und Online. Auf der einen Seite gibt es umfangreiche Fachliteratur, die ohne solide Paläontologie- und Biologie-Kenntnisse nicht lesbar sind. Auf der anderen Seite gibt es umfangreiches populäres „Geschreibsel“, schlecht geschrieben und voller Fehler. Wie kann sich nun eine Nichtfachfrau/ein Nichtfachmann sachlich kompetent in das begehrte Thema einlesen?</p>
<p>Ich habe eine kleine Zusammenstellung gemacht, was lesenswert und lohnenswert ist. Die Liste ist absolut unvollständig und gibt nur meinen eigenen Bücherschrank wieder, aber es ist ein mal ein Anfang.<br />
Viele der genannten Bücher habe ich übrigens in Bibliotheken, auf Flohmärkten oder im modernen Antiquariat gefunden. Man kann also auch mit wenig Geld zum Dino-Kenner werden.<span id="more-269"></span></p>
<p><strong>Bücher über Dinosaurier</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline; color: #000000;"><strong>Sehr gute Kinderbücher, von Fachleuten geschrieben:</strong></span></p>
<p><strong>Michael Benton: „Dinosaurier“ (2000) Tessloff-Verlag</strong><br />
Ausgezeichnete Einführung in Systematik, Methodik, Anatomie, Verhalten mit sehr guten Abbildungen.</p>
<p><strong>Eberhard Frey: Dinosaurier &#8211; Auf den Spuren der Urzeitechsen</strong> Lesen &#8211; Staunen &#8211; Wissen<br />
Das habe ich als einziges auf der Liste nicht gelesen. Aber wenn es vom “Dino“ Frey ist, muss es gut sein (steht wahrscheinlich in der Stadt-Bibliothek)</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Bücher für Erwachsene</strong></span></p>
<p><a title="BBC: Walking with Dinosaurs" href="http://www.bbc.co.uk/sn/prehistoric_life/tv_radio/wwdinosaurs/" target="_blank"><strong>„Walking with Dinosaurs“ (1999) BBC-Produktion</strong></a>; Film und Buch zum Film<br />
Beide sind ausgezeichnet!</p>
<p><strong>David Norman: Dinosaurier</strong><br />
Etwas Veraltet, aber sehr gute Grundlage.</p>
<p><strong>Robert Mash: Dinosaurier [nicht nur] für Haus, Hof und Garten: Ein praktischer Ratgeber für den modernen Tierfreund.</strong> Mit einem Vorwort von Richard Dawkins<br />
Ironisch, aber extrem informativ. Grandiose Idee, mit Liebe zum Detail umgesetzt und grandios zu lesen.<br />
Anatomie, Verbreitung und Verhaltensweisen sind ausgezeichnet und wissenschaftlich auf dem neuesten Stand beschrieben.</p>
<p><strong>Ulrich Joger, Ralf Kosma und Fritz J. Krüger: „Projekt Dino“</strong><br />
Der Expeditionsbericht der Grabungskampagnen 2007 und 2008 des Staatlichen Naturhistorischen Museums Braunschweig.<br />
Die zweite deutsche Dinosaurier-Expedition in die Sahara!<br />
Ich habe das Buch auf meinem Blog meertext.eu auch rezensiert: <a title="meertext: Rezension: Joger et al: &quot;Projekt Dino&quot;&quot;" href="http://blog.meertext.eu/2011/03/15/rezension-joger-et-al-%E2%80%9Eprojekt-dino%E2%80%9C/" target="_blank">&#8220;Rezension: Joger et al: „Projekt Dino“&#8221;</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.com/s/ref=ntt_athr_dp_sr_1?_encoding=UTF8&amp;field-author=Michael%20J.%20Novacek&amp;ie=UTF8&amp;search-alias=books&amp;sort=relevancerank">Michael J. Novacek</a>: &#8220;Dragon Hunter: Roy Chapman Andrews and the Central Asiatic Expeditions&#8221;<br />
Roy Chapman Andrews begann seine Karriere als Taxidermist (Tierpräparator) und arbeitete sich dann zum Direktor des American Museum of national History hoch. Er war Präparator, Museumsmann, Abenteurer, Spion und ein Marketing-Genie. Seine Gobi-Expeditionen sind legendär. Die Gobi war zu seiner Zeit der Ort, „Where no man has gone before“. Jedenfalls niemand aus dem westlichen Kulturkreis.  Angeblich ist er das Vorbild für Indiana Jones gewesen.</p>
<p><strong>Lucas, G. Spencer: „Dinosaurs – The Textbook“</strong><br />
Einführendes und umfassendes Lehrbuch für Studierende auf einem recht hohen Niveau. Das Buch ist damit eher ein Nachschlagewerk als etwas zum Einfach-mal-Durchlesen. Aber sehr gut gemacht und mit ausgezeichneten Illustrationen versehen.</p>
<p>Alle genannten Autoren sind hochkarätige Zoologen und /oder Paläontologen, die Bücher sind populärwissenschaftlich geschrieben. Die Bücher von Joger und Novacek sind Expeditionsberichte, die neben Dino-Informationen viel über Feldforschung erzählen. Super spannend.</p>
<p><strong>Ernst Probst: &#8220;Dinosaurier in Deutschland&#8221;.</strong><br />
Etwas veraltet, aber das einzige umfassende Buch über Dinos in Deutschland. Und das ist eine echte Lücke, denn es wird nur sehr wenig über die deutschen Dinosaurier, die Fundstellen und Expeditionen geschrieben. Dabei gibt es dazu viel zu sagen.</p>
<p><strong><a href="http://www.amazon.de/s/ref=ntt_athr_dp_sr_1?_encoding=UTF8&amp;field-author=Deborah%20Cadbury&amp;search-alias=books-de">Deborah Cadbury</a>: &#8220;Dinosaurierjäger. Der Wettlauf um die Erforschung der prähistorischen Welt&#8221;.</strong><br />
Die Wissenschaftsjournalistin Cadbury erzählt die Geschichte der Erfindung der Geologie und der Dinosaurierforschung. Extrem lesenswert, wie alle ihre Bücher.</p>
<p><strong>Lessem, D.: &#8220;Dinosaurierforscher. Die abenteuerliche Suche nach einer untergegangenen Zeit&#8221;.</strong> (1994).<br />
In 11 Kapiteln lässt Lessem berühmte Dino-Forscher über ihre Arbeit und ihre Lieblingsfossilien erzählen. Besonders gut ist, dass neben den bekannten Fundstellen in Nordamerika auch die weniger bekannten in Südamerika, China und Europa mit vorgestellt werden. Sehr lesenswert. Und ein Who is who der Dino-Forscher.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Tipp:</strong><br />
Einfach mal in der Stadt-Bibliothek nachsehen, was da im Regal unter „Paläontologie“ oder „Fossilien“ steht. Da habe ich schon richtig gute Bücher gefunden, die ich noch nicht kannte und die natürlich auch nie in den Buchgeschäften stehen.</p>
<p>Vorsicht: Leider steht in Bibliotheken auch oft das Dinosaurier-Buch von Zillmer. Der Typ ist Kreationist! Er leugnet u. a. die gängigen Datierungen und die Evolutionsbiologie. Nicht lesen, nicht kaufen, dafür Bibliothekar in den A… treten. Das ist Esoterik bzw. religiöse Wahnvorstellung und nichts sonst. Leider gut aufgemacht. Sein wikipedia-Eintrag gleicht einem Steckbrief, incl. des Vorwurfs des Titelkaufs. Verabscheungswürdig.</p>
<h4><strong>Auch bei den Blogs/Online-Ressourcen sind einige Perlen zu finden</strong></h4>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Dinosaurier:</strong></span></p>
<p><a href="http://ageofthedinosaur.tumblr.com/">http://ageofthedinosaur.tumblr.com/</a></p>
<p>http://blogs.scientificamerican.com/tetrapod-zoology/</p>
<p><strong>Ichthyosaurier:</strong></p>
<p><a href="http://www.ucmp.berkeley.edu/people/motani/ichthyo/index.html">http://www.ucmp.berkeley.edu/people/motani/ichthyo/index.html</a></p>
<p><strong>Pterosaurier:</strong></p>
<p><a href="http://pterodata.blogspot.de/">http://pterodata.blogspot.de/</a></p>
<p>http://archosaurmusings.wordpress.com/</p>
<p>Meinen Beitrag „Perfekt geflogen, trotzdem abgestürzt“ für Bild der Wissenschaft über Weichteilerhaltung der Pterosaurier-Flügel und ihre bionische Umsetzung als Zeltdach findet Ihr hier:<br />
<a href="http://www.bild-der-wissenschaft.de/bdw/bdwlive/heftarchiv/index2.php?object_id=32728164">http://www.bild-der-wissenschaft.de/bdw/bdwlive/heftarchiv/index2.php?object_id=32728164</a></p>
<p>Viel Spaß beim Lesen!<br />
Und ich bin jederzeit füreine gute Dino-Diskussion zu haben.</p>
<p><em>Bettina Wurche</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Dinosaurier: Wie viel frisst ein  Tyrannosaurus rex?</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2011/04/29/dinosaurier-wie-viel-frisst-ein-tyrannosaurus-rex/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 19:40:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dinosaurier]]></category>

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		<description><![CDATA[Der größte bisher gefundene T. rex ist auf 13,6 m Länge und  12 t Gewicht geschätzt worden. Damit ist er größer und schwerer als seine nahen Verwandten, T. torosus (Russel, 1970) mit 9 m Länge und 2,3 t Gewicht und den mongolischen T. bataar (Maleev, 1955) mit 10 m Länge und 5 t Gewicht. (Quelle: [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der größte bisher gefundene <em>T. rex</em> ist auf 13,6 m Länge und  12 t Gewicht geschätzt worden.<br />
Damit ist er größer und schwerer als seine nahen Verwandten, <em>T. torosus</em> (Russel, <a title="1970" href="http://www.fact-index.com/1/19/1970.html">1970</a>) mit 9 m Länge und 2,3 t Gewicht und den mongolischen <em><a title="Tarbosaurus" href="http://www.fact-index.com/t/ta/tarbosaurus.html">T. bataar</a></em> (Maleev, <a title="1955" href="http://www.fact-index.com/1/19/1955.html">1955</a>) mit 10 m Länge und 5 t Gewicht. (Quelle: <a title="Fact-Index" href="http://www.fact-index.com/t/ty/tyrannosaurus_rex_1.html" target="_blank">Fact-Index</a>)</p>
<p>Unter der Annahme, dass <em>T. rex</em> warmblütig war hat der <strong>Paläontologe James Farlow </strong>die benötigte Essensaufnahme dieser Tiere berechnet. Da er dabei von einer bekannten Szene aus <em>Jurassic Parc</em> inspiriert wurde, hat er Anwälte als „Broteinheit“ gerechnet.</p>
<p>Nach Farlows Berechnung musste ein <em>T. rex</em> von 4540 kg Gewicht jährlich 73 Anwälte mit einem Durchschnittsgewicht von 68,1 kg essen, um satt zu werden.  (Quelle: „The complete Dinosaur“ von James O. Farlow,M. K. Brett-Surman; Seite 351)</p>
<p>Darin scheint allerdings nicht berücksichtigt worden zu sein, dass Anwälte von sehr unterschiedlicher Qualität sein können: mager, gut durchwachsen oder auch einfach fett.<br />
Möglicherweise müsste man die Berechnung noch einmal daraufhin überprüfen.</p>
<p><em>Bettina Wurche</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Rezension: Joger et al: „Projekt Dino“</title>
		<link>http://blog.meertext.eu/2011/03/15/rezension-joger-et-al-%e2%80%9eprojekt-dino%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 14:59:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dinosaurier]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Paläontologie]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Fossilien]]></category>
		<category><![CDATA[Wüste]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch einen glücklichen Zufall fiel mir das Buch „Projekt Dino“ von Ulrich Joger, Ralf Kosma und Fritz J. Krüger in die Hand: Der Expeditionsbericht der Grabungskampagnen 2007 und 2008 des Staatlichen Naturhistorischen Museums Braunschweig. Klasse! Erstens liebe ich Bücher über Dinosaurier-Expeditionen und zweitens ist Uli Joger ein alter Bekannter von mir: Während meines Volontariats im [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Durch einen glücklichen Zufall fiel mir das Buch „Projekt Dino“ von Ulrich Joger, Ralf Kosma und Fritz J. Krüger in die Hand: Der Expeditionsbericht der Grabungskampagnen 2007 und 2008 des Staatlichen Naturhistorischen Museums Braunschweig.<br />
Klasse! Erstens liebe ich Bücher über Dinosaurier-Expeditionen und zweitens ist Uli Joger ein alter Bekannter von mir: Während meines Volontariats im Hessischen Landesmuseum Darmstadt war er mein direkter Vorgesetzter: ein ausgewiesener Reptilienkenner (tot oder lebendig, egal) mit hoher Wüstenaffinität. Er hatte schon für die Wüstenausstellung im HLMD 2002 eine spektakuläre Sahara-Expedition durchgeführt…<br />
Bei der Gelegenheit hatte ich auch meine ersten Kontakte mit der Wüste, ein für mich eher fern liegendes Thema.</p>
<p>Mittlerweile amtiert Prof. Dr. Joger als Direktor des<a title="Staatliches Museum für Naturkunde Braunschweig" href="http://www.naturhistorisches-museum.de/" target="_blank"> Staatlichen Museums für Naturkunde in Braunschweig</a> und macht neben ausgezeichneter Forschung auch spannende Ausstellungen.</p>
<h4><strong>Expeditionsbericht der 2. deutschen Dinosaurier-Expedition nach der „Tendaguru-Grabung“</strong></h4>
<p>2007 und 2008 unternahm ein Expeditionsteam des Staatlichen Naturhistorischen Museums Braunschweig zwei Grabungskampagnen nach Niger, in die südliche Sahara. Das Unternehmen war eine Kooperation mit Edgar Sommer und der von ihm gegründeten Hilfsorganisation „<a title="CARGO" href="http://www.tuareg-info.de/index_2.htm" target="_blank">CARGO</a>“.<span id="more-150"></span></p>
<p>„CARGO“ unterstützt Bildungsarbeit für die Tuareg, der Verleger Edgar Sommer bringt dazu in seinem Verlag Bücher in der Tuareg-Sprache Tamashek heraus und betreibt eine Schule vor Ort. Er war von Tuareg auf die Dinosaurier-Knochen aufmerksam gemacht worden, dann kam Prof. Joger ins Spiel und letztendlich wurde Schule gegen Dino-Knochen getauscht.</p>
<p>In der südlichen Sahara hatte bereits Paul Sereno sehr erfolgreich nach Dinosauriern gegraben und auch das Team aus Braunschweig wurde hier fündig.</p>
<p>Die wichtigsten Funde waren:<br />
-          die ersten Raptoren-Fährten dieser Gegend<br />
-          der vollständige 8 m lange Schwanz und Teile des Hinterbeins des Sauropoden <em>Jobaria<br />
</em>-          das vollständige Skelett eines noch unbekannten Sauropoden, der später als <em>Spinophosaurus</em> beschrieben wurde und heute ein Prunkstück des Naturhistorischen Museums in Braunschweig ist.</p>
<p>Die äußeren Umstände waren Hitze, Sand, Rebellion, eine sehr angespannte Sicherheitslage, Dino-Diebe, schwere Arbeit und Wassermangel…</p>
<p>In weiteren Kapiteln werden die Arbeit der Hilfsorganisation „CARGO“ mit ihrem Schulprojekt, die Präparation und Rekonstruktion der gefundenen Dinos und die Bearbeitung des neuen Sauropoden beschrieben.<br />
„Projekt Dino“ war ein umfassendes und interdisziplinäres Projekt, in dem viele Personen mit ihren speziellen Kenntnissen und ihrem Engagement zu einem großen Erfolg beigetragen haben. Und genau diese Team-Arbeit wird im Buch immer wieder deutlich.</p>
<p>Vor Ort arbeiteten zeitweise 24 Personen. Im Museum wurde die eigentliche Museums-Crew verstärkt durch viele freiwillige Fossilienliebhaber.<br />
Auf der Homepage des Naturhistorischen Museums gibt es <a title="Dino-Expedition Sahara" href="http://www.naturhistorisches-museum.de/gruss.html" target="_blank">weitere Informationen zu den Expeditionen</a>.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h4><strong>Rezension</strong></h4>
<p>Die Texte sind super geschrieben und ansprechend aufgemacht. Der Expeditionsbericht liest sich flüssig und spannend. Verschiedene Autoren beleuchten unterschiedliche Aspekte der Expedition, der Ausstellung und der sozialen Projektanteile. Tagebucheinträge geben eindrucksvoll die Plackerei in der Wüste wieder und erwecken den Anschein, dabei zu sein.</p>
<p>Kein Pracht-Bildband, sondern ein eher bescheidenes Format. Aber mit aussagestarken Abbildungen von Ausgrabung, Expedition, Dinos, Land und Leuten. Rekonstruierte Sauropoden und lächelnde Tuaregs. Fossile Dinosaurier und lebendige Giftschlangen. Verhandlungen mit dem Bürgermeister vor Ort und Nahaufnahmen der Raptoren-Fußspuren. Gruppenbild der Expeditionsteilnehmer und Reifenwechsel in der Wüste.</p>
<p>Mir persönlich gefällt die Verknüpfung der wissenschaftlichen Expedition mit dem sozialen Projekt besonders gut.</p>
<p><strong> </strong><strong>„Projekt Dino“ ist unbedingt lesenswert!</strong></p>
<p>ISBN: 3938693177<br />
Cargo Verlag, (2009), gebunden, 175 Seiten</p>
<p>Und vielleicht sollte man sich bei Gelegenheit auch mal die Ausstellung angucken.</p>
<p><em>Bettina Wurche</em></p>
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		<title>Vortrag: Dinosauria! (in Darmstadt)</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 13:54:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bettina Wurche</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dinosaurier]]></category>
		<category><![CDATA[Paläontologie]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Historisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Einladung zum Vortrag  „Dinosauria!“ Die Eberstädter Mineralien- und Fossilienfreunde laden zu einem populärwissenschaftlichen Bild-Vortrag am Montag, 28. Februar, um 19:00 Uhr in das Haus der Vereine (Oberstr. 16, Raum 1 im Erdgeschoss) herzlich ein. Der Eintritt ist frei. Dipl.-Biol. Bettina Wurche (Mineralien- und Fossilienfreunde Darmstadt-Eberstadt e.V.) stellt historische und neue Forschungsergebnisse zu den Dinosauriern vor.Der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einladung zum Vortrag  „Dinosauria!“</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die Eberstädter Mineralien-  und Fossilienfreunde laden zu einem populärwissenschaftlichen Bild-Vortrag am  Montag, 28. Februar, um 19:00 Uhr in das Haus der Vereine (Oberstr. 16, Raum 1  im Erdgeschoss) herzlich ein. Der Eintritt ist  frei.</p>
<p>Dipl.-Biol.  Bettina Wurche (Mineralien- und Fossilienfreunde Darmstadt-Eberstadt e.V.)  stellt historische und neue Forschungsergebnisse zu den Dinosauriern vor.Der  Vortrag ist für große und kleine Zuhörer ab 12 Jahre  geeignet.</p>
<p>Was ist ein  Dinosaurier? Wie sahen die Tiere aus und wie lebten sie? Gab es auch in  Deutschland Dinosaurier? Bei den berühmten Trossinger Grabungen wurden viele  <em>Plateosaurus</em>-Exemplare gefunden. Dieser bis 6m lange Pflanzenfresser wird  bis heute erforscht, immer wieder kommen neue spannende Forschungsergebnisse ans  Licht. Die deutschen Tendaguru-Expeditionen (Afrika) brachten Dinosaurier einer  ganz anderen Größenordnung nach Berlin: der gigantische <em>Giraffatitan brancai  (</em>früher<em>: Brachiosaurus) </em>ist bis heute neben dem <em>Argentinosaurus</em> das größte aufgestellte  Dinosaurierskelett der Welt. Und Tendaguru hatte noch mehr Schätze zu  bieten&#8230;<span id="more-141"></span><br />
Ein Abstecher zu den antarktischen und arktischen  Dinosaurier-Funden klärt die Frage, ob Dinosaurier warme Füße hatten.<br />
Zum  Schluss wird es um die Frage nach dem Aussterben der Dinosaurier gehen. Hat eine  unbekannte Krankheit diese Reptilien ausgerottet? Hat ein Riesen-Meteorit zu  einem Massensterben geführt? Oder waren die Pflanzen  schuld?</p>
<p><em>Bettina Wurche</em></p>
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